DB Cargo und VTG haben in einer Forschungsgemeinschaft den modularen m²-Wagen (sprich: „m-quadrat“) entwickelt und nun grünes Licht für die Serienreife erhalten. Bislang ist die Zulassung eines Wagens an eine bestimmte Ladungsart gebunden und lässt sich nachträglich nicht ändern.
Gefördert durch das Bundesprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr“ führt DB Cargo derzeit sukzessive eine Vorserie von 50 Güterwagen für unterschiedliche Güterarten in den Markt ein.
Der kroatische Hersteller TZV Gredelj wird in den kommenden zehn Jahren jährlich rund 1.000 InnoWagons sowie jährlich rund 6.000 dazugehörige Aufbauten für Innofreight fertigen. Dies ist der Inhalt eines am 14.03.2022 unterzeichneten 2 Mrd. EUR umfassenden memorandum of understanding (MoU) zwischen den beiden Unternehmen sowie Tatravagónka und Budamar Logistics. TZV wird für den neuen Auftrag zusätzlich zu den 400 Mitarbeitern weitere 600 Fachkräfte einstellen und 70 Mio. EUR in den Ausbau der Fertigungswerkstatt investieren.
Der slowakische Hersteller Tatravagónka ist Lieferant für die InnoWagons des Anbieters Innofreight und befindet sich seit 2018 im 50 %-Eigentum von Budamar Logistics, die wiederum Vertriebspartner von Innofreight-Lösungen für den osteuropäischen Raum sind. Tatravagónka hatte sich 2021 zunächst ein halbes Jahr beim seit 2012 insolventen Unternehmen TZV eingemietet und es Endes des Jahres komplett übernommen.
Neben dem Premierminister waren auch der kroatische Verkehrsminister Oleg Butković und der Wirtschaftsminister Tomislav Ćorić vor Ort. Peter Wanek-Pusset, Eigentümer von Innofreight, Ľubomír Loy, COO der Budamar Gruppe, und Ivan Petriček, Miteigentümer von Tatravagónka, haben das Memorandum gemeinsam unterschrieben. Foto: Innofreight
Die Endmontage der InnoWaggons findet aktuell bei den Tatravagónka-Tochtergesellschaften in Poprad (Slowakei; Tatravagónka Poprad (TVP)), Niesky (Deutschland; WBN / ELH Waggonbau Niesky, seit 2020) und Zagreb (Kroatien; TZV, seit Mitte 2021) statt.
Die allerersten InnoWaggon wurden in der ÖBB-Werkstätte in Miskolc (Ungarn) gebaut, diese befinden sich im Eigentum der Rail Cargo Austria (RCA).
Die staatliche slowakische Güterbahn Železničná spoločnosť
Cargo Slovakia (ZSSK Cargo) hat am 08.03.2022 das Konformitätszertifikat der
für die Instandhaltung zuständigen Stelle und das Konformitätszertifikat für Instandhaltungsfunktionen
erhalten.
Mit dem Erhalt der ECM-Zertifikate wurden alle
Zertifizierungsanforderungen erfüllt, damit ist ZSSK Cargo der größte
ECM-Dienstleister in der Slowakei, gemessen an der Zahl der im nationalen
Fahrzeugregister eingetragenen Güterwagen und Lokomotiven.
Die Rail&Sea Logistics-Gruppe erweitert ihre Intermodalwagen-Flotte auf rund 100 Einheiten. Für Hinterland-Verkehre in Rumänien ergänzen ab sofort Sggrs 80 von GATX den Einsatzbestand.
Intermodalzug der Rail&Sea in Rumänien mit Sggrs der GATX. Foto: Rail&Sea
Bisher dominierten die Gattungen Sgmmnss 40 und Sgnss 60 den Bestand, die zum Transport der eigenen Spezialcontainer eingesetzt werden. Rail&Sea setzt dabei ausschließlich auf Wagen mit K-Sohle.
Rail&Sea-Dry Bulk Container 30ft auf Sgns. Foto: Rail&Sea
Die kroatische Güterbahn HŽ Cargo bietet aktuell 16 Lokomotiven und 980 Waggons und somit nahezu ein Viertel des Bestandes auf der Platform railvis.com zum Kauf an.
Anfang 2022 hat RTB CARGO die Modernisierung der Containerwagenflotte abgeschlossen. Die Wagen werden im europäischen KV-Netzwerk von European Gateway Services (EGS) eingesetzt und erreichen von Rotterdam aus Nürnberg, Regensburg, Kehl, Straßburg und Blerick bei Venlo.
Mit der Übernahme von insgesamt 171 fabrikneuen Containertragwagen in den vergangenen Monaten verfügt RTB CARGO nun über eine moderne Wagenflotte, die im Vergleich zu den zuvor genutzten Wagen Vorteile im Bereich der Lärmemissionen als auch in der Verfügbarkeit aufweisen. Im Bestand geblieben sind 23 Wagen von Ermewa, die um 105 Wagen des Wagenvermieters MFD und 66 GATX-Wagen ergänzt wurden. Die von VTG gemieteten Waggons wurden retourniert.
Anlässlich einer zunehmenden Zahl an Zwischenfällen mit Güterzügen privater Beförderer hat die bulgarische Exekutivagentur der Eisenbahnverwaltung (Izpʺlnitelna agencija Železopʺtna administracija, IAŽA) zusätzliche Maßnahmen und Vorschriften für die Sicherheit von Güterzügen auf dem Eisenbahnnetz des Landes ergriffen. Zu diesem Zweck werden alle Wagen einer technischen Untersuchung unterzogen.
Die Eisenbahnverwaltung wird eine Sitzung des Sicherheitsausschusses abhalten, um alle Verstöße zu überprüfen und die zusätzlich eingeführten Präventivmaßnahmen zu diskutieren. Dies wird bis Ende Februar 2022 geschehen.
Die Leitung der Exekutivagentur für die Eisenbahnverwaltung ergreift diese Maßnahmen im Zusammenhang mit seit Anfang des Jahres festgestellten Verstößen. Eine Reihe außerordentlicher Audits des Sicherheitsmanagementsystems von Eisenbahnunternehmen soll durchgeführt werden.