Trockenhafen Kouvola ging in Betrieb

Im Osten der südfinnischen Stadt Kouvola wurde der Bau eines multimodalen Terminals mit einer Umschlagkapazität von 15.000 TEU abgeschlossen und in Betrieb genommen. Die 42 Hektar große Anlage bei Kullasvaara verfügt über zwei Ladegleise mit einer Länge von 1.100 m für eine Achslast von 25 t. Das „Rail and Road Terminal“ (RRT) ist Teil der Entwicklung des europäischen TEN-V-Kernverkehrsnetzes und derzeit dessen einziges Schienen- und Straßenterminal in Finnland. Das Kouvola RRT soll Finnlands „effizientester Be- und Entladeplatz für Güterzüge“ sein.

https://www.openrailwaymap.org/?style=standard&lat=60.87082510726628&lon=26.782522201538086&zoom=13

Das Terminal ist ein „Open-Access-Trockenport“ und wird von der Tochtergesellschaft Railgate Finland des städtischen Unternehmens Kouvola Innovation verwaltet, während die Gleisinfrastruktur der finnischen Verkehrsagentur Väylävirasto gehören, dem Betreiber der nationalen Verkehrsinfrastruktur.

Ursprünglich bestand die Absicht, einen Trockenhafen zu schaffen, um ihn als Drehscheibe der eurasischen Routen zu nutzen. Aufgrund des Krieges und der Sanktionen hat sich die Situation geändert, was insbesondere für Holzfrachtströme gilt. Das Terminal soll jetzt als Erweiterung der nahegelegenen finnischen Häfen Hamina und Kotka fungieren und zusätzliche Lagerflächen bereitstellen, die jetzt benötigt werden.

Der Bau der Anlage kostete 34 Mio. EUR und lag damit unter dem ursprünglichen Budget von 40 Mio. EUR. Dies wurde durch den breiten Einsatz von recycelten Materialien erreicht.

Neue Anschlussbahn für Bioproduktfabrik Kemi

In der finnischen Hafenstadt Kemi befindet sich der 2019 begonnene Bau der neuen Bioproduktfabrik von Metsä Fibre in der Endphase. Die Anlage wird im dritten Quartal 2023 in Betrieb gehen. Der betriebliche Übergang von der alten Zellstofffabrik zur neuen Fabrik soll ohne Produktionsunterbrechungen erfolgen.

Dafür notwendig wurde der Umbau des bisherigen Gleisanschlusses in Form der Eisenbahn-Nebenstrecke R590/R591 Kemi – Pajusaari, von der ein Teil in einer völlig neuen, 3,0 km langen Strecke etwas nördlich der bisherigen aufgeht. Am 26.10.2022 fuhr darauf der erste Güterzug nach Kemi Sahansaari. Die alte Strecke im Bereich km 860+000 – km 863+500 wird im Sommer 2023 stillgelegt und abgerissen. Die finnische Verkehrsagentur Väylävirasto errichtete für insgesamt 10,5 Mio. EUR im Abschnitt Kemi – Karihaaranväylä ein zusätzliches, elektrifiziertes Gleis auf der Westseite der stark befahrenen Strecke 008 Kemi – Laurila, welche Teil des TEN-V-Kernnetzes ist. Die neue Strecke schließt daran bei km 860+272 an und besteht aus dem Gleis 555, das bei km 861+565 zur Metsä-Gleisinfrastruktur übergeht.

Quelle: https://vayla.fi/documents/25230764/35412550/Kemi_Ratasuunnitelma_rajat.jpg

Zudem ist die neue Privatbahn-Strecke von Metsä künftig sowohl in Richtung Kemi als auch mit einer neu errichteten Verbindungskurve 556 in Richtung Laurila angebunden, was Transporte in/aus Richtung Kolari/Rovaniemi und auch Richtung Schweden ermöglicht. Die dafür noch fehlende Weichenverbindung wird später errichtet. Die europäische Normalspur endet gegenwärtig jedoch 24 km entfernt schon kurz hinter der Grenze in Tornio, womit nur Breitspurfahrzeuge das Werk erreichen können und internationale Transporte in Haparanda umgeladen werden müssten. Metsä plant, 1 Mio. m3 Holz von Schweden nach Kemi zu importieren.

Das neue energie- und materialeffiziente Werk soll komplett ohne fossile Brennstoffe auskommen und jährlich 7,6 Mio. m3 Holz verarbeiten. Es wird gebleichten und ungebleichten Nadelholzzellstoff und Birkenzellstoff sowie Biochemikalien produzieren, die fossile Rohstoffe in verschiedenen Branchen ersetzen. Darüber hinaus erzeugt die Anlage Strom, Dampf und Fernwärme. Der Gesamtwert der größten Investition in der Geschichte der finnischen Forstindustrie beträgt 1,85 Mrd. EUR. Die neue Anlage wird auch zusätzliche Produktionskapazitäten mit sich bringen, es werden künftig rund 900.000 t mehr Zellstoff produzieren als bisher, also insgesamt 1,5 Mio. t pro Jahr.

Anfang Februar 2023 wurde das erste von zwei Rangierfahrzeugen an das neue Werk in Kemi geliefert. Das Verschubfahrzeug wird von Windhoff Bahn- & Anlagentechnik hergestellt und ist vom Typ Tele Trac RW100EM-DT, das aus zwei 50-Tonnen-Hälften besteht, die zusammen eine Zugkraft von 200 kN mit einer Fahrgeschwindigkeit von 5 km/h entwickeln. Die Stromversorgung erfolgt über ein Kabel.

Foto: Windhoff

GYSEV CARGO betreibt Terminal Macs

GYSEV CARGO wird Betreiber des neuen Intermodalterminals im Macs Industrial Park in der Nähe von Debrecen. Die ungarische Regierung hat dies jüngst im Beschluss 1023/2023 (II. 9.) veröffentlicht. Die Entscheidung fiel nach langer Vorarbeit und mehreren Verhandlungsrunden. Während der Vorbereitungsphase war GYSEV CARGO bereits an der Planung des endgültigen Layouts des Logistikzentrums und des Terminals sowie an der Entwicklung des Betriebskonzepts beteiligt.

Neues Intermodalterminal für Orléans

Ein neues Terminal im Vorort Fleury-les-Aubrais von Orleans wird die Maßnahmen der französischen Regierung unterstützen, den Anteil der Schiene im Güterverkehr bis 2030 zu verdoppeln.

Als Gewinner einer 2020 durch SNCF Réseau gestarteten Interessenbekundung ging der Hafenverbund Haropa Port (Seine-Häfen Le Havre, Rouen und Paris) hervor. Haropa sieht das Projekt als Erweiterung seiner Hinterlandaktivitäten.

Die Eröffnung des 10,3 Mio. EUR teuren Terminals soll 2025 erfolgen. Auf zwei 250 m-Gleisen können pro Tag 150 Container umgeschlagen werden. Die Finanzierung übernehmen die Zentralregierung (50 %), die Region Centre-Val-de-Loire (40,19 %) und die Region Normandie (9,81 %).

Verlagerung Hafenbahn Kleinhüningen

Dem Basler Hafen Kleinhüningen steht ein Umbau bevor. Sämtliche Gleisanlagen der Hafenbahn südlich der Wiese sollen durch Verlagerung aufgehoben werden. Der Landtag des Kantons Basel-Stadt hat der Kantonsregierung Anfang Februar 2023 einen Antrag zur Auflassung der Hafenbahn am Klybeckquai und am Westquai unterbreitet. Stattdessen soll auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Basel Bad bis Ende 2029 ein drittes Hafenbecken und der „Gateway Basel Nord“ (GBN) entstehen, dessen Inbetriebnahme für Ende 2025 vorgesehen ist. Der eigentliche Grund ist, Platz für ein neues städtebauliches Projekt zu schaffen. Auf dem Klybeck- und Westquai soll ein neues Hochhausquartier mit Wohnungen und Arbeitsplätzen für 8.000 Personen geschaffen werden.

Die Sache ist in mehrerer Hinsicht fragwürdig. Die neue Anlage soll gemäß dem Kanton Basel-Stadt über eine vergleichbare Leistungsfähigkeit wie die bestehende verfügen, jedoch mit weniger Fläche und markant weniger Gleisinfrastrukturen auskommen. Ein Teil der Eisenbahn entlang des Rheins wird in den Kernbereich des Hafens („Südkai“) verlegt. Wie die südliche Zufahrt nach Basel Bad Rbf Gr. C künftig erfolgen soll, bleibt offen, da die Strecke 4405 vom Hafenbecken 3 geschluckt würde.

Der „Gateway Basel Nord“, eigentlich ein riesiges Container-Verteilzentrum für SBB Cargo, bietet einen guten Vorwand, mit einem neuen Hafenbecken 3 das eigentlich viel geeignetere, bestehende Hafenbecken 1 ersetzen zu können. Das Hafenbecken 3 soll aber technisch absolut untauglich sein, seine Form ist so kompliziert und ineffizient, dass sich viele Schiffsführer weigern, den neuen Hafen zukünftig anzulaufen. Dass der GBN betrieblich gar kein neues Hafenbecken braucht, soll die Führung der Gateway Basel Nord AG bereits wiederholt öffentlich geäußert haben. Vielmehr ginge es darum, dass wegen der Verknüpfung von Straße, Schiene und Schiff 75 % der Gesamtkosten als Subventionen von Bund und Kanton finanziert werden.

Die Gesamtkosten für die Verlagerung belaufen sich laut Grobkostenschätzung (+/- 30 %) auf 275 Mio. SFR (rund 276 Mio. EUR). In diesen enthalten ist das gesamte Bahnprojekt, die Ersatz- und Verlagerungsmaßnahmen sowie Landerwerb.

Mit dem Bau des Hafenbeckens 3 und des GBN würde das Naturschutzgebiet „Badischer Bahnhof“ im alten DB-Areal, derzeit noch im „Inventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung“ bundesrechtlich geschützt, durch den fast vollständigen Abtrag und anschließende Versiegelung des Bodens praktisch vollständig zerstört werden.

Die Konzentration fast des gesamten Containerverkehrs in und aus der Schweiz in Kleinhüningen soll fast fünf Mal mehr Container nach Basel bringen. Dies brächte jährlich rund 125.000 zusätzliche Lastwagenfahrten in die Stadt. Die Variante für die weitere Projektplanung wird im zweiten Quartal 2023 dem Bundesrat des Schweizer Parlaments vorgelegt.

30 Mio. EUR für Hafenbahn Antwerpen

In den Ausbau der Hafenbahn in Antwerpen fließen 30 Mio. EUR. Investoren sind das Chemieunternehmen BASF, der belgische Infrastrukturbetreiber Infrabel und das Intermodalterminal Combinant. Im Rahmen der Arbeiten wird die Güterverkehrsstrecke L11 elektrifiziert und zweigleisig ausgebaut.

Detailkarte L11. Grafik: Infrabel

Die Linie L11, die auch als „Nabelschnur des Hafens“ bezeichnet wird, verbindet Stabroek mit der niederländischen Grenze. Sie bedient den Norden des Hafens, wo sich der wichtige Chemiepark befindet, und bietet Zugang zu den wichtigsten Containerterminals.

Infrabel wird ein zweites Gleis mit einer Länge von fünf Kilometern errichten, wodurch die Kapazität verdoppelt wird. Gleichzeitig werden beide Gleise elektrifiziert, was zehn Kilometer neue Oberleitungen bedeutet. Die Elektrifizierungsarbeiten werden diesen Herbst beginnen und bis Mitte 2026 andauern. Die Arbeiten für ein zweites Gleis sind für Anfang 2024 geplant und werden etwa zwei Jahre dauern.

Der Eisenbahnterminal „Combinant“ investierte 2 Mio. EUR in den Bau eines 760 Meter langen Gleises.

Offizielle Inbetriebnahme des 760 m langen Gleises im Combinant-Terminal am 03.02.2023. Foto: Infrabel

Komplettsperre Tauerntunnel

Bevor der Tauerntunnel von ab Winter 2024 komplett modernisiert wird, müssen noch dringende und unaufschiebbare Instandhaltungsarbeiten im Tunnel durchgeführt werden. Im Zuge der laufenden Überprüfungen des Tunnels hat sich gezeigt, dass im Bereich Portal Böckstein auf einer Länge von rund 20 m umfangreiche Stützmaßnahmen notwendig sind, die nicht bis Herbst 2024 aufgeschoben werden können. Dafür wird der Tunnel von 12.04. bis 17.05.2023 gesperrt und der Personenfernverkehr und Güterverkehr großräumig umgeleitet. Die Autoschleuse Tauernbahn verkehrt in diesem Zeitraum nicht.

Die mit dem Bauprogramm der ASFINAG auf der Tauernstrecke abgestimmte große Modernisierungsphase, die am 18.11.2024 beginnt und bis 04.07.2025 dauert, ist davon unabhängig. Der Aufwand zur Instandhaltung des 113 Jahre alten Tunnels nimmt laufend zu und macht dadurch eine Komplett-Modernisierung des Tauerntunnels auch aus Sicherheitsgründen notwendig.

PKP PLK kann Cargotor übernehmen

Der Präsident des Amtes für Wettbewerb und Verbraucherschutz UOKiK (Urząd Ochrony Konkurencji i Konsumentów) hat die Übernahme der bisherigen PKP CARGO-Tochter Cargotor durch die PKP Polskie Linie (PKP PLK) zugestimmt. Der Antrag wurde Anfang Dezember 2022 beim UOKiK eingereicht, entsprechende Absichtserklärungen wurden bereits im Dezember 2021 unterzeichnet.

Die Übernahme ist Teil des geplanten Entwicklungskonzepts der PKP PLK und ermöglicht die Umsetzung von Investitionen im Bereich des Eisenbahngrenzübergangs Terespol – Brześć. Der Ausbau der Eisenbahninfrastruktur im Raum Małaszewicze ist nach Unternehmensauskunft von strategischer Bedeutung im Rahmen der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des polnischen Logistiksektors.

Cargotor verwaltet den Umschlagplatz Małaszewicze, der aus ca. 180 km Gleisen mit folgenden Bahnhöfen besteht: Chotyłów, Małaszewicze, Kobylany, Bór und den Gebieten Zaborze, Wólka, Podsędków und Raniewo. PKP PLK ist auch am Ausbau der Eisenbahninfrastruktur im Gebiet von Biała Podlaska und Małaszewicze interessiert. Mitte November 2022 unterzeichnete das Unternehmen einen Vertrag über die Planung und Ausführung der Erweiterung des Bahnhofs Biała Podlaska um zehn und des Bahnhofs Małaszewicze um drei Gleise.

TU ZMB für Strecken ohne Streckenblock

Zur Erhöhung des Sicherheitsniveaus rüstet die DB Netz Strecken ohne Streckenblock, die im Betriebsverfahren „Zugmeldebetrieb“ betrieben werden, mit einem Gegen- und Nachfahrschutz aus. Dafür kommt das System „TU ZMB“ zur Anwendung. Die Ausrüstung wird bis Ende 2023 abgeschlossen sein; durch die Ausrüstung kommt es zu keinen Einschränkungen im Betrieb.

In Verbindung mit dem System „Technische Unterstützung Zugmeldebetrieb (TU ZMB)“ werden an den Ausfahrsignalen folgender Streckenabschnitte zusätzliche PZB Gleismagnete 2000 Hz bis Ende 2023 eingebaut:

  1.  Strecke 5832,  Passau Gbf – Bf Fürstenzell 
  2.  Strecke 5832,  Bf Fürstenzell – Bf Sulzbach (Inn)
  3.  Strecke 5832,  Bf Sulzbach (Inn) – Bf Pocking 
  4.  Strecke 5832,  Bf Pocking – Bf Karpfham
  5.  Strecke 5832,  Bf Karpfham – Bf Bad Birnbach
  6.  Strecke 5832,  Bf Bad Birnbach – Bf Pfarrkirchen
  7.  Strecke 5832,  Bf Pfarrkirchen – Bf Eggenfelden
  8.  Strecke 6606,  Ottendorf-Okrilla-Süd – Ottendorf-Okrilla-Nord
  9.  Strecke 6935,  Neustadt-Glewe – Parchim
  10.  Strecke 5452,  Griesen (Obb) – Grenze DB/ÖBB (Ehrwald)
  11.  Strecke 6726,  Freyburg (Unstrut) – Laucha (Unstrut)
  12.  Strecke 6726,  Laucha (Unstrut) – Karsdorf
  13.  Strecke 6711,  Weimar – Weimar Berkaer Bf
  14.  Strecke 6302,  Hohenebra – Wasserthaleben
  15.  Strecke 6269,  Elsterberg – Barthmühle
  16.  Strecke 6270,  Bad Brambach – Grenze DB/SŽDC (Voitanov)
  17.  Strecke 6588,  Großschönau – Grenze DB/SŽDC (Varnsdorf)
  18.  Strecke 6269,  Wünschendorf – Berga (Elster)
  19.  Strecke 6269,  Berga (Elster) – Greiz
  20.  Strecke 6269,  Greiz – Greiz-Dölau
  21.  Strecke 6269,  Greiz-Dölau – Elsterberg
  22.  Strecke 3941,  Wabern – Fritzlar 
  23.  Strecke 6831,  Eilenburg Ost – Eilenburg
  24.  Strecke 6845,  Falkenberg unt Bf – Falkenberg ob Bf (W 519 – W 415)
  25.  Strecke 6623,  (Vejprty) Grenze SŽDC/DB – Cranzahl
  26.  Strecke 6623,  Cranzahl – Annaberg-Buchholz Süd
  27.  Strecke 6624,  Annaberg-Buchholz Süd – Schwarzenberg (Erzgeb)
  28.  Strecke 6626,  (Potůčky) Grenze DB/SŽDC – Johanngeorgenstadt
  29.  Strecke 1151,  Lüneburg – Dahlenburg
  30.  Strecke 1151,  Dahlenburg – Dannenberg Ost
  31.  Strecke 6759,  Templin – Milmersdorf
  32.  Strecke 6759,  Milmersdorf – Joachimsthal
  33.  Strecke 3212,  Bouzonville – Hemmersdorf
  34.  Strecke 1201,  Niebüll – Tønder
  35.  Strecke 6311,  Veilsdorf – Elsfeld

Davon abweichend können die Gleismagnete der TU ZMB auch hinter den Ausfahrsignalen oben genannter Streckenabschnitte eingebaut sein. In diesem Fall wird auf die abweichende Lage mit einem Orientierungszeichen hingewiesen.

Im Grundzustand sind die Gleismagnete der TU ZMB wirksam und werden beim Zulassen der Zugfahrt durch den Fahrdienstleiter unwirksam geschaltet.

Erfolgt an den abweichend eingebauten Gleismagneten der TU ZMB eine Zwangsbremsung, kann das Orientierungszeichen zur Feststellung genutzt werden, wo die Zwangsbremsung eingetreten ist.

In beiden Ausrüstungsfällen unterscheiden sich die Regeln zur Verständigung mit dem Fahrdienstleiter und der Weiterfahrt des Zuges nicht von den Regeln nach einer PZB-Zwangsbremsung.

Auslastung am Terminal Mošnov steigt

Das neue Terminal Mošnov erfreut sich steigender Auslastung. Anfang Januar 2023 kam es dabei erstmals zu einem Zusammentreffen von drei Intermodalzügen: Nach Verona, Manopello und Herne.

Die Züge der LKW WALTER aus Herne und Verona waren zuvor von PKP CARGO International nach Ostrava-Paskov verkehrt. Neuer Traktionspartner in Tschechien ist die Budamar Logistics-Tochter LOKORAIL.

Foto: Budamar Logistics