{"id":24675,"date":"2022-01-31T14:34:49","date_gmt":"2022-01-31T13:34:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=24675"},"modified":"2022-01-31T14:48:43","modified_gmt":"2022-01-31T13:48:43","slug":"beihilfen-fuer-db-cargo-in-der-pruefung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2022-01-31-beihilfen-fuer-db-cargo-in-der-pruefung\/","title":{"rendered":"Beihilfen f\u00fcr DB Cargo in der Pr\u00fcfung"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat eine eingehende Untersuchung eingeleitet,  um zu pr\u00fcfen, ob bestimmte Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen Deutschlands  zugunsten von DB&nbsp;Cargo mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang  stehen. <\/p>\n\n\n\n<p>DB&nbsp;Cargo ist eine 100&nbsp;%ige Tochtergesellschaft der staatseigenen, \nvertikal integrierten Deutsche Bahn&nbsp;AG (\u201eDB&nbsp;AG\u201c). DB&nbsp;Cargo verzeichnet \nfortlaufend Verluste, die auf der Grundlage eines von der DB&nbsp;AG und \nDB&nbsp;Cargo geschlossenen unbefristeten Gewinnabf\u00fchrungsvertrags \nvollst\u00e4ndig und kontinuierlich von der DB&nbsp;AG gedeckt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Kommission ist eine Beschwerde eingegangen, in der geltend \ngemacht wird, dass der Gewinnabf\u00fchrungsvertrag sowie bestimmte andere \nMa\u00dfnahmen zugunsten von DB&nbsp;Cargo mit dem Binnenmarkt unvereinbare \nstaatliche Beihilfen darstellen. Dem Beschwerdef\u00fchrer zufolge \nverschaffen diese Ma\u00dfnahmen DB&nbsp;Cargo einen ungerechtfertigten selektiven\n Vorteil gegen\u00fcber seinen Wettbewerbern, da sie das defizit\u00e4re \nUnternehmen in die Lage versetzen, in Wachstum und Expansion seiner \nGesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit und in die Modernisierung seines Fahrzeugbestands zu \ninvestieren, ohne Rentabilit\u00e4ts- oder Liquidit\u00e4tsaspekte ber\u00fccksichtigen\n zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kommission hat beschlossen, ein eingehendes Pr\u00fcfverfahren  einzuleiten, da sie auf der Grundlage ihrer vorl\u00e4ufigen Beurteilung zum  gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt Bedenken hat, dass die folgenden Ma\u00dfnahmen  zugunsten von DB&nbsp;Cargo m\u00f6glicherweise nicht mit den  EU-Beihilfevorschriften im Einklang stehen:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>der unbefristete Gewinnabf\u00fchrungsvertrag zwischen der DB AG und DB \nCargo, auf dessen Grundlage die DB AG seit 2012 die Verluste von DB \nCargo deckt,<\/li><li>die Bereitstellung konzerninterner Dienstleistungen durch die DB&nbsp;AG f\u00fcr DB&nbsp;Cargo zu m\u00f6glicherweise g\u00fcnstigeren Preisen,<\/li><li>die m\u00f6glicherweise vorteilhaften Finanzierungsbedingungen f\u00fcr konzerninterne Darlehen und<\/li><li>die Teil\u00fcbernahme der Besoldung der ehemals bei der Deutschen \nBundesbahn besch\u00e4ftigten und derzeit DB Cargo zugewiesenen Beamten durch\n das Bundeseisenbahnverm\u00f6gen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Das eingehende Pr\u00fcfverfahren soll kl\u00e4ren, ob diese vorl\u00e4ufigen \nBedenken berechtigt sind. Die Einleitung einer eingehenden Pr\u00fcfung gibt \nDeutschland, dem Beschwerdef\u00fchrer und anderen Beteiligten Gelegenheit \nzur Stellungnahme. Das Verfahren wird ergebnisoffen gef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat eine eingehende Untersuchung eingeleitet, um zu pr\u00fcfen, ob bestimmte Unterst\u00fctzungsma\u00dfnahmen Deutschlands zugunsten von DB&nbsp;Cargo mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang stehen. DB&nbsp;Cargo ist eine 100&nbsp;%ige Tochtergesellschaft der staatseigenen, vertikal integrierten Deutsche Bahn&nbsp;AG (\u201eDB&nbsp;AG\u201c). 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