Im Hamburger Hafen kam es am Morgen des 26.06.2026 gegen 07:30 Uhr zu einer Flankenfahrt der METRANS 383 414 mit einem Bauzug. Die E-Lok entgleiste, verletzt wurde niemand. Das Container Terminal Altenwerder (CTA) und der Hansaport sind seitdem per Bahn nicht erreichbar.
Die Ursache des Unfalls ist noch unklar, erklärte eine Sprecherin der Hamburg Port Authority (HPA). Ein Video zum Thema findet sich auf ndr.de.
Wie die Hambutrg Port Authority (hpa) am 23.02.2026 mitteilte, sind Arbeiten an den beweglichen Infrastrukturanlagen notwendig, um deren Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern und ein reibungsloses Zusammenspiel von Straßen-, Schienen- und Schiffsverkehr zu gewährleisten. Die Retheklappbrücke wird zweimal voll gesperrt: zunächst vom 20. bis 29. April für Arbeiten an der Maschinentechnik und anschließend vom 15. Juni bis 5. Juli für die Erneuerung des Fahrbahnbelags. Während der ersten Sperrung ist auch die Bahnbrücke betroffen, während der zweiten bleibt der Bahnverkehr ungestört.
Die neue Bahnbrücke Kattwyk ist vom 11. Juli bis 30. September für Instandsetzungsarbeiten an der Maschinentechnik der Hubbrücke gesperrt.
Der Hamburger Hafen blickt auf ein positives Jahr 2025 zurück. Mit einem Gesamtumschlag von 114,6 Mio. Tonnen verzeichnete Deutschlands größter Seehafen ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Maßgeblich für diese Entwicklung war der deutliche Aufschwung im Containersegment. Dies gab die Hamburg Port Authority (hpa) am 19.02.2026 bekannt.
Im Jahr 2025 wurden im Hamburger Hafen insgesamt 8,3 Mio. TEU umgeschlagen, was einem Wachstum von 7,3 Prozent entspricht. Der Containerumschlag in Tonnen stieg um 4,6 Prozent. Dabei lag jedes Quartal jeweils deutlich über dem Vorjahresquartal: Q1: +6,3 % | Q2: +12,4 % | Q3: +6,7 % | Q4: +3,9 %
Der Aufwärtstrend im Containersegment wurde insbesondere durch Verkehre mit China (+6,5 %), Malaysia (+84,3 %) und Indien (+49,2 %) getragen. Auch das für Transshipment-Verkehre bedeutende Fahrtgebiet Nordeuropa (Finnland, Dänemark, Norwegen, Schweden) erzielte einen Zuwachs von 21,2 Prozent. Gegenläufig entwickelte sich der Containerumschlag mit den USA. U.a. weitreichende US-amerikanische Zollmaßnahmen führten 2025 zu einem deutlichen Rückgang von 25,6 Prozent.
Im Massengutsegment lag der Umschlag mit insgesamt 32,4 Mio. Tonnen um 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Während der Umschlag flüssigen Massenguts leicht um 0,7 Prozent zunahm, sank er beim trockenen Massengut um 2,7 Prozent. Der Getreideumschlag ging aufgrund verringerter Exporte um 45,8 Prozent zurück. Ebenfalls weniger umgeschlagen wurden die Güterarten Düngemittel (-5,6 %) und Erze (-4,3 %). Deutlich hinzugewonnen hat hingegen der Umschlag von Baustoffen (+19,5 %), sonstigem Trockengut (+17,1 %) und Chemikalien (+16,3 %). Die quartalsweise Entwicklung verdeutlicht ein wechselhaftes Jahr: Q1: +0,4 % | Q2: –6,6 % | Q3: +4,1 % | Q4: –4,6 %
Mit der Unterzeichnung des Allianzvertrags hat die Hamburg Port Authority (HPA) den offiziellen Startschuss für das Großprojekt „Westumfahrung Alte Süderelbe (WASE)“ gegeben. Erstmals setzt die HPA bei einem reinen Bahnprojekt auf das Modell der Integrierten Projektallianz (IPA) – ein Ansatz, der Planung, Bau und Projektsteuerung eng verzahnt, um Effizienz, Qualität und Terminsicherheit zu erhöhen. Mit Abschluss der Vertragsunterzeichnung ist die Vorbereitungsphase beendet, in der die Grundlagen der Zusammenarbeit gelegt wurden. In der nun beginnenden Planungsphase werden Inhalte, Leistungsdefinitionen und Zielkosten gemeinsam erarbeitet.
Die Westumfahrung soll den Engpass im nördlichen Bereich des Bahnhofs Alte Süderelbe beseitigen und das Hafenbahnnetz deutlich leistungsfähiger machen. Prognosen zufolge wird das heutige Aufkommen von rund 200 Zügen pro Werktag bis 2030 deutlich steigen. Mit dem Projekt WASE entsteht eine zweigleisige, elektrifizierte Umfahrung westlich des Bahnhofs.
Das Projekt wird in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit STRABAG Rail Fahrleitungen und mit der Bietergemeinschaft KEMNA, WILLKE rail, Aug. Prien Bauunternehmen, WIWA Kampfmittelbergung umgesetzt. Der Mehrparteienvertrag verpflichtet alle Beteiligten zu gemeinsamer Verantwortung und transparenter Zusammenarbeit.
Foto: hpa
Gegenstand des Vorhabens ist die zweigleisige Westumfahrung des Bahnhofs Alte Süderelbe zur Entlastung des nördlichen Knotens und einer Leistungssteigerung des westlichen Hafenbahnsystems. Der Umbaubereich beginnt südlich des Bahnhofs Alte Süderelbe bei km 12,158. Bis etwa km 13,006 erfolgt neben der Errichtung von Signalen, einschließlich Kabeltiefbaus, eine Elektrifizierung des bisherigen Ausziehgleises ASE 520. Zwischen km 13,006 bis ca. km 14,638 erfolgt die Herstellung der Westumfahrung mit Umbau und Anpassung der Gleislagen. Nördlich an die Eisenbahnüberführung Vollhöfner Weiden anschließend – im Bereich von km 13,201 bis ca. km 13,350 – wird eine Dammanpassung auf bestehender Fläche durchgeführt. Nördlich von km 14,638 erfolgt der Übergang in die Bestandsgleise WHO 032 / 033, in welchen bis ca. km 15,250 ebenfalls noch Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik angepasst und Signale neu errichtet werden. Aufgrund der Anpassungen im Nordkopf des Bahnhofs muss weiterhin die bestehende Hochwasserschutzlinie versetzt werden. Die neue Hochwasserschutzwand wird auf Grundlage der aktuellen Bemessungswasserständen errichtet.
Wie „Der Spiegel“ berichtet ist der Geschäftsführer der Hamburg Port Authority (hpa), Jens Meier, wohl in den Fall Block verwickelt. Das Magazin beruft sich dabei auf Ermittlungsakten, laut derer Meier womöglich über einen Mittelsmann, den Kontakt zu den mutmaßlichen Entführern herzustellen.
Der Containerumschlag im Hamburger Hafen stieg um 0,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 auf 7,8 Millionen TEU. 87 Prozent dieses Umschlags gehen auf beladene Container zurück, die besonders wichtig für die Wertschöpfungskette sind. Dieser Anteil nahm um +1,2 Prozent auf insgesamt 6,8 Millionen TEU zu.
Insgesamt schlug der Hamburger Hafen 78,7 Millionen Tonnen Stückgut um, den größten Teil davon (77,5 Millionen Tonnen) in Containern. Der konventionelle Stückgutumschlag legte auf 1,3 Millionen Tonnen zu (+8,7 %).
Die Hinterlandverkehre des Hamburger Hafens transportierten mit einem Volumen von 5,2 Millionen TEU mehr Güter als 2023. Das Transhipment verzeichnete einen Wert von 2,6 Millionen TEU. Auf Tonnenbasis liegen die Hinterlandverkehre bei 83,1 Millionen Tonnen und das Transhipment bei 28,7 Millionen Tonnen.
Beim Modal Split ist die Bahn hervorzuheben, die im Jahr 2024 46,2 Millionen Tonnen (+1,3 % im Vergleich zum Vorjahr) und 2,6 Millionen TEU (+2,5 %) bewegte. Hierbei gelang der Bahn mit einem Anteil von 50,2 Prozent beim Transport von Containern wieder der Sprung über die 50-Prozent-Marke.
Aufgrund einer Entgleisung am 17.10.2024 im Bereich Alte Süderelbe kommt es aktuell zu starken Einschränkungen im Schienenverkehr von und zu den Terminals CTA, CTB und Eurogate Hamburg. Die Hamburg Port Authority (HPA) hat die dispositive Zulaufsteuerung für Hamburg-Waltershof ausgesprochen.
Die IT-Störung des Systems transPORT rail der Hamburg Port Authority (hpa) konnte behoben werden. Die durch die Störung verursachte Rangiersperre wurde am 17.09. um 18:00 Uhr aufgehoben. Unabhängig davon sind die Rangierbewegungen im östlichen Hafen aktuell unterbrochen und das Container Terminal Tollerort (CTT) ist nicht erreichbar.
Die Container Terminals fertigen aufgrund der Störung die Züge verzögert ab:
Das Container Terminal Altenwerder (CTA) meldet einen Verzug von 30 Stunden, das Container Terminal Burchardkai (CTB) arbeitet aktuell mit einem Verzug von 18 Stunden, das EUROGATE Container Terminal (EKOM) mit bis zu 7 Stunden.
Zudem wurde für Hamburg-Waltershof aufgrund ausgelasteter Hafeninfrastruktur die dispositive Zulaufsteuerung eingeführt, so dass die Exportzüge aus dem Inland nur nach Freigabe am Startbahnhof abfahren können.
Gemäß den uns aktuell vorliegenden Informationen kommt es im Hamburger Hafen zu teilweise starken Verzögerungen in der Bahnabfertigung. Aufgrund eines hohen Aufkommens, bedingt durch einen mehrstündigen Ausfall des Rangierfunks in den vergangenen Tagen, ergeben sich folgende Verzögerungen:
Container Terminal Burchardkai (CTB): bis zu 24 Stunden
Container Terminal Altenwerder (CTA): bis zu 4 Stunden