[DE/ES] Hupac: Duisburg – Barcelona neu

Am 22.06.2026 führt Hupac den neuen Service Duisburg DGT – Barcelona Combiconnect mit drei wöchentlichen Rundläufe ein. TRaktionspartner ist Captrain.

Diese Erweiterung ermöglicht eine weitere Kapazitätssteigerung und sorgt für mehr operative Flexibilität entlang des Korridors Deutschland – Spanien. Zudem werden Gateway-Verbindungen von Barcelona nach Tarragona, Madrid und Sevilla sowie von Duisburg nach Schwarzheide, Buna und Brwinow ermöglicht.

Grafik: Hupac

[NL] Stahlhut wechselt zur Rail Innovators Group

Foto: Rail Innovators Group

Die Rail Innovators Group (RIG) rüstet sich nach einer Verdreifachung des Umsatzes in fünf Jahren für ein weiteres Wachstum. In dessen Vorbereitung wird die heute 250 Mitarbeiter starke und 150 Mio. EUR Jahresumsatz ausweisende Gruppe eine bereits länger vorbereitete breitere Aufstellung im Top-Management vollziehen. Dies soll die Skalierung des Geschäftes beschleunigen und die europäische Präsenz der Gruppe erweitern.

Julian Remie (39), Gründer und CEO seit der Gründung der Rail Innovators Group, wird neu als Executive Chairman sowie unverändert als Geschäftsführer der Gruppe agieren. In dieser Funktion wird er die Gesamtstrategie leiten und die unternehmerische und innovative Geschäfts- und Produktentwicklung der Gruppe weiter vorantreiben.

Neu wird Michail Stahlhut (59) ab 01.06.2026 als CEO sowie weiterer Geschäftsführer zur Gruppe stoßen und somit das operative Management und die Umsetzung der täglichen Geschäftsabläufe leiten. Nach seinem Studium an der Technischen Universität Hamburg begann Stahlhut 1998 seine berufliche Laufbahn bei DB Cargo. In den vergangenen Jahrzehnten hatte er leitende Führungspositionen in der europäischen Bahn- und Logistikbranche inne, darunter als CEO bei SBB Cargo International und CEO der Hupac Group

Beide Manager kennen sich bereits lange – die Zusammenarbeit begann 2009: Damals war Stahlhut Vorstand Cargo der Osthannoverschen Eisenbahnen (OHE), als die noch junge Raillogix begann, mit der OHE Cargo Spot-Intermodalverkehre abzuwickeln.

Über die Rail Innovators Group

Die Rail Innovators Group mit Hauptsitz in Rotterdam ist in vier integrierten Geschäftsbereichen tätig: Raillogix (Logistik), Rail Force One (RFO; EVU), Railrelease; Wagenvermietung) und Combo Wagon Service (Wagenwartung).

Das erste Unternehmen der Gruppe wurde 2005 gegründet, gefolgt von der Gründung der Rail Innovators Group im Jahr 2011. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem führenden europäischen Bahnintegrator entwickelt. Die Rail Innovators Group befindet sich heute im Besitz von Julian Remie (51 %) und von Infrastruktur-Investmentfonds, die von Reichmuth Infrastructure verwaltet werden (49 %).

[CH] Hupac steigert Volumen um 4,3 %

Das Geschäftsjahr 2025 hat Hupac vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Trotzdem weist Hupac ein positives Gruppenergebnis aus und schliesst das Jahr mit einem Gewinn von CHF 3,5 Mio. ab.

Im vergangenen Jahr beförderte die Hupac Gruppe rund 975.000 Straßensendungen bzw. 1.853.000 TEU im Kombinierten Verkehr Strasse/Schiene und im maritimen Hinterlandverkehr. Dies entspricht einer Steigerung von 4,3 % gegenüber dem Vorjahr. Im transalpinen Verkehr durch die Schweiz konnte Hupac das Volumen um 4,5 % auf rund 560.000 Sendungen steigern, unter anderem auch dank der Übernahme von Verkehren auf der Achse Belgien-Italien. Die transalpinen Verkehre via Frankreich und Österreich konnten auf tiefem Niveau um +26,9 % auf rund 25.000 Sendungen gesteigert werden. Im nicht-transalpinen Verkehr konnte Hupac die Mengen um 2,9 % auf knapp 390.000 Sendungen steigern.

Diese Entwicklung ist vor dem Hintergrund der anhaltenden Baustellen auf dem Schienennetz positiv zu bewerten. Eine hohe Bautätigkeit mit zeitweise vollständigen Streckensperrungen hat die Leistungsfähigkeit der Schieneninfrastruktur erheblich beeinträchtigt. Dennoch konnte Hupac den Umsatz im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 3,1 % auf CHF 646 Mio. steigern. Der Umsatz liegt unter der Volumenentwicklung, was auf die negativen Auswirkungen der Wechselkurse zurückzuführen ist. Die Kosten für erbrachte Leistungen stiegen stärker als die Erlöse, was zu einem leichten Rückgang der Bruttogewinnmarge um 0,6% auf 21,6 % führte. Dank ergebnissichernden Massnahmen konnte Hupac das Gruppenergebnis in einem herausfordernden Umfeld mit einer EBIT-Marge von 1,9 % und einem Gewinn von CHF 3,5 Mio. (Vorjahr CHF 9,4 Mio.) auf einem zufriedenstellenden Niveau halten.

Hupac ist überzeugt, ab dem Jahr 2029 mit Abschluss der grossen Bauarbeiten auf der deutschen Rheintalachse und in Norditalien wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Mit Piacenza (Inbetriebnahme 2025) und Milano Smistamento (geplante Eröffnung 2027) investiert Hupac in neue, leistungsfähige Terminalinfrastrukturen. Damit wird der Ausbau weiterer hochfrequenter Angebote als zentraler Baustein der langfristigen Wachstumsstrategie ermöglicht.

Zusätzlich erweitert Hupac ihr Netzwerk auch in westlicher Richtung. Dazu hat sie Anfang 2026 das Terminal Barcelona Combiconnect in Betrieb genommen. Damit wird die iberische Halbinsel an das europäische Intermodalnetz angebunden. Hupac sieht im Transportmarkt von und nach Spanien, der bis heute durch den Strassentransport dominiert wird, erhebliches Potenzial für den Kombinierten Verkehr.

[BE/IT] Frisaye startet Liège – Piacenza

Seit 11.04.2026 verkehrt ein neuer Companytrain der Frisaye Transports zwischen Liège und Piacenza mit drei Umläufen pro Woche. Gemanaged von Hupac erbringt SBB Cargo International die Traktion in Kooperation mit BLS Cargo Nord in Belgien.

Grafik: SBB Cargo International

[CH] Hupac vermeldet +4,3 % Volumen

Im vergangenen Jahr beförderte die Hupac Gruppe rund 975.000 Strassensendungen bzw. 1.853.000 TEU im Kombinierten Verkehr Strasse/Schiene und im maritimen Hinterlandverkehr. Dies entspricht einer Steigerung von 4,3% bzw. rund 40.000 Sendungen gegenüber dem Vorjahr.

Im Kerngeschäft des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz konnte Hupac den Verkehr trotz der baustellenbedingten Einschränkungen steigern (+4,5% bzw. +24.100 Sendungen). Dies ist teilweise auf die Übernahme von Verkehren auf der Achse Belgien-Italien zurückzuführen. Ohne diese Mehrverkehre wäre die Mengenentwicklung des transalpinen Verkehrs durch die Schweiz zum zweiten Mal in Folge rückläufig.

Die transalpinen Verkehre via Frankreich und Österreich konnten auf tiefem Niveau gesteigert werden (+26,9% bzw. +5.100 Sendungen). Der nicht-transalpine Verkehr im Kontinental- und Maritimbereich konnte auf knapp 390.000 Strassensendungen gesteigert werden.

[CH] Britta Weber neuer Hupac-CEO

Die Hupac Gruppe gibt die Ernennung von Britta Weber (42) zur neuen Chief Executive Officer (CEO) bekannt. Die aktuelle Vizepräsidentin UPS Healthcare für Europa und Asien wird zum 01.07.2026 zur Hupac Gruppe wechseln. Sie folgt auf Michail Stahlhut

In der fast 60-jährigen Firmengeschichte wird Britta Weber erst die vierte CEO der Hupac Gruppe – und zugleich die erste Frau an der Spitze des Unternehmens.

In der Übergangsphase wird die operative Führung durch die beiden Stellvertreter des CEO, Benedetta Masciari und Alessandro Valenti, sowie durch Bernhard Kunz, Delegierter des Verwaltungsrates, sichergestellt.

[CH] Hupac: Stahlhut geht

Michail Stahlhut legt seinen Posten als Group CEO der Hupac im Frühjahr 2026 nieder. Laut dem 59-jährigen erfolge der seit geraumer Zeit vorbereitete Schritt „aus einer starken Position heraus“. Das Unternehmen sei sehr gut vorbereitet und ein engagiertes, junges Führungsteam wäre bereit, die „nächste Phase der europäischen Vernetzung zu gestalten“. Stahlhut ist seit August 2018 im Unternehmen und war zuvor unter anderem CEO der SBB Cargo International AG.

Ab diesem Sommer wird Stahlhut sich auf Infrastruktur-Investments und langfristige Wertschöpfung im europäischen Schienenverkehr konzentrieren. Seit 2019 ist der Manager im board des schweizer Vermögensverwalters Reichmuth & Co.

[DE/IT] Hupac verdichtet auf Nord-Süd-Achse

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 setzte Hupac das neue Konzept der Hochleistungskorridore im Kombinierten Verkehr um:

  • Ludwigshafen (KTL) – Busto Arsizio: 22 Abfahrten pro Woche ab 15.12.2025 statt bisher 17
  • Köln Nord (TKN) – Busto Arsizio: 16 Abfahrten pro Woche ab 15.12.2025 statt bisher 11

Die Traktion der Züge übernimmt SBB Cargo International.