{"id":43634,"date":"2024-02-13T12:48:16","date_gmt":"2024-02-13T11:48:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=43634"},"modified":"2024-02-13T12:50:17","modified_gmt":"2024-02-13T11:50:17","slug":"2023-rucklaufiges-aufkommen-bei-hupac","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2024-02-13-2023-rucklaufiges-aufkommen-bei-hupac\/","title":{"rendered":"[EU] 2023: R\u00fcckl\u00e4ufiges Aufkommen bei Hupac"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Jahr 2023 bef\u00f6rderte die Hupac Gruppe rund 975.000 Stra\u00dfensendungen im Kombinierten Verkehr Stra\u00dfe\/Schiene. Die r\u00fcckl\u00e4ufige Transportnachfrage in Europa, nach Hupac-Auskunft wenig marktgerechte Preiserh\u00f6hungen im Bahnsystem und erhebliche Qualit\u00e4tsdefizite im deutschen Schienennetz setzen den umweltfreundlichen Kombinierten Verkehr unter Druck.<\/p>\n\n\n\n<p>Im vergangenen Jahr bef\u00f6rderte die Hupac Gruppe rund 975.000 Stra\u00dfensendungen bzw. 1.866.000 TEU im Kombinierten Verkehr Stra\u00dfe\/Schiene und im maritimen Hinterlandverkehr. Dies entspricht einem R\u00fcckgang von rund 130.000 Sendungen oder 11,7% gegen\u00fcber dem Vorjahr. Von dieser negativen Entwicklung waren alle Verkehrssegmente des europaweiten Netzwerks der Hupac betroffen, wenn auch in unterschiedlichem Ausma\u00df. Im Kernmarkt des alpenquerenden Verkehrs durch die Schweiz verzeichnete Hupac einen vergleichsweise moderaten R\u00fcckgang von 7,6% auf 540.000 Stra\u00dfensendungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese negative Entwicklung ist nach Hupac-Auskunft in erster Linie auf die r\u00fcckl\u00e4ufige Transportnachfrage in Europa zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der rezessive Trend setzte bereits im Herbst 2022 im Zusammenhang mit der Ukraine- und Energiekrise ein und erfasste im Laufe des Jahres 2023 weite Teile der Weltwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Erschwerend kommt eine Reihe von Faktoren hinzu, die das System Schiene zunehmend belasten. Dazu geh\u00f6rt nach Hupac-Einsch\u00e4tzung in erster Linie die mangelhafte Qualit\u00e4t insbesondere im deutschen Schienennetz aufgrund vernachl\u00e4ssigter Instandhaltung und unzureichender nationaler und internationaler Baustellenplanung. Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse, Versp\u00e4tungen und Zugausf\u00e4lle sind auf vielen Korridoren an der Tagesordnung. Als au\u00dferordentlicher Faktor kam im August 2023 der schwere Unfall im Gotthard-Basistunnel hinzu. Die Vollsperrung einer der beiden Tunnelr\u00f6hren bis September 2024 schr\u00e4nkt die Trassenkapazit\u00e4t erheblich ein. <\/p>\n\n\n\n<p>Kontraproduktiv sind nach Hupac-Auskunft auch die massiven Kostensteigerungen im Bahnsystem, die in der Spitze im zweistelligen Bereich liegen. Die hohen Trassen- und Traktionskosten st\u00fcnden in keinem Verh\u00e4ltnis zur erbrachten Leistung. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2023 bef\u00f6rderte die Hupac Gruppe rund 975.000 Stra\u00dfensendungen im Kombinierten Verkehr Stra\u00dfe\/Schiene. Die r\u00fcckl\u00e4ufige Transportnachfrage in Europa, nach Hupac-Auskunft wenig marktgerechte Preiserh\u00f6hungen im Bahnsystem und erhebliche Qualit\u00e4tsdefizite im deutschen Schienennetz setzen den umweltfreundlichen Kombinierten Verkehr unter Druck. 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