Die Speditionsabteilung der LTG Cargo Polska betreut erstmals eine Leistung aus der Tschechischen Republik nach Polen. Am 08.01.2026 verkehrte der Leerzug via Chałupki nach Bruntál zur MJM agro zur Beladung mit Weizen. Traktionär war Cargo Motion.

Die Speditionsabteilung der LTG Cargo Polska betreut erstmals eine Leistung aus der Tschechischen Republik nach Polen. Am 08.01.2026 verkehrte der Leerzug via Chałupki nach Bruntál zur MJM agro zur Beladung mit Weizen. Traktionär war Cargo Motion.

Die SBB-Tochter ChemOil Logistics wird in den kommenden drei Jahren die innerschweizerischen Getreide-, Ölsaaten- und Futtermitteltransporte für die Agrargenossenschaft fenaco übernehmen – 300.000 t pro Jahr. Inkludiert ist die Gestellung von 145 Waggons.

LTG Cargo Polska hat einen Zug mit Sonnenblumenschrotpellets von Polen zum Anschluss der BAT Agrar in Ratzeburg organisiert. EVU-Partner in Deutschland war die SKL Schienen Komplex Logistik Magdeburg, ab Lübeck übernahm die DB Cargo am 17.11.2025 die letzte Meile.

LTG Cargo Polskas neue Speditionsabteilung hat Ende Oktober 2025 den ersten grenzüberschreitenden Transport nach Deutschland durchgeführt. Der Getreidezug wurde in Deutschland von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt Transport (AMEH TRANS) traktioniert, die letzte Meile ab Beddingen zur Cargill-Ölmühle übernahmen die Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS).

Forwardis vermeldet neue grenzüberschreitende Getreidezüge von Villiers-le-Sec nahe Chaumont, die mehrere italienische Ziele bedienen. Zum Einsatz kommen Privatwagen – die Traktion übernehmen die Forwardis-Schwestern Hexafret und Captrain Italia (CTI).

Am 19.07.2025 hat die italienische Güterbahn Sangritana erstmals einen internationalen Güterzug in Italien durchgehend mit eigenem Personal besetzt. Bei der Premiere handelte es sich um einen Getreidezug der Viglienzone Adriatica aus Orțișoara in Rumänien nach Fossacesia. Sangritana bespannte den 2.000 t schweren Zug ab Villa Opicina.

Die staatliche Güterbahn Hexafret meldet einen im Juli 2025 startenden Dreimonatsvertrag im Agrarbereich. Dieser umfasst den Transport von 17.000 t Getreide zwischen Region Île-de-France und der Normandie für „ein großes Industrieunternehmen“.

Forwardis hat neue Getreideverkehr von Frankreich nach Italien mit den Traktionären Hexafret und Mercitalia Rail gestartet: Die zwischen 1.600 und 1.800 Tonnen schweren Züge starten in Villiers-le-Sec in der Region Île-de-France und bedienen mehrere Ziele, darunter Fossano (Cuneo), Cambiano (Turin), Cava Tigozzi (Cremona) und Racconigi (Cuneo).
Der Güterverkehr auf der F.E.G. Friesoyther Eisenbahngesellschaft ist wieder angelaufen: Am 15. und 17.04.2025 verkehrten zwei Testzüge mit Getreide über die mit Millionenaufwand sanierte Strecke Cloppenburg – Garrel zu GS Agri. Es folgten Restarbeiten an Anlagentechnik und Infrastruktur. Traktionär ab Osnabrück Rbf (Übernahme von Dritten) war die Bentheimer Eisenbahn (BE), die eine Diesellok des Typs Vossloh G 2000-3 BB nutzte.
Es werden rund 100 Ganzzüge pro Jahr erwartet. Ursprünglich hätten die Züge bereits Ende 2023 rollen sollen, nun startet der Regelverkehr erst Ende Mai 2025.

Die vor allem in Ost-West- bzw. Ost-Südwest-Richtung verlaufenden Getreidetransporte auf der Schiene haben sich in den vergangenen Monaten vor allem aus drei Gründen zum schwierigen Geschäftsfeld für neue und etablierte Operateure entwickelt:
Schlechte Ernte 2024 durch beispielsweise Hochwasser in Deutschland (Wintergetreide) und Trockenheit in Ungarn bzw. Rumänien (Mais). Die Maisernte in der Europäischen Union im Wirtschaftsjahr 2024/25 war aufgrund der Verschlechterung der Erträge in Osteuropa die drittniedrigste im letzten Jahrzehnt, sagten die Analysten von Strategie Grains.
Starker Rückgang der Komoditätenexporte aus Europa (Schuld daran ist angeblich der gestiegene Export von Waren aus Russland, während Europa nicht in der Lage ist, Waren zu so niedrigen Preisen zu exportieren).
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine wurden für den europäischen Markt eine große Menge an Getreidewagen produziert, die auch von Spediteuren und EVUs gemietet wurden, die diese Tätigkeit bisher nicht ausgeübt hatten. Die Zahl der Anbieter dieser Dienstleistungen auf dem Markt hat deutlich zugenommen, gleichzeitig ist jedoch ein deutlicher Rückgang des Transportvolumens zu verzeichnen.