{"id":50033,"date":"2024-09-23T19:51:49","date_gmt":"2024-09-23T17:51:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=50033"},"modified":"2024-10-07T19:52:44","modified_gmt":"2024-10-07T17:52:44","slug":"de-bayern-mehr-investitionen-in-die-schiene-als-in-die-strasse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2024-09-23-de-bayern-mehr-investitionen-in-die-schiene-als-in-die-strasse\/","title":{"rendered":"[DE] Bayern: Mehr Investitionen in die Schiene als in die Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"\n<p>In den Jahren 2021, 2022 und 2023 waren die Investitionen in die Schieneninfrastruktur in Bayern h\u00f6her als die Investitionen in die Bundesfernstra\u00dfen in dem Bundesland. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (<a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/128\/2012809.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">20\/12809<\/a>) auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke (<a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/124\/2012412.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">20\/12412<\/a>) hervor. 2023 wurden den Angaben zufolge 2,11 Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur in Bayern investiert (Bundesfernstra\u00dfen: 1,76 Milliarden Euro), 2022 waren es 1,78 Milliarden Euro (Bundesfernstra\u00dfen: 1,76 Millionen Euro) und 2021 1,79 Milliarden Euro (Bundesfernstra\u00dfen: 1,54 Milliarden Euro). In den Jahren 2019 und 2020 lagen die Investitionen in die Bundesfernstra\u00dfen (2019: 1,69 Milliarden Euro, 2020: 1,81 Milliarden Euro) \u00fcber denen in die Schieneninfrastruktur in Bayern (2019: 1,41 Milliarden Euro, 2020: 1,73 Milliarden Euro).<\/p>\n\n\n\n<p>Die abgerufenen Mittel gem\u00e4\u00df Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz f\u00fcr Ma\u00dfnahmen des Schienenpersonennahverkehrs im Freistaat Bayern lagen der Vorlage zufolge in den vergangenen f\u00fcnf Jahren bei 178,2 Millionen Euro (2023), 202,5 Millionen Euro (2022), 20,4 Millionen Euro (2021), 26,9 Millionen Euro (2020) und 19,3 Millionen Euro (2019).<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Stand des Programms \u201eStationsoffensive Bayern\u201c hei\u00dft es in der Antwort: Reisende k\u00f6nnten seit Dezember 2020 die erste fertiggestellte Verkehrsstation der \u201eStationsoffensive Bayern\u201c, die barrierefreie Station Coburg-Beiersdorf nutzen. In f\u00fcnf Monaten Bauzeit seien ein Au\u00dfenbahnsteig, die Zuwegung, ein Wetterschutzhaus sowie kundenfreundliche Wegeleit-, Informations- und Blindenleitsysteme entstanden. Die damalige DB Station und Service AG habe rund 1,1 Millionen Euro in diese Ma\u00dfnahme investiert; rund 75 Prozent dieser Kosten habe der Freistaat Bayern bezuschusst. Sowohl Zeitplan als auch Kosten h\u00e4tten nahezu der Kalkulation entsprochen, schreibt die Regierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die reaktivierte Station W\u00fcrzburg-Heidingsfeld Ost sei zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022 wieder in Betrieb genommen worden, hei\u00dft es weiter. Die Finanzierung sei durch Mittel des Bundes, des Freistaates Bayern und aus Eigenmitteln der damaligen DB Station und Service AG erfolgt. Die Gesamtkosten h\u00e4tten rund 14,1 Millionen Euro betragen. F\u00fcr die Reaktivierung der Station seien umfangreiche Arbeiten notwendig geworden, die zu zus\u00e4tzlichen Kosten gef\u00fchrt h\u00e4tten. Durchgef\u00fchrt worden sei der Neubau eines Au\u00dfenbahnsteiges inklusive barrierefreien Zugangs, R\u00fcck- und Neubau des Treppenaufgangs an der Nordseite der Personenunterf\u00fchrung, der Neubau zweier Aufzugsanlagen sowie der Neubau des Inselbahnsteigs inklusive Personenunterf\u00fchrung. Zudem seien die Bahnsteige neu ausgestattet worden &#8211; \u201einklusive taktilem Wegeleitsystem, optischer und akustischer Fahrgastinformation, Wetterschutzh\u00e4usern und Sitzgelegenheiten\u201c, hei\u00dft es in der Antwort. Im gesamten Bahnhof sei die Gleisentw\u00e4sserung und die Oberleitung erneuert worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren, so die Bundesregierung, sei Mitte Juli 2024 die Station Straubing Hafen in Betrieb genommen worden. Diese biete insbesondere Berufspendlern die M\u00f6glichkeit, mit dem Zug zur Arbeit zu fahren, da die Station sehr nah an einem gro\u00dfen Industriegebiet liegt. Der Realisierungs- und Finanzierungsvertrag habe hierf\u00fcr 1,8 Millionen Euro vorgesehen. Die Gesamtinvestitionen der DB InfraGO h\u00e4tten bei etwa 2,1 Millionen Euro gelegen. Rund 60 Prozent habe der Freistaat Bayern bezuschusst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Jahren 2021, 2022 und 2023 waren die Investitionen in die Schieneninfrastruktur in Bayern h\u00f6her als die Investitionen in die Bundesfernstra\u00dfen in dem Bundesland. 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