{"id":35361,"date":"2023-03-21T13:16:36","date_gmt":"2023-03-21T12:16:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=35361"},"modified":"2023-03-22T11:07:22","modified_gmt":"2023-03-22T10:07:22","slug":"ctl-logistics-sieht-markt-im-ukraine-verkehr","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2023-03-21-ctl-logistics-sieht-markt-im-ukraine-verkehr\/","title":{"rendered":"CTL Logistics sieht Markt im Ukraine-Verkehr"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Kraftstofftransport ist aktuell ein wichtiger Teil des Gesch\u00e4fts von CTL Logistics, vor allem in die Ukraine. Infolge der gegen Russland verh\u00e4ngten Sanktionen verlor CTL Logistics rund 70 % des bisher dominierenden Kohletransports. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Unternehmens, Grzegorz Bogacki, sch\u00e4tzt die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine viel gr\u00f6\u00dfer als die Auswirkungen der Pandemie ein, denn bestehende Lieferketten, die seit Jahren funktionierten, wurden dadurch geschw\u00e4cht oder unterbrochen.<\/p>\n\n\n\n<p>CTL transportierte bisher viel Kohle (haupts\u00e4chlich russische, aber auch kasachische) auf den Transportkorridoren der Neuen Seidenstra\u00dfe ab Ma\u0142aszewicze, aber auch auf den anderen Eisenbahnverbindungen nach Kaliningrad und Belarus. Bis zur voraussichtlichen S\u00e4ttigung der Lager im April 2023 beliefert CTL den polnischen Energiesektor mit Rohstoffen, die aus deutschen H\u00e4fen transportiert werden, da nicht die gesamte bestellte Menge in den H\u00e4fen von Danzig, Gdingen oder Stettin entladen werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz einer finanziell erfolgreichen zweiten Jahresh\u00e4lfte 2022, und einem \u00e4hnlich verlaufenden ersten Quartal 2023, sei eine konjunkturelle Abk\u00fchlung jedoch bereits sichtbar, insbesondere im Containerverkehr. Das Bahnunternehmen setze daher auf die Entwicklung des Marktes, und forcierte neben dem Transport von Kohle aus westlichen H\u00e4fen den von Brennstoffen in die Ukraine. Der Bedarf an Kraftstoffimporten, fr\u00fcher wurde er aus Belarus geliefert, sei dort enorm. Derweil fahren CTL-Z\u00fcge auf der ukrainischen Seite bis Jahodyn, wo der Kraftstoff in Eisenbahn- oder Stra\u00dfentankwagen gepumpt wird. Der gr\u00f6\u00dfte Teil dieser Verkehre wurde jedoch von PKP Cargo \u00fcbernommen, und obwohl die LHS-Breitspurbahn in Betrieb ist, h\u00e4tten die Kunden generell Angst vor dieser Richtung. Aus der Ukraine exportiert wird dagegen Getreide und Ton sowohl nach Polen als auch in andere europ\u00e4ische L\u00e4nder. Diese Transporte entwickeln sich st\u00e4ndig weiter und erm\u00f6glichen es bis zu einem gewissen Grad, das entstandene Loch zu stopfen. Es hinge jedoch alles davon ab, wie der Zugang zu ukrainischen H\u00e4fen aussehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Investitionen im Ausland ist f\u00fcr CTL vor allem der Ersatz von Rollmaterial wichtig, insbesondere der Bedarf f\u00fcr effiziente Lokomotiven. Die Gama-Lokomotive, welche in Polen eingesetzt wird, kann 11.000 bis 12.000 km pro Monat laufen, das sei ein sehr gutes Ergebnis verglichen mit den Verh\u00e4ltnissen in Deutschland. In Polen sei dagegen die kommerzielle Geschwindigkeit mit etwa 20 km\/h immer noch niedrig, obwohl PKP PLK viel in das Schienennetz investiere. Viele Strecken wurden bereits modernisiert, zum Beispiel in Richtung Danzig, allerdings g\u00e4be es immer noch viele Gleissperrungen aufgrund von Bauarbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kraftstofftransport ist aktuell ein wichtiger Teil des Gesch\u00e4fts von CTL Logistics, vor allem in die Ukraine. Infolge der gegen Russland verh\u00e4ngten Sanktionen verlor CTL Logistics rund 70 % des bisher dominierenden Kohletransports. 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