[DE] HHLA-CFO Annette Geiß geht

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) gibt bekannt, dass Finanzvorständin Annette Geiß entschieden hat, ihre zum 31.12.2026 endende Amtszeit als Vorstandsmitglied nicht zu verlängern.

Geiß wird ihre Aufgaben bis zum Vertragsende unverändert wahrnehmen und die geordnete Übergabe sicherstellen. Der Personalausschuss des Aufsichtsrats hat die Nachfolgesuche bereits eingeleitet.

[DE] Verheyen übernimmt Vertrieb DACH bei Ermewa

Ermewa besetzt die Position des Sales Area Manager DACH neu: Zum 16.03.2026 übernimmt Svenja Verheyen die Verantwortung für die Vertriebsregion Deutschland, Österreich und Schweiz. Sie folgt auf Bernhard Hoffmann, der seit Februar als Chief Commercial Officer (CCO) in der Geschäftsleitung von Ermewa tätig ist.

Verheyen bringt Erfahrung im Schienengüterverkehr und im intermodalen Markt mit. Zuletzt war sie bei HHLA Next als Senior Manager Strategic Business Development Intermodal tätig. Zuvor hatte sie bei VTG mehrere Führungs- und Vertriebsfunktionen inne, darunter Head of Sales Intermodal sowie Strategic Sales Manager.

[DE] HHLA wächst im Intermodalbereich

Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen ihren Konzern-Umsatz um 9,9 Prozent auf 1.756 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.598 Mio. Euro) gesteigert. Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 19,5 Prozent auf 161 Mio. Euro (im Vorjahr: 134 Mio. Euro).

Stark belastet durch steuerliche Einmaleffekte belief sich der Konzern-Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter auf 10 Mio. Euro (im Vorjahr: 33 Mio. Euro), davon 1 Mio. Euro im Teilkonzern Hafenlogistik. Vor diesem Hintergrund wird der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen, für die A-Aktie keine Dividende für das Geschäftsjahr 2025 auszuschütten.

Der konzernweite Containerumschlag stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent auf 6.295 Tsd. Standardcontainer (TEU) (im Vorjahr: 5.970 Tsd. TEU). Das Transportvolumen im Segment Intermodal erhöhte sich um 10,9 Prozent auf 1.982 Tsd. TEU (im Vorjahr: 1.787 Tsd. TEU).

[DE] HHLA: Squeeze-out geplant

„Die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE (PoH) hat dem Vorstand der HHLA heute mitgeteilt, dass sie die Übertragung der A-Aktien der Minderheitsaktionäre der HHLA auf die PoH gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung (sog. Squeeze-out) anstrebt“, teilte die HHLA am späten Abend des 05.01.2026 mit. In dieser Holding bündeln die Stadt Hamburg und MSC ihre Anteile. PoH hält mittlerweile einen Anteil von mehr als 95 % der bislang noch börsennotierten HHLA-Aktien und ist damit zum Herauskaufen der Minderheitsaktionäre berechtigt.

    Die Höhe der Barabfindung wird nun durch Port of Hamburg auf Basis einer Unternehmensbewertung festgelegt. „Die Angemessenheit der Barabfindung wird zudem durch einen gerichtlich bestellten Prüfer geprüft“, teilt die HHLA mit. „Der aktienrechtliche Squeeze-out wird mit zustimmendem Hauptversammlungsbeschluss und Eintragung im Handelsregister wirksam.“

    Nach Umsetzung ist ein Delisting der HHLA, also der Abzug der Aktien vom Handel wahrscheinlich.

    [DE] Krawutschke neuer Geschäftsführer der HPC

    Der Vorstand der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat Patrick Krawutschke zum 01.01.2026 zum Geschäftsführer bei der HPC Hamburg Port Consulting ernannt. Gemeinsam mit Nils Kemme wird er die Leitung der HHLA-Tochtergesellschaft übernehmen.

    Seine berufliche Laufbahn begann Krawutschke bereits im Jahr 2008 im Rahmen eines Dualen Studiums im Bereich Wirtschaftsingenieurswesen. Er war später in verschiedenen leitenden Funktionen am HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) tätig – unter anderem als stellvertretender Leiter Container Administration, Leiter Betriebssteuerung und Betriebsleiter. Seit 2023 verantwortet Patrick Krawutschke die Geschäftsführung am CTA.

    [DE] HHLA mit deutlichem Umsatz- und Erlöszuwachs

    Trotz eines von konjunkturellen Belastungen, geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten in der US-Handelspolitik geprägten Umfelds konnte die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) in den ersten neun Monaten 2025 Umsatz und Ergebnis deutlich steigern. Die Umsatzerlöse des Konzerns erhöhten sich um 12,5 Prozent auf 1.331,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1.182,9 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 25,7 Prozent auf 117, Mio. Euro zu (im Vorjahr: 93,2 Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 8,8 Prozent nach 7,9 Prozent im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern und nach Anteilen anderer Gesellschafter stieg auf 34,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 23,1 Mio. Euro).

    Das Segment Intermodal verzeichnete in den ersten neun Monaten 2025 einen starken Mengenanstieg. Der Containertransport erhöhte sich insgesamt um 13,6 Prozent auf 1.501 Tsd. TEU (im Vorjahr: 1.321 Tsd. TEU).

    Die Bahntransporte konnten im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Prozent auf 1.300 Tsd. TEU (im Vorjahr: 1.144 Tsd. TEU) zulegen. Zum starken Mengenanstieg trugen insbesondere die Verkehre mit den norddeutschen und adriatischen Seehäfen sowie die Verkehre im deutschsprachigen Raum bei. Zudem waren im Vorjahreszeitraum die Transportmengen der Roland Spedition erst ab Juni enthalten. Die Straßentransporte verzeichneten ebenfalls einen starken Anstieg um 13,2 Prozent auf 201 Tsd. TEU (im Vorjahr: 178 Tsd. TEU).

    Die Umsatzerlöse lagen mit 604,1 Mio. Euro um 15,8 Prozent über dem Vorjahreswert (im Vorjahr: 521,9 Mio. Euro) und stiegen damit stärker als die Transportmenge. Gründe hierfür waren u. a. erforderliche Preisanpassungen. Der Bahnanteil an der Transportmenge lag wie im Vorjahr bei 86,6 Prozent.

    Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich im Mitteilungszeitraum auf 76,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 62,7 Mio. Euro) und erhöhte sich somit um 21,5 Prozent. Die EBIT-Marge stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 12,6 Prozent (im Vorjahr: 12,0 Prozent). Ursächlich für die starke EBIT-Entwicklung war im Wesentlichen der Anstieg der Transportmenge. Negativ wirkten sich dagegen operative Belastungen durch Baustellen auf wesentlichen Transportstrecken und die hohe Auslastung in den norddeutschen Seehäfen aus.

    [DE] HHLA senkt Gewinnprognose um 55 Mio. EUR

    Basierend auf dem bisherigen Geschäftsverlauf und aktuellen Einschätzungen zum vierten Quartal hat der Vorstand der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) am 27.10.2025 beschlossen, die Jahresprognose für das laufende Geschäftsjahr anzupassen. Infolge deutlich gestiegener weltwirtschaftlicher Unsicherheiten, insbesondere durch die US-Handelspolitik, hat sich das geschäftliche Umfeld der HHLA zuletzt weniger robust gezeigt als ursprünglich angenommen. Dies zeigt sich vor allem in den anhaltenden Störungen der Lieferketten. In Verbindung mit weitreichenden Umbaumaßnahmen zur Automatisierung der Hamburger Anlagen wird mit weniger starken Mengen- und Ergebniszuwächsen für das Geschäftsjahr 2025 gerechnet.

    Für die Umsatzerlöse wird unverändert von einem starken Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen. Die Erwartung für das Betriebsergebnis (EBIT) wurde aus den oben genannten Gründen angepasst und liegt nunmehr in der Bandbreite von 145 bis 160 Mio. EUR (zuvor: 180 bis 200 Mio. EUR).

    Auf Konzernebene wird weiterhin ein starker Umsatzanstieg erwartet. Die Erwartung für das Betriebsergebnis (EBIT) wurde infolge der geänderten Annahmen angepasst und liegt nunmehr in einer Bandbreite von 160 bis 175 Mio. EUR (zuvor: 195 bis 215 Mio. EUR).

    Die vollständigen Geschäftszahlen für Januar bis September 2025 wird die HHLA am 13.11.2025 veröffentlichen.

    [DE] Eijsink wird CEO der HHLA

    Der Aufsichtsrat der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat am 30.07.2025 Jeroen Eijsink mit Wirkung ab dem 01.10.2025 zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt.

    Jeroen Eijsink (52) verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in der Logistik- und Transportbranche. Der gebürtige Niederländer startete seine Laufbahn bei Siemens in der damaligen Digitalisierungssparte und übernahm ab 2003 verschiedene Managementfunktionen bei Deutsche Post DHL, unter anderem als CEO DHL Freight Germany sowie CEO DHL Freight Benelux & UK. Im Jahr 2015 wechselte er zu C.H. Robinson, einem global agierenden Anbieter für Speditionsdienstleistungen, und trieb dort als President Europe den Ausbau des europäischen Geschäfts voran. Im August 2023 wurde er CEO der Girteka Group, eines führenden europäischen Straßentransportunternehmens, wo er die strategische Neuausrichtung des Unternehmens leitete. Seit April 2025 ist er dort nur noch in beratender Funktion tätig.

    [DE] HHLA trennt sich von Titzrath

    Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) trennt sich nach achteinhalb Jahren vorfristig von der Vorstandsvorsitzenden Angela Titzrath (59) – spätestens zum Jahresende. Der Vertrag der Managerin war eigentlich im vergangenen Jahr bis 2029 verlängert worden. Eine Millionenabfindung steht also im Raum.

    Wurde offiziell von „bestem Einvernehmen“ gesprochen berichtete die Presse von einem Zerwürfnis mit der Stadt Hamburg als HHLA-Mehrheitseigentümer. So habe der rot-grüne Senat Titzrath bereits öfters zum Rapport antreten lassen, weil die Geschäfte im Hafen Hamburg nicht ausreichend gut gelaufen seien. Zudem hatte Titzrath unterschwellig den Deal mit der MSC kritisiert.

    [DE] MSC-Einstieg bei HHLA vollzogen

    Die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE, eine Tochtergesellschaft der MSC Group, hat am 28.11.2024 den erfolgreichen Abschluss ihres freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots für die Aktien der Hamburger Hafen und Logistik Aktiengesellschaft (HHLA) und die Gründung des Joint Ventures mit der Stadt Hamburg in Bezug auf die HHLA bekannt gegeben. Alle Vollzugsbedingungen sind erfüllt, einschließlich der Zustimmung der Hamburgischen Bürgerschaft und der fusionskontrollrechtlichen Freigaben durch die zuständigen Kartellbehörden. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat sämtliche von ihr gehaltenen A-Aktien der HHLA im Wege einer Sachkapitalerhöhung in die Port of Hamburg Beteiligungsgesellschaft SE eingebracht und wird mit Eintragung der Kapitalerhöhung deren Mehrheitsgesellschafterin.

    Die HHLA wird künftig als strategisches Joint Venture geführt, an dem die Stadt Hamburg mit 50,1 % und die MSC Group mit 49,9 % beteiligt sind. Sowohl die Stadt Hamburg als auch die MSC Group sind bestrebt, die strategische Entwicklung der HHLA und des Hamburger Hafens voranzutreiben.

    Zu diesem Zweck wird die MSC Group den Frachtumschlag an den HHLA-Terminals ab 2031 auf ein Mindestvolumen von 1.000.000 TEU pro Jahr deutlich steigern. Darüber hinaus haben die Stadt Hamburg und die MSC Group vereinbart, 450 Mio. EUR Eigenkapital bereitzustellen, um die anstehenden notwendigen Investitionen in die HHLA zu unterstützen.

    Um ihr Engagement für Hamburg weiter zu unterstreichen, hat die MSC Group außerdem angekündigt, dass sie ihre neue Deutschlandzentrale in der Hamburger HafenCity errichten und dort rund 700 Mitarbeiter beschäftigen will. Der Baubeginn ist für 2026 geplant.