{"id":45716,"date":"2024-04-29T21:09:55","date_gmt":"2024-04-29T19:09:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=45716"},"modified":"2024-04-29T21:09:56","modified_gmt":"2024-04-29T19:09:56","slug":"de-thyssenkrupp-verkauft-stahlanteile","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2024-04-29-de-thyssenkrupp-verkauft-stahlanteile\/","title":{"rendered":"[DE] Thyssenkrupp verkauft Stahlanteile"},"content":{"rendered":"\n<p>Thyssenkrupp und die Holding EP Corporate Group a.s. (EPCG) des tschechischen Milliard\u00e4rs Daniel K\u0159et\u00ednsk\u00fd haben sich \u00fcber einen Einstieg in das Stahlgesch\u00e4ft des Essener Konzerns verst\u00e4ndigt. EPCG soll Ende September 2024 zun\u00e4chst 20 % an Thyssenkrupp Steel Europe \u00fcbernehmen und es gibt Gespr\u00e4che \u00fcber den Erwerb weiterer 30 % f\u00fcr ein k\u00fcnftiges Gemeinschaftsunternehmen mit 50\/50-Beteiligung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel sei ein Zukunftskonzept, das zu wirtschaftlicher Selbstst\u00e4ndigkeit und unternehmerischem Erfolg von Thyssenkrupp Steel f\u00fchrt und den Anforderungen des Klimaschutzes entspricht, sagte Thyssenkrupp-Chef Miguel Lopez.<\/p>\n\n\n\n<p>Als strategischer Partner soll EPCG mit daf\u00fcr sorgen, dass das Unternehmen ausreichend mit Energie (Wasserstoff, gr\u00fcnem Strom etc.) versorgt werde. Die Stahlsparte leidet seit Jahren unter sinkenden Preisen, der schwachen Konjunktur, steigenden Energiekosten und wachsender Konkurrenz auf dem asiatischen Markt. Die Stahlindustrie muss Milliardensummen f\u00fcr einen klimafreundlichen Umbau der Produktion investieren. In wenigen Jahren will Thyssenkrupp in Duisburg Stahl produzieren, ohne dass dabei Kohlendioxid entsteht. F\u00fcr den Bau einer Anlage zur \u201egr\u00fcnen\u201c Stahlproduktion soll Thyssenkrupp bis zu 2 Mrd. EUR Subventionen vom Land Nordrhein-Westfalen und vom Bund erhalten. Die Gesamtanlage soll Ende 2026 in Betrieb gehen. Mit dem Projekt sollen fast 60 Mio. t CO2 eingespart werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Thyssenkrupp Steel hatte vor kurzem einen deutlichen Abbau von Stahlerzeugungskapazit\u00e4ten am Standort Duisburg angek\u00fcndigt, der auch zu einem weiteren Stellenabbau f\u00fchren wird. Die IG Metall sieht den neuen tschechischen Gro\u00dfaktion\u00e4r sehr skeptisch. Strategisch bringe er allein das vage Versprechen mit, die k\u00fcnftige Wasserstoffstrategie mit billigem Strom zu unterst\u00fctzen, vom Stahl selbst verstehe K\u0159et\u00ednsk\u00fd nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Unterholding EP Logistics International (EPLI) ist K\u0159et\u00ednsk\u00fd unter anderem an Bahnunternehmen in Polen, Tschechien, der Slowakei, Deutschland und Slowenien beteiligt (EP Cargo, EP Cargo Polska, LokoTrain, LOCON, SGL, Spedica, RM Lines, <em>S\u017d<\/em>-Tovorni promet, &#8230;).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thyssenkrupp und die Holding EP Corporate Group a.s. (EPCG) des tschechischen Milliard\u00e4rs Daniel K\u0159et\u00ednsk\u00fd haben sich \u00fcber einen Einstieg in das Stahlgesch\u00e4ft des Essener Konzerns verst\u00e4ndigt. 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