Das Entsorgungsunternehmen böhler Abfall erhielt in Verbindung mit einem Schienenlogistik-Konzept der ÖBB Rail Cargo Group (RCG) den Zuschlag bei der Klärschlamm-Ausschreibung des Vorarlberger Umweltverbands. Nun fährt der Klärschlamm auf Schiene – ganz im Sinne des neuen Abfallwirtschaftsgesetzes (AWG). Konkret werden per MOBILER-Logistik jährlich bis zu 12.000 Tonnen Klärschlamm nach Niederösterreich transportiert.
Der Transport beginnt in Vorarlberg. Dafür werden die MOBILER-Behälter beim Abwasserverband Region Feldkirch beladen, bevor diese dann am Bahnhof Klaus auf die Bahnwagen der RCG umgeschlagen werden. Danach folgt der Schienenhauptlauf im Einzelwagenverkehr zu den Zielbahnhöfen im Großraum Wien. Von dort werden die MOBILER-Behälter mit dem Klärschlamm schließlich zu den nur wenige Kilometer entfernt liegenden Verwertungsanlagen weitertransportiert.

