DB Cargo Spedkol rechnet mit einer Inbetriebnahme des neuen Railport in Kędzierzyn-Koźle im ersten Quartal 2025 als eine der modernsten Anlagen dieser Art in Polen. Geplant ist die Behandlung von 4.000 Waggons jährlich, hauptsächlich mit Stahlprodukten. Die Lage am Gleisanschluss von DB Cargo Spedkol, der an das TEN-T-Netz angebunden ist, ermöglicht in der Region Oberschlesien eine gute Erreichbarkeit sowohl auf Schiene als auch auf der Straße.
In Marienborn zwischen Helmstedt und Wefensleben ist am 13.12.2024 um 11:48 Uhr ein Güterzug der DB Cargo mit einem auf dem BÜ stehenden defekten Lkw kollidiert. Der Lkw-Fahrer konnte noch einen Notruf absetzen und das Fahrzeug rechtzeitig verlassen. Der Triebfahrzeugführer der Lok 189 020 sowie eine Praktikantin wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Die Strecke sollte bis 18.12.2024 gesperrt bleiben.
Die Werkstatt der METRANS DYKO in Kolín hat neue Prüfstrecken für Lokomotiven in Betrieb genommen. Diese ermöglichen Tests unter folgenden Spannungen:
1,5 kV Gleichstrom
3 kV Gleichstrom
15 kV 16,7 Hz Wechselstrom
25 kV 50 Hz Wechselstrom
Mit der Inbetriebnahme entfallen die Überführungen zu Testzwecken nach Tábor oder Kutná Hora. Gleichzeitig wurde auch die Zufahrt zu der Werkstatt mit 3 kV elektrifiziert.
Die Ende Oktober 2024 von Unwettern unterbrochene Verbindung zwischen dem Hafen von Valencia und Madrid ging am 16.12.2024 wieder in Dienst. Es entfallen die bisherigen Umleiter, die teilweise 340 km Mehrkilometer absolvierten.
Fast auf den Tag genau drei Monate nach der Hochwasserkatastrophe im September ist die neue Weststrecke der ÖBB seit 15.12.2024 wieder ohne Einschränkungen befahrbar. Es wurden:
unzählige Kubikmeter Wasser in drei Waschgängen abgepumpt und Schlamm abtransportiert
16 km Kabel für Stromversorgung (zum Beispiel Handlauf, Sicherungstechnik) ausgetauscht,
60 km Lichtwellenleiter-Fasern neu verlegt,
4 km Handlauf für Notbeleuchtung erneuert,
Brandmeldeanlagen, Notrufsäulen und Stromversorgung für Feuerwehr ersetzt,
1,4 km Hochspannungsleitungen (10 KV-Leitung) ausgetauscht,
Oberflächenentwässerung gereinigt und erneuert,
Reparatur und Austausch diverser Komponenten an Weichen
Schienen geschliffen,
Zugsicherungssysteme ETCS und PZB wiederhergestellt,
GSM-R-Funk wiederhergestellt,
Blaulichtfunk wiederhergestellt
Handy-Netz wiederhergestellt
Die Kosten für die Infrastrukturreparaturen werden sich im prognostizierten Rahmen von rund 100 Millionen Euro bewegen. Eine genaue Abrechnung wird es aber erst nach Abschluss aller Arbeiten im Sommer 2025 geben.
Um provisorische Lösungen zu ersetzen wird die neue Weststrecke erneut vom 12.05.2025 bis und 05.06.2025 gesperrt.
Die Deutsche Bahn (DB) hat die erste Generalsanierung im hochbelasteten Schienennetz abgeschlossen: Seit dem 14.12.2024 23 Uhr, fahren wieder Züge über die Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. DB-Vorstandschef Richard Lutz und Bundesverkehrsminister Volker Wissing sowie Vertreter der Länder Baden-Württemberg und Hessen geben die Strecke bei einer Abschlussveranstaltung in Gernsheim am Mittag symbolisch wieder frei.
Grafik: DB AG
Seit dem Start der Riedbahn-Sanierung haben bis zu 800 Mitarbeiter der DB sowie der beteiligten Bauunternehmen insgesamt 111 Kilometer Gleise, 152 Weichen, 619 Signale, fast 16 Kilometer Schallschutzwände, 130 Kilometer Fahrdraht, 383 Oberleitungsmasten und acht Bahnsteige erneuert. Neben neuer Stellwerkstechnik wird auf der Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim künftig auch das neue europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS zum Einsatz kommen. Die Inbetriebnahme erfolgt in Stufen. Dabei geht ETCS zunächst auf dem Streckenabschnitt von Mannheim-Waldhof nach Biblis in Betrieb. Alle weiteren Abschnitte folgen im zweiten Quartal 2025.
Zum Abschluss der Bauarbeiten zieht die DB auch eine positive Bilanz zum Verkehrskonzept. Rund zwei Drittel der Fernverkehre sowie die Güterzüge verkehrten in den vergangenen fünf Monaten auf Umleitungsstrecken und waren überdurchschnittlich pünktlich unterwegs. Seit Beginn der Riedbahn-Generalsanierung hat allein DB Cargo 8.000 Züge über die Umleitungsstrecken gefahren. Außerdem übernahm DB Cargo einen Teil der Materialversorgung für die Baustelle und lieferte mehr als 43.000 Tonnen Schotter an.
Gruppenfoto in Gernsheim zur Riedbahn-Wiederinbetriebnahme. Foto: DB AG / Oliver Lang
Die Deutsche Bahn (DB) schließt am 14.12.2024 die Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten auf der Schnellfahrstrecke Hamburg – Berlin wie geplant ab. Seit dem 16. August hatte die DB auf mehr als 74 Kilometern Gleise ausgewechselt und 100 Weichen erneuert.
Die DB InfraGO hat den Bürgermeistern entlang der Strecke Langenlonsheim – Büchenbeuren mitgeteilt, dass die Strecke bis Ende 2025 wieder nutzbar sein soll.
Ursprünglich sollte dies bereits bis Ende 2024 erfolgt sein. Nach vorbereitenden Arbeiten (unter anderem Vegetationsrückschnitt, Felsberäumung und Schienenwechsel) im Winter 2023/24 verlief die europaweite Ausschreibung der Bauleistung ohne Vergabe und wurde abgebrochen. Die Leistungen mussten erneut ausgeschrieben werden.
Der Tunnelfunk im 57 km langen Gotthard-Basistunnel (GBT) hat nach acht Jahren das Ende der Lebensdauer erreicht. Um ihn zu ersetzen, reichen die üblichen achtstündigen Regelintervalle nicht aus. Daher wurden zwei Zeiträume pro Jahr festgelegt (Januar und August), in denen ein Drittel des Tunnels mehrere Tage lang durchgehend (rund um die Uhr) gesperrt bleibt. Die Erneuerungsarbeiten haben teilweise bereits 2024 während der unfallbedingten Schließung des GBT begonnen und werden auch 2026 und 2027 fortgesetzt.
Im Januar wird ein wesentlicher Teil des Personenverkehrs über die Gotthard-Panoramastrecke umgeleitet, was zu längeren Fahrzeiten führt, während ein Teil des Güterverkehrs auf andere Strecken verlegt wird. Einige Personenzüge können durch den Basistunnel fahren. Im August hingegen ist die Nachfrage nach Trassen für den Güterverkehr geringer, und der Personenverkehr wird normal durch den Basistunnel geführt.
Das Aussetzten von Neubestellungen für Züge des unterjährigen Gelegenheitsverkehrs (GelV) im Raum Köln / Aachen / Krefeld / Venlo wird, trotz noch bestehender Havarie bedingter Sperrung der Strecke Düren – Horrem (Ferngleise), mit dem Ende der baubedingten Sperrung auf der Güterzugstrecke über Duisburg-Wedau – Opladen – Köln am 14.12.2024 um 21:00 Uhr aufgehoben.
Die Beseitigung der Havarieschäden zwischen Düren – Horrem erfolgt voraussichtlich bis zum 23.12.2024, 05:00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt kann der Streckenabschnitt und die Strecke Aachen – Köln wieder durchgängig in beiden Richtungen über die Fernbahngleise befahren werden.