{"id":25405,"date":"2022-02-24T11:50:35","date_gmt":"2022-02-24T10:50:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=25405"},"modified":"2022-02-27T13:13:55","modified_gmt":"2022-02-27T12:13:55","slug":"4-meter-korridor-auf-loetschberg-simplon","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2022-02-24-4-meter-korridor-auf-loetschberg-simplon\/","title":{"rendered":"4-Meter-Korridor auf L\u00f6tschberg-Simplon"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Verkehr (BAV) der Schweiz hat mit der italienischen  Bahninfrastrukturbetreiberin RFI in einer Vereinbarung die technischen  Modalit\u00e4ten zum Ausbau des 4-Meter-Korridors auf der  L\u00f6tschberg-Simplon-Achse geregelt. Der Ausbau war vor einem Jahr im  Rahmen der Er\u00f6ffnung des Ceneri-Basistunnels vereinbart worden. Dadurch  wird es m\u00f6glich, G\u00fcterz\u00fcge mit vier Meter hohen Beh\u00e4ltern zu den  Umladeterminals im Raum Mailand\/Novara fahren zu lassen.                              <\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der Er\u00f6ffnung des Ceneri-Basistunnels hatte\n Bundesr\u00e4tin Simonetta Sommaruga im Herbst 2020 in Locarno mit ihrer \nitalienischen Amtskollegin Paola de Micheli ein Abkommen zum Ausbau der \nL\u00f6tschberg-Simplon-Bahnlinie unterschrieben. Darin hat sich Italien \nverpflichtet, diese Strecke bis 2028 auf seinem Staatsgebiet so \nauszubauen, dass Sattelauflieger mit 4 Meter Eckh\u00f6he durchgehend bis in \nden Raum Mailand\/Novara transportiert werden k\u00f6nnen. Die Schweiz \nsteuert, wie bei der Unterzeichnung des Abkommen dargelegt, rund 148 \nMillionen Franken bei, da dieser Ausbau im Interesse der schweizerischen\n Verlagerungspolitik ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Gest\u00fctzt aufs Abkommen haben das BAV \nund die italienische Infrastrukturbetreiberin RFI in einer gemeinsamen \nVereinbarung nun die Umsetzungsmodalit\u00e4ten festgelegt. Demnach werden \ndie 148 Millionen Franken entsprechend dem Baufortschritt an die RFI \nausbezahlt. Die Vereinbarung regelt zudem den detaillierten Terminplan \nf\u00fcr die Ausf\u00fchrung der Arbeiten, die gegenseitigen Verpflichtungen sowie\n die Zusammenarbeit bei der Projektaufsicht und beim Vergabeverfahren. \nDie Schweiz \u00fcberpr\u00fcft laufend die Verwendung der finanziellen Beitr\u00e4ge \nund kann die Zahlungen aussetzen, falls Italien seinen Verpflichtungen \nnicht nachkommen sollte. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausbau der beiden NEAT-Achsen \nL\u00f6tschberg-Simplon und Gotthard zum 4-Meter-Korridor ist ein wichtiges \nElement der schweizerischen Verlagerungspolitik, da die Transport- und \nLogistikbranche immer mehr Sattelauflieger mit einer Eckh\u00f6he von vier \nMetern einsetzt. <\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt hat das Parlament f\u00fcr den Bau des \n4-Meter-Korridors einen Kredit von 990 Millionen Franken bewilligt. \nDarin eingeschlossen sind 280 Millionen f\u00fcr Massnahmen in Italien. Nebst\n den 148 Millionen auf der L\u00f6tschberg-Simplon-Achse investierte die \nSchweiz 120 Millionen Franken auf der Luino-Linie. Diese Arbeiten wurden\n durch die RFI plangem\u00e4ss und im vereinbarten Kostenrahmen \nabgeschlossen; die Strecke ist seit Ende 2020 erfolgreich in Betrieb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Verkehr (BAV) der Schweiz hat mit der italienischen Bahninfrastrukturbetreiberin RFI in einer Vereinbarung die technischen Modalit\u00e4ten zum Ausbau des 4-Meter-Korridors auf der L\u00f6tschberg-Simplon-Achse geregelt. Der Ausbau war vor einem Jahr im Rahmen der Er\u00f6ffnung des Ceneri-Basistunnels vereinbart worden. 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