{"id":44670,"date":"2024-03-22T12:32:45","date_gmt":"2024-03-22T11:32:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=44670"},"modified":"2024-03-22T12:32:46","modified_gmt":"2024-03-22T11:32:46","slug":"de-antrag-zur-neuaufstellung-der-db-ag-abgelehnt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2024-03-22-de-antrag-zur-neuaufstellung-der-db-ag-abgelehnt\/","title":{"rendered":"[DE] Antrag zur Neuaufstellung der DB AG abgelehnt"},"content":{"rendered":"\n<p>Mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen von SPD, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und FDP hat der Bundestag am 21.03.2024, einen Antrag der CDU\/CSU-Fraktion mit dem Titel \u201eSchiene in die Zukunft f\u00fchren \u2013 Deutsche Bahn AG\u00a0neu aufstellen\u201c (<a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/073\/2007350.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">20\/7350<\/a>) abgelehnt. Auch die Gruppen Die Linke und BSW stimmten dagegen. Zur Abstimmung lag eine Beschlussempfehlung des Verkehrsausschusses vor (<a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/104\/2010413.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">20\/10413<\/a> Buchstabe a). Die Fraktion der AfD enthielt sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Antrag der Unionsfraktion sollten Netz und Betrieb bei der Deutschen Bahn AG getrennt werden. Die Abgeordneten forderten die Bundesregierung auf, eine grundlegende strukturelle und organisatorische Neuaufstellung der Deutschen Bahn auf den Weg zu bringen. So sollte der Infrastrukturbereich bestehend aus DB Netz, DB Station und Service sowie DB Energie vollst\u00e4ndig vom Transportbereich getrennt und in eine bundeseigene, weisungsgebundene Schieneninfrastruktur GmbH des Bundes \u00fcberf\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Holding der Deutschen Bahn sei aufzul\u00f6sen und die bisherige DB-Struktur mit 740 Beteiligungen und Tochtergesellschaften zu entflechten, hie\u00df es weiter. Die Schieneninfrastruktur sollte vornehmlich aus Mitteln des Bundeshaushaltes, erg\u00e4nzt durch Trassenentgelte f\u00fcr die Nutzung der Schieneninfrastruktur, finanziert werden. Die Schulden der Deutschen Bahn im Infrastrukturbereich seien in das Bundeseisenbahnverm\u00f6gen zu \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus forderte die Union weitere Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung, um den Schieneng\u00fcterverkehr zu st\u00e4rken, das Programm zur Digitalisierung der Schiene z\u00fcgig umzusetzen, den Deutschlandtakt umzusetzen, ausreichend gut ausgebildetes Fachpersonal zu gewinnen und die Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Union kritisierte, dass die Schieneninfrastruktur veraltet sei, weil die Deutsche Bahn die notwendigen Investitionen in den Aus-, Um- und Neubau der Schiene nicht get\u00e4tigt habe, obwohl sie vom Bund daf\u00fcr viele Milliarden Euro erhalten habe. Zudem lasse der Wettbewerb auf der Schiene zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, obwohl die Rahmenbedingungen hierf\u00fcr erleichtert worden seien. So liege der Anteil von Wettbewerbern der Deutschen Bahn im Fernverkehr bei unter f\u00fcnf Prozent. Auch die Digitalisierung der Schieneninfrastruktur gehe viel zu langsam voran, hie\u00df es im Antrag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen von SPD, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und FDP hat der Bundestag am 21.03.2024, einen Antrag der CDU\/CSU-Fraktion mit dem Titel \u201eSchiene in die Zukunft f\u00fchren \u2013 Deutsche Bahn AG\u00a0neu aufstellen\u201c (20\/7350) abgelehnt. Auch die Gruppen Die Linke und BSW stimmten dagegen. 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