[DE] SWEG fährt Offenburg – Freiburg

Die SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-Gesellschaft fährt seit 17.12.2025 zwei Mal im Monat Güterzüge Offenburg – Freiburg im Breisgau und zurück. Dabei hanelt es sich um Einzelwagen im Wechselverkehr mit DB Cargo. Die Staatsbahn übernimmt weiterhin sechs Umläufe pro Monat.

Foto: SWEG

[DE] Ablachtalbahn: Tegometall schließt

Das „Traditionsunternehmen“ Tegometall schließt seinen seit 35 Jahren bestehenden Standort Sauldorf mit sofortiger Wirkung. 90 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Grund ist ein Auftragsrückgang beim Regalhersteller von 68 %, der nicht mehr kompensierbar war. Versuche mit Kurzarbeit blieben erfolglos. Hauptsitz des Unternehmens ist im 18 km entfernten Krauchenwies, wo man im Ladenbau aktiv ist.

Der Entfall der durch die SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH durchgeführten Coiltransporte nach Saulgau ist ein herber Verlust für die Strecke Mengen – Stockach. Diese war 2004 durch die mit Tegometall gesellschaftsrechtlich verbundene Ablachtal-Bahn GmbH (ATB) erworben worden – 2020 erfolgte der Übergang in kommunales Eigentum.

Tegometall betreibt eigene Gleisanschlüsse in Sauldorf und Krauchenwies. Die Verkehre nach Sauldorf waren bereits im letzten Jahr deutlich zurück gegangen. 

In der Region gibt es aber auch erfreuliches im Güterverkehr: Nach dem bereits vor einigen Jahren in Krauchenwies eine Ladestelle für Rundholz geschaffen wurde, ist nun auch in Schwackenreute eine Verladung möglich. Neben der Anbindung durch die SWEG im Einzelwagenverkehr der DB Cargo und der Rail Cargo Group (RCG) werden die Ladestelle auch für Ganzzüge genutzt. Hier ist die UTL aktiv.

Die Bahnstrecke wird weiterhin für Durchgangszüge der SWEG mit Zementschiefer für Holcim in die Schweiz genutzt.

Wolkenlotto an der Ablachtalbahn!

[DE] SWEG-Gravita an evb

Die SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-Gesellschaft hat ihre beiden Voith Gravita Gravita 15L BB an die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (evb) veräußert. Bei der SWEG verbleiben nach Abgabe der Maschinen am 25.05.2025 unter anderem die gemieteten Gravita von Northrail sowie eine seit 24. Mai gemietete G 1206 der evb.

Die beiden Loks waren 2013 an die Hohenzollerische Landesbahn (HzL) geliefert worden, die 2018 in der SWEG aufging.

[DE] SWEG fährt Kies für die Uhl-Gruppe

Die SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-Gesellschaft aus Lahr betreibt erstmals überregionalen Güterverkehr mit einer Elektrolok: Seit 18.03.2025 bringt das Unternehmen Kies vom Werk Friesenheim der Hermann Uhl-Gruppe nach Villingen zum Schwesterwerk der BSB Beton – Stahl und Baustoff. Die zuvor von DB Cargo traktionierten Züge bestehen aus Uhl-eigenen Waggons und laufen in der Saison März bis Ende Oktober 2 x pro Woche, sonst nach Bedarf / Frostlage.

Für die Traktion mietet die SWEG eine E-Lok der SRI Rail Invest. Übergangsweise wurde zunächst 151 033 eingesetzt, die Ende März gegen 145 086 getauscht werden sollte.

Foto: SWEG

SWEG veräußert G 1300 BB an Unirail

Die SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrsgesellschaft hat ihre MaK G 1300 BB am 15.12.2021 an den Vermieter Unirail veräußert. Zuvor hatte die Maschine eine Hauptuntersuchung (HU) und technische Vollaufarbeitung bei Alstom in Waibstadt erhalten.

Foto: Unirail

Die Lok war 1969 an die HzL – Hohenzollerische Landesbahn als „V 124“ geliefert worden und gelangte im Rahmen der Fusion SWEG-HzL an das in Lahr ansässige Unternehmen.

SWEG: GmbH statt AG

Die SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG ist mit Gesellschaftsvertrag vom 28.09.2021 in die SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH umgewandelt worden.

Geschäftsführer sind Dr. Thilo Grabo (44) und Tobias Peter Karl Harms (48), über Prokura verfügen Ulrich Basler (63), Jürgen Bernhard Behringer (62) und Matthias Josef Laber (60).

SWEG nutzt Alstom-Loks und -Service

Alstom und die Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG) haben einen Rahmenvertrag über eine langfristige Zusammenarbeit abgeschlossen. Alstom wird für einen Zeitraum von acht Jahren Lokomotiven aus seinem Mietpool für die SWEG bereitstellen und instand halten. Der Vertrag sieht vor, dass die SWEG die Anzahl der durch Alstom gewarteten Lokomotiven schrittweise im Laufe des Jahres 2021 auf zunächst vier und später sechs Loks erhöhen kann. Alstom übernimmt an seinem Standort in Waibstadt (ex SWEG-Werkstatt) die Wartung der Lokomotiven und ermöglicht so einen Service im Umfeld zum Netz der SWEG in Baden-Württemberg.

Zunächst werden eine Lokomotive vom Typ BR203.1 in Gammertingen sowie eine Hybridrangierlokomotive vom Typ Prima H3 in Offenburg im Güterverkehr der SWEG eingesetzt. Der Full-Service Mietvertrag enthält u.a. eine 24-Stunden Rufbereitschaft und einen mobilen Service.

neg Niebüll erwirbt D 75 BB

Die neg Niebüll hat eine neue Diesellok erworben. Die 1985 von Gmeinder für die SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG gebaute D 75 BB traf am 02.04.2021 in der neuen Heimat ein und wird vor allem am Standort Neumünster eingesetzt. Sie ermöglicht Dank Funkfernsteuerung einen einmännigen Betrieb.