
Die Rail Innovators Group (RIG) rüstet sich nach einer Verdreifachung des Umsatzes in fünf Jahren für ein weiteres Wachstum. In dessen Vorbereitung wird die heute 250 Mitarbeiter starke und 150 Mio. EUR Jahresumsatz ausweisende Gruppe eine bereits länger vorbereitete breitere Aufstellung im Top-Management vollziehen. Dies soll die Skalierung des Geschäftes beschleunigen und die europäische Präsenz der Gruppe erweitern.
Julian Remie (39), Gründer und CEO seit der Gründung der Rail Innovators Group, wird neu als Executive Chairman sowie unverändert als Geschäftsführer der Gruppe agieren. In dieser Funktion wird er die Gesamtstrategie leiten und die unternehmerische und innovative Geschäfts- und Produktentwicklung der Gruppe weiter vorantreiben.
Neu wird Michail Stahlhut (59) ab 01.06.2026 als CEO sowie weiterer Geschäftsführer zur Gruppe stoßen und somit das operative Management und die Umsetzung der täglichen Geschäftsabläufe leiten. Nach seinem Studium an der Technischen Universität Hamburg begann Stahlhut 1998 seine berufliche Laufbahn bei DB Cargo. In den vergangenen Jahrzehnten hatte er leitende Führungspositionen in der europäischen Bahn- und Logistikbranche inne, darunter als CEO bei SBB Cargo International und CEO der Hupac Group.
Beide Manager kennen sich bereits lange – die Zusammenarbeit begann 2009: Damals war Stahlhut Vorstand Cargo der Osthannoverschen Eisenbahnen (OHE), als die noch junge Raillogix begann, mit der OHE Cargo Spot-Intermodalverkehre abzuwickeln.
Über die Rail Innovators Group
Die Rail Innovators Group mit Hauptsitz in Rotterdam ist in vier integrierten Geschäftsbereichen tätig: Raillogix (Logistik), Rail Force One (RFO; EVU), Railrelease; Wagenvermietung) und Combo Wagon Service (Wagenwartung).
Das erste Unternehmen der Gruppe wurde 2005 gegründet, gefolgt von der Gründung der Rail Innovators Group im Jahr 2011. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem führenden europäischen Bahnintegrator entwickelt. Die Rail Innovators Group befindet sich heute im Besitz von Julian Remie (51 %) und von Infrastruktur-Investmentfonds, die von Reichmuth Infrastructure verwaltet werden (49 %).



