Anfang der Woche hat die neue Stadler Euro6000 von RailAdventure (RADVE) eine 1.000 km lange Premierenfahrt absolviert. Diese umfasste die dreitägige Route Hausbergen Rbf – Dorges Delta 3 – Metz – Hausbergen Rbf.

Anfang der Woche hat die neue Stadler Euro6000 von RailAdventure (RADVE) eine 1.000 km lange Premierenfahrt absolviert. Diese umfasste die dreitägige Route Hausbergen Rbf – Dorges Delta 3 – Metz – Hausbergen Rbf.

RailAdventure (RADVE) wird der betreiberneutralen Traktion mit Gebrauchtloks zunehmend untreu und verstärkt die eigene Flotte mit einer Zweikraftlokomotive vom Typ Siemens Vectron Dual Mode. Nach dem Vertragsabschluss im März tritt die in Deutschland, Österreich, der Slowakei und Tschechien homologierte Lok ihren Dienst voraussichtlich im vierten Quartal 2026 an.

RailAdventure hat wie geplant seine E-Lok des Typs Stadler Euro6000 erhalten. Die Maschine wird künftig durch die französische Tochtergesellschaft betrieben und ist für Frankreich, Spanien, Belgien und Luxemburg homologiert.
RailAdventure will mit dem ETCS-fähigen Fahrzeug vor allem auch den Markt der Test- und Abnahmefahrten in Frankreich sukzessive erschließen. Für Überführungen in Frankreich griff RailAdventure bislang auf eine eigene Diesellok des Typs Vossloh DE 18 sowie eine von Akiem gemietete E-Lok des Typs Alstom Prima EL2U zurück. Letztere wurde nun retourniert.

Die Anhaltinisch-Brandenburgische Eisenbahngesellschaft (ABEG) hat neu 24 Res im Bestand. Die Aufarbeitung erfolgt beim Schwesterunternehmen Schienenfahrzeugwerk Eberswalde (SFW).
Vorherige Halter / Besitzer der Wagen waren RailAdventure bzw. Lineas.

Christian Seidel (50) wechselt zum 01.10.2025 nach zwölfjähriger Zugehörigkeit von RailAdventure (RADVE) zur Projektbahn. Unter anderem verantwortete Seidel bei RADVE den Bahnbetrieb und war vertrieblicher Ansprechpartner für Kernkunden.
Alex Dworaczek (50) hat die RailAdventure GmbH am 21.05.2025 auf eigenen Wunsch verlassen. Der Unternehmer hatte die Gesellschaft mit drei weiteren Teilhabern 2010 gegründet und bildete seitdem gemeinsam mit Jörg Schurig die Geschäftsführung. RailAdventure hat sich in den letzten 15 Jahren zum europaweiten Marktführer im Segment Interim Operator mit 50 Mio. EUR Jahresumsatz entwickelt.
Dworaczek beginnt somit nach 15 Jahren Dispolok/MRCE und fünfzehn Jahren RailAdventure mit der Neugründung Projektbahn GmbH ein neues Kapitel. Nähere Details wollte der Unternehmer zunächst nicht nennen. Bekannt ist aber, dass weitere Mitarbeiter ex RailAdventure mit zur Neugründung wechseln.
Am 27.12.2024 wurden 14 fabrikneue Siemens Vectron MS der ÖBB durch RailAdventure von Nürnberg nach Linz überführt: 1293 096 / 1293 099 / 1293 100 / 1293 106 / 1293 109 / 1293 107 / 1293 113 / 1293 103 / 1293 104 / 1293 114 / 1293 112 / 1293 111 / 1293 110 /1293 098
Ursprünglich war geplant das man neunzehn Loks nach Linz überführt. Da aber am dortigen Standort kein weiterer Platz war verblieben fünf Vectron (1293 097 / 1293 101 / 1293 102 / 1293 105 / 1293 108) in Nürnberg Rbf.
Im „Zughotel“ von RailAdventure in Braunschweig wird aktuell eine Unterflurdrehbank in Betrieb genommen. Diese dient vorrangig eigenen Zwecken: Somit kann das Unternehmen Versuchszüge mit den notwendigen Radprofilen ausstatten oder auch nach Testfahrten die Räder der Züge wieder richtig profilieren.
In der dafür errichteten Halle ist zudem ein Dacharbeitsstand errichtet worden, so dass diese auch für Arbeiten an den Stromabnehmern von Zügen verwendet werden kann.


Per 01.11.2023 wurde Trackfer SAS in RailAdventure France SAS umfirmiert. Der deutsche Interim Operator hatte schon zuvor sämtliche Anteile an dem Unternehmen übernommen.