{"id":26065,"date":"2022-03-08T22:13:20","date_gmt":"2022-03-08T21:13:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=26065"},"modified":"2022-10-26T11:17:52","modified_gmt":"2022-10-26T09:17:52","slug":"rri-umsatzeinbruch-um-24-in-2020","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2022-03-08-rri-umsatzeinbruch-um-24-in-2020\/","title":{"rendered":"RRI: Umsatzeinbruch um 24 % in 2020"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Rhenus Rail St. Ingbert GmbH (RRI) hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2020 coronabedingt mit einem gegen\u00fcber dem Vorjahr gesunkenen Jahres\u00fcberschuss sowie einem  Umsatzeinbruch von rund 24 % gegen\u00fcber dem Vorjahr auf 15.201 T\u20ac  abgeschlossen. Dies zeigt der am 07.03.2022 im Bundesanzeiger publizierte Jahresabschluss des Unternehmens.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter der \u201ePandemie-Situation\u201c ist die Ertragslage des Unternehmens insgesamt hinsichtlich der f\u00fcr die Gesellschaft wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren DBIII 588 T\u20ac (Vorjahr 781 T\u20ac), Rohertrag mit 8.814 T\u20ac (Vorjahr 12.027 T\u20ac), EBITDA mit 940 T\u20ac (Vorjahr 1.323 T\u20ac) bzw. 10,74 % (Vorjahr 10,55%) zum Rohertrag und Jahres\u00fcberschuss mit 432 T\u20ac (Vorjahr 696 T\u20ac) noch zufriedenstellend verlaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Reduzierung von Konjunkturrisiken wird RRI an der bew\u00e4hrten diversifizierten Struktur mit Streckenverkehren und lokalen schienenaffinen Logistikleistungen festhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste Halbjahr des Jahres 2020 begann f\u00fcr RRI sogleich mit einer positiven, sowie einer negativen Nachricht. Ein 2017 gewonnener Kraftwerksbetreiber in der Region Mannheim (GKM) ging als Kunde verloren, ein anderer Kraftwerksbetreiber in der Region Rhein-Main (Mainova) konnte hingegen als Kunde gewonnen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den reinen Streckenverkehren war RRI wie in den Vorjahren mit lokalen Logistikdienstleistungen auf der Schiene aktiv:<\/p>\n\n\n\n<p>In der Region Saar betraf dies die Durchf\u00fchrung des dreischichtigen Werksrangierbetriebs eines Automobilwerkes, einschlie\u00dflich der Bedienung des dortigen Stellwerks. Mehrere Wochen Produktionsausfall wurden hier durch \u00dcberstunden-, und Urlaubsabbau sowie Kurzarbeit \u00fcberbr\u00fcckt. Stark r\u00fcckl\u00e4ufig waren auch die \u201eletzte-Meile\u201c-Bedienungen f\u00fcr ein gro\u00dfes Kohlekraftwerk an der unteren Saar. Hier hatte sich die Bedienung von 5 Z\u00fcgen\/Woche auf 1 Zug\/Woche reduziert. Dar\u00fcber hinaus fanden von April &#8211; September auch diese Bedienungen nicht statt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Region Worms verlief die Bedienung des Hafens Worms r\u00fcckl\u00e4ufig. Zur Jahresmitte fiel die bisher regelm\u00e4\u00dfige Bedienung zwischen Worms &#8211; Mainz\/Mombach ersatzlos weg. Die Leistungen f\u00fcr das Terminal Worms sowie die Leistungen ab bzw. zum Hafen waren \u201ecoronabedingt\u201c geringer als im Vorjahr.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Region Mannheim wurde im Container- und KV-Bereich die Zusammenarbeit mit der Rhenus-Gruppe auf hohem Niveau fortgesetzt. Die Bedienung des Terminals in Mannheim sowie die Abwicklung des t\u00e4glichen Fl\u00fcgelzuges zwischen Mannheim und W\u00f6rth verlief mit hoher Zuverl\u00e4ssigkeit und Qualit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Last-Mile Bedienungen der Tankl\u00e4ger in Mannheim und Speyer haben sich auch 2020, wenn auch auf geringerem Niveau als im Vorjahr, fortgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die bahnseitige Werkslogistik einschlie\u00dflich der Bedienung des Werkes mit Wagengruppen ab Anschlussbahnhof f\u00fcr einen gro\u00dfen Industriekunden in Mannheim verlief weiter r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Region Freiburg f\u00fchrte die dort stationierte Rangiereinheit die Bahnbedienung zur Abfallverbrennungsanlage in Heitersheim ab Freiburg durch. Aufgrund l\u00e4nger andauernder Infrastrukturbauma\u00dfnahmen allerdings nur von Januar &#8211; April und von November &#8211; Dezember des Jahres. Die Bedienung der Rollenden Landstra\u00dfe (RoLa) durch diese Rangiereinheit erfolgte fast planm\u00e4\u00dfig. \u201eCoronabedingt\u201c in der zweiten Jahresh\u00e4lfte etwas weniger als in den Vorjahren. Auch hier wurde mit \u00dcberstunden-, und Urlaubsabbau sowie Kurzarbeit \u00fcberbr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sonderleistungen erg\u00e4nzten in allen Regionen die Regelleistungen. \u201eCoronabedingt\u201c allerdings weniger als in den Vorjahren.<\/p>\n\n\n\n<p>In Verwaltung und Vertrieb wurde von Mitte April &#8211; Ende Juni die w\u00f6chentliche Arbeitszeit mittels Kurzarbeit um 1\/5 reduziert. Im Schnitt waren 2020 bei RRI 90 eigene Mitarbeiter besch\u00e4ftigt, vier weniger als im Vorjahr. <\/p>\n\n\n\n<p>Im eigenen und angemieteten Lokpark gab es 2020 keine \u00c4nderungen. Im angemieteten Wagenpark gab es einen deutlichen R\u00fcckgang zum Vorjahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rhenus Rail St. Ingbert GmbH (RRI) hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2020 coronabedingt mit einem gegen\u00fcber dem Vorjahr gesunkenen Jahres\u00fcberschuss sowie einem Umsatzeinbruch von rund 24 % gegen\u00fcber dem Vorjahr auf 15.201 T\u20ac abgeschlossen. Dies zeigt der am 07.03.2022 im Bundesanzeiger publizierte Jahresabschluss des Unternehmens. 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