{"id":64965,"date":"2026-03-05T17:29:19","date_gmt":"2026-03-05T16:29:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/?p=64965"},"modified":"2026-03-05T17:29:19","modified_gmt":"2026-03-05T16:29:19","slug":"de-bremische-haefen-mit-54-wachstum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.railfreight.eu\/dr-ne\/2026-03-05-de-bremische-haefen-mit-54-wachstum\/","title":{"rendered":"[DE] Bremische H\u00e4fen mit 5,4 % Wachstum"},"content":{"rendered":"\n<p>Die bremischen H\u00e4fen Bremen und Bremerhaven haben im Jahr 2025 ihre Umschlagsergebnisse deutlich gesteigert. Nach Angaben der Umschlagsbetriebe wurde ein seeseitiger G\u00fcterumschlag von 65,Mio. t erzielt, ein Zuwachs von 5,4 % gegen\u00fcber dem Vorjahr. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Gesamtumschlag teilt sich auf in 33,8\u202fMillionen Tonnen im Empfang (+ 6,1\u202fProzent) und 31,5\u202fMillionen Tonnen im Versand (+ 4,6\u202fProzent). In Bremen-Stadt ging der Umschlag aufgrund r\u00fcckl\u00e4ufiger Massengutmengen um 13\u202fProzent auf 9,3\u202fMillionen Tonnen zur\u00fcck. Hauptursache ist der schw\u00e4chere Massengutumschlag, der mit 6,7\u202fMillionen Tonnen ein Minus von 14,2\u202fProzent verzeichnet. Belastend wirken hier die fortschreitende Decarbonisierungspolitik sowie die angespannte Lage in der Stahlindustrie. Auch der St\u00fcckgutumschlag sank sp\u00fcrbar um 9,9\u202fProzent auf 2,6\u202fMillionen Tonnen. Hinzu kommt, dass die f\u00fcr Bremen-Stadt wichtige Schwergut- und Gro\u00dfraumlogistik weiterhin unter der schwachen Verkehrsinfrastruktur im bundesweiten Zu- und Nachlauf leidet.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich positiver entwickelte sich die Lage in Bremerhaven. Der dortige Seeg\u00fcterumschlag legte um 9,3\u202fProzent auf nahezu 56\u202fMillionen Tonnen zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Treibende Kraft hinter diesem Wachstum war der Containerumschlag, der 2025 um \u00fcber 10\u202fProzent auf 4,9\u202fMillionen\u202fTEU (Standardcontainer) stieg. Der Anteil beladener Container erh\u00f6hte sich leicht auf \u00fcber 87\u202fProzent (2024: 85\u202fProzent). Das Verh\u00e4ltnis zwischen Empfang (48\u202fProzent) und Versand (52\u202fProzent) blieb stabil. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Hinterlandverkehr \u00fcber Bremerhaven lag bei insgesamt rund 2\u202fMillionen\u202fTEU. \u00dcber die H\u00e4lfte davon, 53,1\u202fProzent beziehungsweise mehr als 1\u202fMillion\u202fTEU, wurde per Bahn transportiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Automobilumschlag spiegeln sich die schwierigen Marktbedingungen der internationalen und europ\u00e4ischen Automobilindustrie wider. Mit 1,25\u202fMillionen Fahrzeugen blieb das Ergebnis nahezu konstant (minus 0,1\u202fProzent). Der Anteil des Versands lag bei 65\u202fProzent, der Empfang bei 35\u202fProzent. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die bremischen H\u00e4fen Bremen und Bremerhaven haben im Jahr 2025 ihre Umschlagsergebnisse deutlich gesteigert. Nach Angaben der Umschlagsbetriebe wurde ein seeseitiger G\u00fcterumschlag von 65,Mio. t erzielt, ein Zuwachs von 5,4 % gegen\u00fcber dem Vorjahr. Der Gesamtumschlag teilt sich auf in 33,8\u202fMillionen Tonnen im Empfang (+ 6,1\u202fProzent) und 31,5\u202fMillionen Tonnen im Versand (+ 4,6\u202fProzent). 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