Die Maik Ampft Eisenbahndienstleistungen (MAED) aus Limbach-Oberfrohna hat am 25.02.2026 die Diesellok 298 322 (LEW V 100.4) von DB Cargo erworben.
Im Unternehmensbestand befinden sich außerdem die beiden Elektroloks 155 183 bzw. 155 219 samt Ersatzteilspender 155 269 sowie 202 488 (LEW V 100.1) und 312 183 (LKM V 23).
Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der BUDAMAR WEST GmbH konnte durch einen rechtskräftig bestätigten Insolvenzplan mit dem Vernehmen nach einstelliger Quote beendet werden. Damit ist die Sanierung des Unternehmens, das im Juni 2025 einen Insolvenzantrag stellen musste, offiziell abgeschlossen.
Rolling Stock Lease (RS Lease) hat Ende März 2026 vereinbarungsgemäß weitere Siemens Vectron MS an ZSSK Cargo übergeben. Neben den bereits im Bestand der staatlichen Güterbahn verweilenden Loks 7193 136 und 137 handelt es sich dabei um die bislang an Dritte vermieteten 7193 138 bis 140.
Auf Grundlage der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ wurde die Taskforce zuverlässige Bahn damit beauftragt, Maßnahmen für mehr Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit auf der Schiene zu erarbeiten. Ihr Fokus lag auf konkreten und möglichst unmittelbar – das heißt bereits in den Jahren 2026 und 2027 – umsetzbaren Maßnahmen.
An der Arbeit der Taskforce seit November 2025 beteiligten sich Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern, Eisenbahn-Bundesamt (EBA), Bundesnetzagentur (BNetzA), Eisenbahnverkehrsunternehmen, Aufgabenträgern, Verbänden, Gewerkschaften und der DB InfraGO.
Am 20.03.2026 hat die Taskforce einen Bericht mit 22 Maßnahmenempfehlungen beschlossen. Mit dem Bericht endet die Arbeit der Taskforce, sie hat ihren Auftrag erfüllt.
Der Abschlussbericht bleibt „deutlich hinter den Erwartungen“ der GÜTERBAHNEN zurück, deren Vertreter sich enthielt. Der Verband hatte die Einberufung mit großen Hoffnungen verbunden und die Taskforce-Gruppen durch die Expertise zahlreicher Mitgliedsunternehmen unterstützt. Besonders alarmierend sei, dass der Schienengüterverkehr über drei Monate Taskforce im Glauben gelassen wurde, die zwischenzeitlich gestartete Diskussion über die Herausnahme von Zügen in sieben großen Städten werde auf den Personenverkehr beschränkt. Erst mit Vorlage des Endberichtes wurde von DB InfraGO-Chef Dr. Philipp Nagl auf Nachfrage dann eine Einbeziehung auch der Güterzüge bestätigt.
Im Rahmen der Lokomotivstrategie für die Zukunft werden durch Hector Rail derzeit Tests mit der einer Lok des Typs Stadler EuroDual durchgeführt.
Aktuell sind acht Loks dieses Typs in Skandinavien im Einsatz: Zwei bei Grenland Rail, sechs via European Loc Pool bei CargoNet (4) bzw. OnRail (2). Grenland Rail hat fünf weitere EuroDual bestellt.
Die fabrikneuen Alstom TRAXX MS3 388 027, 028, 035, 036, 038 und 040 wurden an ČD Cargo ausgeliefert. Ein Foto des Zuges Kassel – Leipzig am 18.03.2026 findet sich auf facebook.com.
DB Energie kommunizierte am 06.03.2026 eine Anpassung der Vergütung für dezentrale Einspeisung ab 01.07.2026. Für Nutzer ergibt sich somit eine unschöne unterjährige Veränderung der preisbestimmenden Energiekosten,
Aus dem Schreiben der DB Energie:
„Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat mit Beschluss der Großen Beschlusskammer Energie unter dem Aktenzeichen GBK-25-02-11 vom 17.02.2026 eine neue Festlegung zur Abschmelzung der Entgelte für dezentrale Erzeugung gemäß § 18 StromNEV veröffentlicht. Diese Regelung gilt bundesweit und betrifft alle Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen sowie dezentrale Erzeugungsanlagen.
Die Änderung hat unmittelbare Auswirkungen auf die netzseitige Vergütung der Rückspeisung in das Bahnstromnetz. Sie betrifft ausschließlich die Vergütung auf Netzseite; stromlieferseitige Vergütungen bleiben hiervon unverändert. Wir werden die genannte Festlegung vorbehaltlich ihrer Bestandskraft umsetzen und ab dem 1. Juli 2026 in der Bahnstrom-Netznutzungsabrechnung ausschließlich den reduzierten Vergütungssatz für rückgespeiste Energie anwenden.
Die Festlegung regelt eine stufenweise Reduzierung der Vergütungen in den kommenden Jahren:
Ab 1. Juli 2026 erfolgt eine Reduzierung der Vergütung um 50 % gegenüber dem bisher geltenden Satz.
Ab 1. Januar 2028 wird die Vergütung auf 75 % des ursprünglichen Satzes festgesetzt.
Nach dem 31. Dezember 2028, dem Ablauf der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV), entfällt die Vergütungsregelung vollständig; eine Fortführung ist derzeit nicht vorgesehen.
Für die Rückspeisevergütung gelten künftig die folgenden Werte:
Stichtag
Rückspeisevergütung im verstetigten Verfahren
Rückspeisevergütung auf Basis der tatsächlichen Vermeidungsleistung
Arbeitspreis [ct/kWh]
Leistungspreis [€/kW]
Arbeitspreis [ct/kWh]
Bis 30.06.2026
2,730
110,69
1,470
Ab 01.07.2026
1,365
55,345
0,735
Ab 01.01.2027
1,365
55,345
0,735
Ab 01.01.2028
0,683
27,6725
0,3675
Ab 01.01.2029
0
0
0
Für Eisenbahnverkehrsunternehmen, die das Verfahren der tatsächlichen Vermeidungsleistung anwenden, gilt: maßgeblich ist der Leistungspreis als Jahreswert. Es ist damit unerheblich, ob der Beitrag zur Jahreshöchstlast im ersten oder zweiten Halbjahr 2026 auftritt – der Leistungspreis wird bis 30.06.2026 vollständig und ab 01.07.2026 noch zu 50 % vergütet.“
Der Aluminiumhersteller Novelis und die belgische Güterbahn Lineas haben den seit 2022 bestehenden Vertrag im Januar 2026 um eine nicht genannte Periode verlängert.
Der Kontrakt umfasst mehr als 1.000 Züge pro Jahr mit Aluminiumbarren, -coils und -schrott zwischen den Standorten
Nachterstedt (Novelis; größter Aluminium-Recycling- und Gießereibetrieb Europas),
Göttingen (Novelis; zentraler Knotenpunkt des europäischen Schienenlogistiknetzwerks des Unternehmens) und
Neuss (Joint Venture Alunorf; größtes Aluminiumschmelz- und Walzwerk der Welt).
In der vergangenen Woche wurden mit den Loks 1293 907 und 908 bzw. „Gabi“ und „Angelika“ zwei weitere Siemens Vectron MS an DPB Rail Infra Service ausgeliefert. Die Privatbahn verfügt somit über sieben eigene Loks dieses Typs zuzüglich weiterer, gemieteter Maschinen.
Die ungünstige Entwicklung beim alpenquerenden Schienengüterverkehr hat sich im Jahr 2025 fortgesetzt. Zum vierten Mal in Folge verlor die Schiene gegenüber der Strasse Marktanteile. Die Eisenbahn beförderte 7,5 Prozent weniger Güter durch die Alpen als 2024. Derweil blieb die Zahl der alpenquerenden Lastwagen gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Anteil der Schiene am Modalsplit lag damit bei 68,6 Prozent. Dies geht aus dem 2. Semesterbericht 2025 zum alpenquerenden Güterverkehr hervor, den das Bundesamt für Verkehr (BAV) am 12.03.2026 veröffentlicht hat.
Ursachen für den anhaltenden Rückgang des alpenquerenden Schienentransports sind die ungenügende Qualität und Zuverlässigkeit im Schienengüterverkehr entlang der europäischen Nord-Süd-Achsen – insbesondere wegen Bauarbeiten und Streckenunterbrüche in Deutschland. Dazu kommt das weiterhin angespannte wirtschaftliche Umfeld.