[DE] RheinCargo: Pianowski übernimmt von Schumacher

Das HGK-/RheinCargo-„Urgestein“ Paul Schumacher tritt kürzer und übergab die Leitung des Bereiches SPQ (Sicherheit/Prozesse/Qualität) am 01.08.2025 an André Pianowski.

Bis zu seinem Renteneintritt Ende Februar 2026 wird Schumacher in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der Rheinland Cargo Schweiz GmbH aber weiterhin zur Verfügung stehen.

[DE] RheinCargo: Fernverkehr bekommt neue Führung

RheinCargo zieht personelle Konsequenzen aus den Personalabgängen der letzten Zeit und tauscht verantwortliche Manager im Bereich Fernverkehr aus. In einer internen Mitteilung heißt es:

Nach sorgfältiger Abwägung und aufgrund anhaltender Herausforderungen in der Zusammenarbeit haben wir uns dazu entschlossen, einen Wechsel in der Führung vorzunehmen. Der Leiter Fernverkehr, Steffen Volkmer, sowie der Leiter Betrieb Fernverkehr, Dominik Hafner, werden ab sofort nicht mehr in leitender Funktion bei der RheinCargo tätig sein. (…)

 Für die Übergangszeit übernimmt der Geschäftsführer, Götz Jesberg, kommissarisch die Leitung des Fernverkehrs. Die Leitung Betrieb Fernverkehr wird kurzfristig nachbesetzt werden.

[DE] Personalabwanderung trifft Rheincargo

Die Güterbahn RheinCargo kämpft mit einer starken Personalfluktuation. In einem der Redaktion vorliegenden internen Schreiben an die Mitarbeiter vom 07.07.2025 bittet die Geschäftsführung um Loyalität: „Bleiben Sie dem Unternehmen erhalten und verleihen Sie ihm damit die notwendige Stabilität“.

Zur Abwanderung haben nach dem Schreiben auch „spürbare Belastungen der Arbeitsbedingungen“ nach „strukturellen Veränderungen und Umstrukturierungen in jüngster Zeit“ sowie „die Arbeitsmarktsituation mit attraktiven Angeboten anderer Unternehmen“ beigetragen. In der Folge seien „Planungs- und Produktionsprozesse in Schwierigkeiten geraten“.

Angekündigt wird eine Überprüfung von Arbeitsprozessen, Vergütungsmodellen und Entwicklungsperspektiven, um die verbleibenden Mitarbeiter zu halten.

Im Januar 2024 hatte RheinCargo die Organisationsstruktur verändert, zuvor gab es es Veränderungen in der Geschäftsführung.

[DE] Raum Köln: DB statt RheinCargo

DB Cargo führt im Raum Köln seit dem 01.07.2025 die so genannten Kooperationsverkehre selbst durch. Dies betrifft die zuvor langjährig von RheinCargo erbrachten Traktionsleistungen zwischen den tariflichen Übergabestellen Brühl-Vochem bzw. Köln-Bickendorf und den DB Cargo-Bahnhöfen Köln-Kalk Nord bzw. Gremberg.

RheinCargo ist von DB Cargo weiterhin für die „letzte Meile“ beauftragt. Dies beinhaltet die Zuführung und Abholung der Einzelwagen bei den Empfängern / Absendern sowie das Zusammenrangieren der Ausgangszüge in Köln-Niehl bzw. Brühl-Vochem.

[DE] Neues Schwergutterminal in Köln-Niehl

RheinCargo und Colonia entwickeln im Hafen von Köln-Niehl ein 1.500 qm großes Schwergut-Terminal. Im ersten Schritt wurde ein Raupenkran der Colonia mit einer Kapazität von bis zu 130 Tonnen fest installiert. Hier können Großraum- und Schwergüter (GST) direkt vom Binnenschiff auf die Bahn oder den Lkw umgeschlagen werden.

Ein Raupenkran von Colonia wurde am Lagerhauskai im Niehler Hafen in Köln stationiert. Foto: RheinCargo

[DE] RheinCargo: Sand nach Süddeutschland

Die von den Quarzwerken in Sythen bei Haltern am See ausgehenden Sandtransporte der RheinCargo haben im Mai 2025 zusätzliche Ziele erhalten: Neu wird wöchentlich ein Ganzzug mit 1.500 t Sand zu den Häfen Mannheim und Stuttgart gefahren. Die Traktion übernimmt eine Lok des Typs Siemens Vectron Dual Mode. 33 Tadds-z wurden von einem tschechischen Partnerunternehmen (Halterkürzel SLO-MHP) angemietet.

Der Verkehr ersetzt bisher über das Einzelwagennetz der DB Cargo abgewickelte Transporte.