Neuer Kollektivvertrag für CFL cargo

Nach mehrmonatigen Verhandlungen ist es der Geschäftsführung der CFL cargo Gruppe und den Gewerkschaften FNCTTFEL-Landesverband, OGB-L und LCGB gelungen, einen neuen Kollektivvertrag zu unterzeichnen. Diese neue Vereinbarung, die für einen Zeitraum von drei Jahren abgeschlossen wurde, gilt ab dem 01.07.2022 und umfasst die Angestellten der Unternehmen CFL cargo S.A. und CFL technics S.A.

Foto: CFL cargo

Erneut Streiks in den Seehäfen

Die Gewerkschaft Verdi hat nach Aussagen der TFG Transfracht zu erneuten Warnstreiks in den Deutschen Seehäfen vom 14.07.2022 bis 16.07.2022 aufgerufen. Demnach würden „bereits im Laufe des heutigen [13.07.2022] Tages Züge mit Ziel Hamburger Hafen deutschlandweit von der DB Netz AG zurückgehalten“.

Simulator für RTB CARGO AUSTRIA

RTB CARGO AUSTRIA hat für den Standort Salzburg einen Simulator beschafft. „Die RTB CARGO kann durch den Simulator gewährleisten, dass zukünftig eine zielgerichtete Aus-, Weiter- und Fortbildung der Triebfahrzeugführer gewährleistet ist.”, erklärt Geschäftsführer Thomas Straßer.

Der neue Simulator der RTB CARGO AUSTRA. Foto: RTB CARGO

Warnstreiks in Deutschen Seehäfen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft im Tarifkonflikt mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) mehrere tausend Beschäftigte in verschiedenen Seehäfen für 09.06.2022 zu mehrstündigen Warnstreiks auf. Für den Schienenverkehr zu bzw. aus den Häfen bedeutet dies starke Verzögerungen im Betriebsablauf.

RCH und SZC Miskolc kooperieren

Die ÖBB-Tochter Rail Cargo Hungaria (RCH) und das Berufsbildungszentrum Miskolc (SZC Miskolc) haben eine dreijährige Kooperationsvereinbarung unter Beteiligung der Baross-Gábor-Berufsschule für Wirtschaft und Verkehr des SZC Miskolc unterzeichnet, um den Fachkräftenachwuchs zu sichern und vor Ort zu beschäftigen.

Captrain France: Le Goff steigt auf

Thierry Le Goff ist neuer Sales and Development Director von Captrain France. Der Manager kam 2013 zum Captrain France-Vorgänger VFLI, wo er diverse Positionen in Betrieb und Vertrieb bekleidete. Seit 2019 war er Deputy Sales Director.

ver.di kündigt Warnstreiks an

Nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden mit dem Arbeitgeberverband Deutsche Eisenbahnen e.V. (AGVDE) für rund 6000 Beschäftigte, die unter den Eisenbahn-Tarifvertrag (ETV) fallen, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
(ver.di) die Beschäftigten mehrerer Verkehrsunternehmen in vier Bundesländern
zum Warnstreik am 01.04.2022 auf. Geplant sind Aktionen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

ver.di fordert für die Beschäftigten eine Lohnerhöhung von 7 Prozent. Die Arbeitgeberseite hatte zuletzt eine Erhöhung von lediglich 3 Prozent angeboten.

Der Tarifvertrag läuft noch bis Ende März 2022. Ab dem 1. April sind Warnstreiks
in den Betrieben möglich. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 26. April statt.

Erster Simulator für Euro Dual

Am 25.03.2022 wurde der erste Simulator für Stadler Euro Dual offiziell eingeweiht. Dieser steht bei der NEF Norddeutsche Eisenbahnfachschule am Standort Braunschweig. Der Simulator ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der NEF, European Loc Pool (ELP) sowie der Braunschweiger Firma Zusi, einem führenden Hersteller von Bahnsimulatoren in Deutschland.

Foto: NEF

Die NEF unterhält neben Braunschweig die vier Ausbildungsstandorte Oldenburg, Osnabrück, Bochum und Siegburg. Gesellschafter des Unternehmens sind die Exploris Deutschland (51 %; u.a. auch Gesellschafterin der HSL Logistik), die LWS Lappwaldbahn Service (25 %) sowie die DZ Rail Service (24 %).

MOB Services Venlo: Starker Personalzuwachs

Die erst 2021 gegründete MOB Services Venlo hat zum 01.02.2022 gleich 17 neue Triebfahrzeugführer eingestellt. Die international und national (Niederlande) einsetzbaren Mitarbeiter waren zuvor bei der LTE Netherlands beschäftigt. MOB verfügt somit über ca. 20 Mitarbeiter.

Die neuen Dienstfahrzeuge. Foto: T. Derks

In der M-Gruppe von Thom Derks (Beratungsgesellschaft MThode, Intermodaloperateur, MOB) sind somit rund 35 Mitarbeiter beschäftigt.

GDL: Warnstreik bei WLE und RLG

Mit über 90 Prozent Streikbeteiligung und spürbaren Auswirkungen im Güterverkehr unterstreichen die Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihre Forderungen bei der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE) und der Eisenbahn Regionalverkehr Ruhr-Lippe (RLG).

Sie haben am 02.02.2022 von 7:30 bis 10:30 Uhr in beiden Unternehmen die Arbeit niedergelegt. Die Eisenbahner wollen damit ein deutliches Zeichen an den Arbeitgeber senden, denn nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden und einer Sondierung gibt es immer noch keine Ergebnisse. Aufgrund eines aus Sicht der Gewerkschaft nicht verhandlungsfähigen Angebotes und der fehlenden Zusage, für GDL-Mitglieder beider Unternehmen die GDL-Tarifverträge anzuwenden, hatte die GDL die Tarifverhandlungen am 26.01.2022 abgebrochen.