[SE/DE/IT] Rail&Sea-Terminal mit neuen Verbindungen

Das Rail&Sea-Terminal in Limburg an der Lahn wird aktuell wie folgt von Intermodalzügen angefahren:

Entfallen ist hingegen Novara – Hallsberg – Limburg – Marzaglia mit SBB Cargo International sowie dem Partner Hector Rail nördlich von Hamburg.

[DE/IT] TX verdichtet Duisburg – Mailand

TX Logistik erhöht die Frequenz auf ihrer Intermodalverbindung zwischen Duisburg und Mailand. Seit Jahresbeginn 2026 werden die beiden Wirtschaftsstandorte je Richtung mit zehn Zügen pro Woche und zwei Abfahrten pro Tag verbunden. Zuvor waren es sechs Umläufe in der Woche.

Für den Umschlag in der zweitgrößten Stadt Italiens wird zukünftig nicht mehr Mailand Segrate, sondern das Terminal Mailand Smistamento (MIST und Messina) angefahren. Mit dem Wechsel stehen TX Logistik erhöhte Rangierkapazitäten für reibungslose Prozesse und mehr Kapazitäten im Vorbahnhof zur Verfügung. In Duisburg bleibt das „Ziel Terminal“, an dem TX Logistik beteiligt ist, Drehscheibe für die Verbindung mit Italien.

[IT] TX mit eigener Dispo in Verona

In Italien hat TX Logistik erstmals eine eigene Disposition eingerichtet, um „die kulturelle und sprachliche Kundennähe zu stärken“. Das Team mit drei Mitarbeiter ist bereits seit September 2025 am Terminal Quadrante Europa angesiedelt und übernimmt von dort aus die direkte Interaktion mit den Terminals.

[AT] Haiden-Lehner von WLB zu TX

Michael Haiden-Lehner ist seit Januar 2026 Teamleiter Disposition bei der TX Logistik Transalpine GmbH. Voraus gingen 18 Jahre bei den Wiener Lokalbahnen (WLB), wo Haiden-Lehner unter anderem in Betriebsüberwachung, Ausbildung sowe als Prüfer tätig war.

[DE] Appell an Politik und DB-Management

Diverse Akteure des Schienengüterverkehres haben einen offenen Brief an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und an die DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla übermittelt. Dabei handelt es sich um Kombiverkehr, Hupac und TX Logistik als Anbieter des Kombinierten Verkehrs in Deutschland sowie Güterverkehrsverbände aus Deutschland und Europa.

Seit Monaten – teils seit Jahren – weisen diese nach eigener Auskunft auf die konkrete Gefahr einer Rückverlagerung des Güterverkehrs von der Schiene auf die Strasse hin, wenn zentrale Güterverkehrsstrecken über lange Zeiträume ohne gleichwertige Umleitungsoptionen gesperrt werden.

Diese Rückverlagerung habe bereits begonnen und sei dokumentierbar. Ursache ist nach Auskunft der Autoren die „unzureichende Performance der Bahninfrastruktur“. Für die kommenden Jahre rechnen die Akteure – infolge der geplanten Korridorsanierung in Deutschland, die die Anforderungen der industriellen Versorgung weitgehend ignoriert, mit Hunderttausenden zusätzlicher Lkw-Fahrten. Allein auf den grossen alpenquerenden Korridoren über Österreich und die Schweiz wären das rund 500.000 Lkw.

Ohne Gegenmassnahmen drohe ein Verlust von Transportkapazität, Wettbewerbsfähigkeit und Klimafortschritt. Im Brief wird deswegen gefordert:

  • Nullrunde bei den Trassenpreisen 2026
  • Kapazitätsgarantie von mindestens 90 % während der Korridorsanierungen
  • Ertüchtigung geeigneter Umleiterstrecken
  • Trassenvergabe nach Marktanforderung
  • Betriebserschwerniszulage für minderwertige Trassen
  • Aussetzung der Stornierungsentgelte

[CZ/IT] Pkw Kolín – Italien neu mit TX/HSL

Die Transporte von Toyota-Pkw zwischen Kolín und Italien haben seit 16.09.2025 neue Traktionäre: Neu sind die Konzernschwestern HSL Logistik (Tschechien), TX Logistik Transalpine (Österreich) neben der Mercitalia Rail (MIR) involviert. Zuvor fuhr der Zug 2-3 x pro Woche via Summerau mit ČD Cargo bis Tarvisio, wo die Übergabe an Mercitalia erfolgte.

Foto: TX Logistik