[DE] NRW fördert NE-Infra mit 3,8 Millionen Euro

Nordrhein-Westfalen unterstützt  die Modernisierung der Schienenstrecken für den Güterverkehr. Das Land fördert die Elektrifizierung und Digitalisierung von Eisenbahnstrecken, die nicht dem Bund gehören. Verkehrsminister Oliver Krischer übergab dafür zwölf weitere Förderbescheide an elf Eisenbahninfrastrukturunternehmen in Höhe von insgesamt 3,8 Mio. EUR. Das Geld für die aktuellen Förderbescheide kommt aus dem Programm des Landes zur Erhaltung und Verbesserung von Schieneninfrastruktur der öffentlichen nicht bundeseigenen Eisenbahnen für den Güterverkehr:

  1. Stadthafen Hamm, 73.230 Euro für Investitionen in den Neubau einer Gleisfeldbeleuchtung mit 24 Lichtmasten und speziell ausgerichteten Leuchten. Die Fördermittel kommen allein aus NRW mit 75 %.
  2. Gelsenkirchener Logistik-, Hafen- und Servicegesellschaft (GelsenLog), 81.193 Euro  für die Umrüstung derzeit noch handbetriebener Weichen auf elektrisch ortsgestellte Weichen
  3. Regionalverkehr Münsterland (RVM), 101.137 Euro für die Umstellung des analogen Betriebsfunksystem im Zugleitverfahren auf ein digitales Funksystem
  4. Rheinhafen Krefeld, 131.334 Euro für die Gleiserneuerung im Rangierbahnhof Krefeld Ost Hafen.
  5. Häfen und Güterverkehr Köln (HGK),  zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 210.000 für Investitionen in eine elektrisch ortsgesellte Weiche und für Ersatzmaßnahmen an einigen Weichen im im Hafenbereich Köln-Godorf und im Bahnhof Niehl sowie am Bahnübergang an der Hafenstraße.
  6. Regionalverkehr Ruhr-Lippe (RLG), 240.755 Euro für ein digitales Funksystem im Zugleitverfahren.
  7. Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE), 368.415 Euro für Gleis- und Schwellenerneuerungen auf der Strecke Lippstadt-Beckum und auf der Strecke Lippstadt-Warstein.
  8. TouristikEisenbahnRuhrgebiet (TER), 368.432 Euro für die Gleiserneuerung auf rund 6.000 Metern.
  9. Mindener Kreisbahnen (mkb), 497.714 Euro für Oberbauerneuerungen
  10. Rhein-Sieg–Verkehrsgesellschaft (RSVG), 547.887 Euro für Schwellenwechsel an 7 Bahnübergängen, zwei Eisenbahnüberwege und einem Fußgängerüberweg sowie an 4 Weichen.
  11. Betriebe der Stadt Mülheim (BTMH), rund 1,2 Millionen Euro für den Ersatz von Weichen. Die Fördermittel kommen allein aus NRW mit 75 %.

Hintergrund:

Das Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen für öffentliche nicht bundeseigene Eisenbahnen (NE-Bahnen) wurde Mitte 2018 wiedereingeführt, um den Investitionsstau auf den Strecken der NE-Bahnen aufzulösen und Industrie- und Gewerbegebiete sowie Logistikstandorte wieder an die Hauptstrecken der Bahn anzubinden. Seitdem wurden bereits über 200 Maßnahmen von 22 aktiven NE-Bahnen im Schienengüterverkehr in NRW mit rund 50 Millionen Euro allein aus Landesfördermitteln bezuschusst. 

Der Bund fördert nur Ersatzinvestitionen der NE-Bahnen – nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz (SGFFG) in Höhe von maximal 50 Prozent, das Land stockt auf maximal 90 Prozent auf. 

Zudem unterstützt das Land den Erhalt und die Erneuerung der Infrastrukturen mit einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent, wenn seitens des Bundes keine Förderung möglich ist und ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

[DE] Grossmann von HGK zu AZS

Oliver Grossmann ist seit Januar 2026 Head of Sales bei der Am Zehnhoff-Söns Group. Zuvor war er langjährig Geschäftsführer der HGK-Terminals DCH Düsseldorfer Container-Hafen GmbH (seit Januar 2018), CTS Container-Terminal GmbH (seit Januar 2017) und KCG Knapsack Cargo GmbH (seit März 2016).

[DE] HGK-Terminals firmieren um

Die HGK-Gruppe betreibt über die HGK Logistics and Intermodal GmbH (HGK LI) vier trimodale Container-Terminals in der Rhein-Ruhr-Region. Bislang firmierten die Standorte unter eigenen Bezeichnungen. Künftig treten die Terminals gemeinsam unter der Marke „HGK Intermodal“ auf – voraus ging die Übernahme der Anteile der DB Cargo.

  • CTS Container Terminal GmbH firmiert neu als HGK Intermodal Köln GmbH
  • DCH Düsseldorf Container-Hafen GmbH firmiert neu als HGK Intermodal Düsseldorf GmbH

[NL] HGK LI Nederland: Neue Geschäftsführung

Veränderungen bei der HGK Logistics and Intermodal Nederland B.V. in Dordrecht: Mit Wirkung zum 01.12.2025 wurde die Geschäftsführung um Jos Davidse erweitert. Der 59-Jährige steht zukünftig gemeinsam mit Rainer Görtler, Head of Intermodal des Shareholders HGK Logistics and Intermodal (HGK LI), an der Spitze des Unternehmens. Zur erweiterten Geschäftsleitung gehört außerdem Marianne Lehmbeck als Prokuristin. Der bisherige Geschäftsführer Patrick Rijgersberg scheidet auf eigenen Wunsch nach 22 Jahren zum 31. Dezember aus dem Unternehmen aus.

Davidse wird künftig in Doppelfunktion für die HGK-Gruppe tätig sein: Er wirkt bereits als Geschäftsführer der HGK Shipping Rotterdam B.V.

Markus Krämer (rechts), CEO der HGK Logistics and Intermodal GmbH, empfing die neue Geschäftsführung der HGK Logistics and Intermodal Nederland B.V. Rainer Görtler (links), Marianne Lehmbeck und Jos Davidse in der Kölner HGK-Zentrale. Foto: HGK

[DE] Te Heesen: Selbständigkeit statt HGK

Nach zwei Jahren als Head of Corporate Development bei der HGK Logistics and Intermodal geht Michael te Heesen zurück in die Selbstständigkeit als Geschäftsführer und Gesellschafter der BETA Warehousing GmbH.

Nachfolger bei der HGK ist David Hain, der im August nach langen Jahren bei DB Schenker zum Kölner Unternehmen wechselte.

[DE] HGK: Bauer wird CEO

In der Sitzung des Aufsichtsrats der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) am 01.07.2025 wurde Steffen Bauer einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Vorstands der HGK (CEO) bestellt. Der 45-Jährige tritt sein Amt am 1. Oktober an. Er folgt auf Uwe Wedig, der zum 30. September aus dem Unternehmen ausscheidet, da er dann das Rentenalter erreicht hat.

Dr. Gerrit Krupp (links) und Dirk Michel (rechts) gratulieren Steffen Bauer zur Bestellung zum CEO der HGK. Foto: HGK

[DE] HGK: Tonnage sinkt, Gewinn steigt

Die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) hat die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre fortgesetzt und im Geschäftsjahr 2024 „erneut ein Rekordergebnis“ erzielt. Die Kölner Logistikgruppe verzeichnete einen Ergebnissprung auf 19,6 Mio. EUR nach Steuern (Vorjahr 13,3 Mio. EUR).

Trotz teilweise rückläufiger Leistungs- und Umsatzentwicklung konnten alle Tochter-Unternehmen der HGK ihre Ergebnisse verbessern. Der Gruppenumsatz der in der HGK AG konsolidierten Unternehmen belief sich auf 629,5 Mio. EUR (Vorjahr 695,8 Mio. EUR), das EBIT konnte auf 26 Mio. EUR (Vorjahr 18,9 Mio. EUR) gesteigert werden. Die gesamte Umschlags- und Transportleistung in der Gruppe betrug 76,9 Mio. t, was einem Rückgang um rund 10 % zum Vorjahr entspricht.

[DE] HGK: Krupp neuer AR-Vorsitzender

In seiner Sitzung wählte der Aufsichtsrat (AR) der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) am 11.06.2025 Dr. Gerrit Krupp zum neuen Vorsitzenden. Als Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Dirk Michel bestätigt.

Vorsitzender Dr. Gerrit Krupp (links) und sein Stellvertreter Dirk Michel. Foto: HGK

[DE] HGK: Bauer soll auf Wedig folgen

In der Sitzung des Aufsichtsrats der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) am 26.05.2025 wurde mit deutlicher Mehrheit beschlossen, alle erforderlichen Schritte für eine zeitnahe Bestellung von Steffen Bauer, CEO der HGK Shipping GmbH, zum künftigen CEO der HGK AG in die Wege zu leiten. In der gleichen Sitzung gab Susana dos Santos Herrmann ihren Rücktritt als Vorsitzende des HGK-Aufsichtsrats bekannt. Die Nachbesetzung ist noch nicht entschieden worden.

Der amtierende CEO der HGK AG, Uwe Wedig, scheidet zum 30.09.2025 aus dem Unternehmen aus, da er dann das Rentenalter erreicht hat.