{"id":25364,"date":"2022-02-08T20:33:36","date_gmt":"2022-02-08T19:33:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=25364"},"modified":"2022-02-27T13:15:16","modified_gmt":"2022-02-27T12:15:16","slug":"%ef%bb%bfznpk-gegen-hoehere-trassenpreise","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2022-02-08-%ef%bb%bfznpk-gegen-hoehere-trassenpreise\/","title":{"rendered":"\ufeffZNPK gegen h\u00f6here Trassenpreise"},"content":{"rendered":"\n<p>Der polnische &#8222;Verband der unabh\u00e4ngigen Eisenbahnunternehmen&#8220; (Zwi\u0105zek Niezale\u017cnych Przewo\u017anik\u00f3w Kolejowych; ZNPK) hat die von PKP PLK geplante Erh\u00f6hung der Trassenpreise kategorisch abgelehnt. Es weist dagegen seit mehr als zehn Jahren immer wieder auf die Notwendigkeit einer radikalen Senkung der Geb\u00fchren hin. Das derzeitige Niveau sei viel zu hoch und f\u00fchre zu einem stetigen, systematischen R\u00fcckgang des Anteils der Schiene am G\u00fcterverkehrsmarkt. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach den j\u00fcngsten Daten des polnischen &#8222;Statistischen\nZentralamts&#8220; (G\u0142\u00f3wny Urz\u0105d Statystyczny; GUS) ging der\nSchienenverkehrsanteil zwischen 2019 und 2020 um 16 Mio. t Fracht zur\u00fcck. Damit\nfiel der bef\u00f6rderte Mengenanteil der Schiene zum ersten Mal unter 10 %, n\u00e4mlich\nauf nur 8,3 %, w\u00e4hrend der Anteil des Stra\u00dfenverkehrs um 21 % zunahm und jetzt\n89,2 % erreicht hat. Im internationalen Verkehr sieht es mit einem Anteil von\n16,1 % auf der Schiene etwas besser aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fortsetzung der derzeitigen polnischen Verkehrspolitik\nsowie die Beibehaltung der hohen Trassenpreise werden zu einer systematischen\nMarginalisierung des Schienenverkehrs in Polen f\u00fchren. Aus Sicht des ZNPK\nk\u00f6nnte der Marktanteil in den n\u00e4chsten 5 &#8211; 7 Jahren auf 5 &#8211; 6 % sinken, daher\nsollten die Geb\u00fchren f\u00fcr den Zugang zur Eisenbahninfrastruktur um mindestens 50\n% gesenkt werden. In den gro\u00dfen europ\u00e4ischen Eisenbahnnetzen wie Deutschland,\nFrankreich oder Italien werden Tarifsenkungen vorgeschlagen, um neue G\u00fcter auf\ndie Schiene zu bringen, in Deutschland wurde beispielsweise eine vor\u00fcbergehende\nSenkung um rund 99 % vorgenommen und die Europ\u00e4ische Union hat entsprechende\nVorschriften zur Senkung der Steuers\u00e4tze erlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Generaldirektor des ZNPK, Micha\u0142 Litwin, erinnerte\ndaran, dass Stra\u00dfentransportunternehmen f\u00fcr den Zugang zur \u00f6ffentlichen\nInfrastruktur auf nur etwa 1 % des Stra\u00dfennetzes zahlen, w\u00e4hrend\nEisenbahnunternehmen f\u00fcr 100 % des Netzes zahlen m\u00fcssen, selbst f\u00fcr baulich\nverfallene Streckenabschnitte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der polnische &#8222;Verband der unabh\u00e4ngigen Eisenbahnunternehmen&#8220; (Zwi\u0105zek Niezale\u017cnych Przewo\u017anik\u00f3w Kolejowych; ZNPK) hat die von PKP PLK geplante Erh\u00f6hung der Trassenpreise kategorisch abgelehnt. 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