Nach dem Unfall auf der Strecke zwischen Köln und Aachen konnte die Deutsche Bahn (DB) am Freitagnachmittag mit den ersten Aufräum- und Reparaturarbeiten beginnen. Das gesamte Schadensbild können die Fachexperten erst begutachten, wenn die Unfallstelle vollständig geräumt ist. Bislang ist klar, dass die DB vier Betonmasten sowie Schwellen und Gleis auf einer Länge von mehreren hundert Metern erneuern muss.
Der Personenverkehr fällt abschnittsweise aus, der Güterverkehr wird umgeleitet. Erschwert wurde dies am Wochenende durch einen längeren Ausfall des Stellwerkes Kaldenkirchen. Somit verblieb der Grenzbahnhof Bad Bentheim als einzige Alternative.
Aufgrund der Entgleisung besteht die zwingende Notwendigkeit, den auf diesem Streckenabschnitt betroffenen EVU Kapazitäten auf den relevanten Umleitungsstrecken zur Verfügung zu stellen. Die nachfolgend benannten Streckenabschnitte verfügen ab sofort bis zur Beseitigung der Havarieschäden für den unterjährigen Gelegenheitsverkehr über keine Kapazitäten mehr.
Viersen – Kaldenkirchen Grenze (-Venlo) (VzG 2510)
Auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Aachen ist bei Kerpen im Bahnhof Dorsfeld ein Güterzug mit einem stehenden Bauzug der Schwerbau kollidiert. Gegen 1:20 Uhr sind dabei am 22.11.2024 Waggons und die Lok (Alpha Trains 186 214) des Zuges 42506 (RGE – XBAZ) der Medway Belgium entgleist. Einige Waggons sind umgekippt. Nach Angaben der Feuerwehr sind drei Menschen verletzt worden, einer davon schwer.