{"id":22446,"date":"2021-11-25T20:40:07","date_gmt":"2021-11-25T19:40:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=22446"},"modified":"2021-11-25T20:40:08","modified_gmt":"2021-11-25T19:40:08","slug":"alpenquerender-gueterverkehr-mehr-schiene","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2021-11-25-alpenquerender-gueterverkehr-mehr-schiene\/","title":{"rendered":"Alpenquerender G\u00fcterverkehr: Mehr Schiene"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Verlagerung des alpenquerenden G\u00fcterverkehrs von der  Strasse auf die Schiene hat in den letzten zwei Jahren weitere  Fortschritte gemacht: Der Anteil der Schiene ist auf den h\u00f6chsten Stand  seit 25 Jahren gestiegen, w\u00e4hrend die Lastwagenfahrten auf rund 900&#8217;000  pro Jahr gesunken sind. Das Verlagerungsziel von 650&#8217;000 Fahrten wird  allerdings weiterhin verfehlt. Der Bundesrat will daher die Verlagerung  weiter st\u00e4rken, wie er an seiner Sitzung vom 24.11.2021 mit der  Verabschiedung des Verlagerungsberichts beschlossen hat. Dazu sieht er  zum Beispiel vor, die Leistungsabh\u00e4ngige Schwerverkehrsabgabe  weiterzuentwickeln.                               <\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlagerungsbericht 2021 zeigt, dass die  Instrumente und Massnahmen der Verlagerungspolitik greifen: Die Neue  Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT), die Leistungsabh\u00e4ngige  Schwerverkehrsabgabe (LSVA) und die Bahnreform haben massgeblich dazu  beigetragen, die Schiene zu st\u00e4rken und die Lastwagentransporte durch  die Alpen zu reduzieren. Diese Entwicklung wird durch die vor einem Jahr  erfolgte Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnel sowie den  4-Meter-Korridor auf der Gotthard-Basislinie weiter beg\u00fcnstigt: Einzelne  Operateure haben in den ersten Monaten dieses Jahres bei  gro\u00dfprofiligen Transporten 25 Prozent neue Kunden gewonnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die finanzielle  Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Rollende Landstrasse (Rola) l\u00e4uft  bis Ende 2023. Der Bundesrat schl\u00e4gt vor, sie bis 2028  mit j\u00e4hrlich rund  20 Millionen CHF weiterzuf\u00fchren. Das bestehende  Rollmaterial l\u00e4sst sich bis  dann ohne gr\u00f6ssere Investitionen weiter  nutzen, zudem k\u00f6nnen die  Angebote im unbegleiteten kombinierten Verkehr  gest\u00e4rkt werden. Die Rola  soll dann Ende 2028 eingestellt werden.  <\/p>\n\n\n\n<p>Im\n Nachgang zu einem parlamentarischen Vorstoss hat der Bundesrat in den \nVerlagerungsberichten 2017 und 2019 den Kanton Wallis und die im Wallis \nans\u00e4ssige chemische Industrie aufgefordert, die Risiken von \nGefahrguttransporten auf der Simplon-Passstrasse im Rahmen einer \nSelbstverpflichtung zu reduzieren. Die entsprechenden Arbeiten wurden \naufgenommen. Der Bundesrat wird Ende 2022 eine Standortbeurteilung \nvornehmen und \u00fcber das weitere Vorgehen entscheiden.&nbsp; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verlagerung des alpenquerenden G\u00fcterverkehrs von der Strasse auf die Schiene hat in den letzten zwei Jahren weitere Fortschritte gemacht: Der Anteil der Schiene ist auf den h\u00f6chsten Stand seit 25 Jahren gestiegen, w\u00e4hrend die Lastwagenfahrten auf rund 900&#8217;000 pro Jahr gesunken sind. 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