{"id":23828,"date":"2022-01-04T13:21:36","date_gmt":"2022-01-04T12:21:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=23828"},"modified":"2022-10-26T11:21:27","modified_gmt":"2022-10-26T09:21:27","slug":"lhg-mengen-auf-hohem-niveau","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2022-01-04-lhg-mengen-auf-hohem-niveau\/","title":{"rendered":"LHG: Mengen auf hohem Niveau"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Vergleich zu dem ma\u00dfgeblichen  Vor-Coronajahr 2019 sind die Umschlagmengen der L\u00fcbecker  Hafen-Gesellschaft (LHG), einschlie\u00dflich der vermieteten Terminals, nach  den vorl\u00e4ufigen Hochrechnungen mit rund 23,7 Millionen Tonnen um knapp 6  Prozent gestiegen. Hierbei und im Folgenden werden die Vergleichswerte  2021\/2019 zugrunde gelegt, da der LHG ein Vergleich mit dem  Corona-Ausnahmejahr 2020 nicht aussagekr\u00e4ftig genug erscheint. Zugelegt  hat vor allem der RoRo-Bereich, w\u00e4hrend sich die Zahlen im  besch\u00e4ftigungsintensiven Bereich Forstprodukte weiter nach unten  entwickelt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen\u00fcber 2019 hat dabei die Zahl der Lkw mit  rund 5,5 Prozent (rund 402.000 Lkw) und Trailer mit rund 8 Prozent (knapp  380.000 Einheiten) deutlich angezogen. Die Menge der Neufahrzeuge hat  sich mit neu akquirierten Mengen unter Ber\u00fccksichtigung einer  grunds\u00e4tzlichen Marktschw\u00e4che um erfreuliche 25 % (rund 87.300 KFZ)  erh\u00f6ht. Vom RoRo-Wachstum profitierte auch die LHG-Tochter Baltic Rail  Gate. \u00dcber 126.000 Einheiten wurden am Intermodal Terminal am  Skandinavienkai umgeschlagen, das ist ein neuer Bestwert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \nReiseverkehr zog wieder an, hat aber aufgrund der bestehenden \nCorona-Restriktionen bei weitem noch nicht wieder das Niveau von 2019 \nerreicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Stammgesch\u00e4ft \u2013 Forstprodukte, Karton und Papier \u2013 \nmusste die LHG allerdings wie erwartet mit insgesamt 24,6 Prozent (knapp\n 1,3 Mio. Tonnen) weitere R\u00fcckg\u00e4nge hinnehmen. Der fortschreitende \nStrukturwandel in diesem Bereich ging \u00fcber die ohnehin schon negativen \nErwartungen hinaus. Dabei konnte die positive Entwicklung im Umschlag \nvon Zellulose und Holz den drastischen Verlust im \nbesch\u00e4ftigungsintensiven Segment Papier nur geringf\u00fcgig kompensieren. \nDie strukturell bedingten Mengenr\u00fcckg\u00e4nge in diesem Bereich werden sich \nfortsetzen. Vor diesem Hintergrund hat es sich als strategisch richtig \nerwiesen, den Umschlag von Forstprodukten an den Terminals \nSkandinavienkai und Schlutup zu konzentrieren. Das Unternehmen wird das \nProjekt Umstrukturierung in allen Bereichen fortsetzen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die  LHG hat sich entschlossen, als ma\u00dfgebliche Vergleichsgr\u00f6\u00dfe zur Leistung  2021 das Vor-Coronajahr 2019 zu nehmen. Gegen\u00fcber dem Vorjahr 2020  betrugen die Umschlagmengen im Vergleich zu 2021 (in Prozent) + 8,  RoRo-Bereich + 8,1, LKW + 7,5, Neufahrzeuge + 4, Forstprodukte -19,2. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vergleich zu dem ma\u00dfgeblichen Vor-Coronajahr 2019 sind die Umschlagmengen der L\u00fcbecker Hafen-Gesellschaft (LHG), einschlie\u00dflich der vermieteten Terminals, nach den vorl\u00e4ufigen Hochrechnungen mit rund 23,7 Millionen Tonnen um knapp 6 Prozent gestiegen. 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