[DE] Hupac wechselt in Duisburg

Hupac routet laut Fahrplan zum Monatswechsel Oktober / November 2024 in Duisburg folgende Destinationen vom DIT Duisburg Intermodal Terminal zum neuen Duisburg Gateway Terminal (DGT) um:

  • Rail Hub Terminal Budapest
  • Wien Freudenau
  • Antwerpen Combinant
  • Kombi Terminal Schkopau
  • Schwarzheide
  • Brwinów

[DE] DGT geht in Duisburg an den Start

Am 16.09.2024 ist das Duisburg Gateway Terminal (DGT) auf der ehemaligen Kohleninsel feierlich eröffnet worden. Um 12 Uhr drückten Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Vertreter der vier DGT-Gesellschafter duisport, HTS, Hupac und PSA sowie des Forschungsinstituts Fraunhofer UMSICHT im Beisein von rund 250 geladenen Gästen den symbolischen Startknopf.

Das DGT ist nicht nur das zehnte Containerterminal im Duisburger Hafen, es wird im Endausbau zugleich das größte im gesamten europäischen Binnenland sein.

Zahlen, Daten & Fakten zum Duisburg Gateway Terminal (DGT)

  • 6 Liegeplätze für Binnenschiffe
  • Gesellschafter: duisport, HTS, Hupac und PSA
  • Geschäftsführer: Christoph Kahlert, Sven Zölle
  • Baukosten (1. Bauabschnitt inkl. Projekt enerPort II und Brücke): rund 120 Mio. Euro, davon rund 50 Mio. Euro Förderung
  • Bauzeit: 2 Jahre
  • Terminalfläche: 235.000 qm
  • In Betrieb genommene Fläche (1. Bauabschnitt): 150.000 qm
  • Kapazität (Endausbau): bis zu 850.000 TEU
  • 6 Ganzzuggleise unter Kran (im Endausbau 12)
  • Gleislänge >730 Meter
  • 3 Portal-Krananlagen (im Endausbau mindestens 6)
Foto: DGT / Hupac

[DE] Terminal DGT öffnet

Das DGT – Duisburg Gateway Terminal (DGT), das größte trimodale Hinterland-Containerterminal in Europa, nimmt am 16.09.2024 offiziell die Arbeit auf.

Gleichzeitig startet auf dem DGT die Erprobung des klimaneutralen Betriebs im Rahmen des Forschungsprojekts enerPort II. Konkret soll auf dem DGT ein nachhaltiges, wasserstoffnutzendes Energiekonzept umgesetzt werden, das einen hohen Autarkiegrad anstrebt.

[DE] Mehr Verkehr am KTL Ludwigshafen

Das KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen vermeldet eine Verdichtung auf diversen Relationen:

  • Kombiverkehr Barcelona: 4 x statt 3 x pro Woche ab 08.2024
  • Kombiverkehr Verona: 11 x statt 10 x pro Woche ab 09.2024
  • Hupac Busto: 17 x statt 16 x pro Woche ab 09.2024. Trakltionär ist SBB Cargo International
  • Miratrans Olstyn: 4 x statt 3 x pro Woche seit 05.2024. Traktionär ist LTE Group. (Hinweis / Korrektur: Die Verdichtung auf drei Rundläufe pro Woche erfolgte im April, auf vier im Juni 2024)
Grafik: KTL

[CH] A13-Sperre: Hupac fährt „Bahnersatzverkehr“

Die Naturkatastrophe entlang der San Bernardino-Route führt zu einer mehrwöchigen Sperre der A13 für den Schwerverkehr.

Hupac wird ihr Angebot aus der Nordschweiz und Süddeutschland erhöhen, um zusätzliche Kapazitäten auf der Bahn im Intermodalen Verkehr zu schaffen. Weitere Ladeplätze auf den bestehenden Zügen ab Aarau, Basel und Singen Richtung Süden werden offeriert. Zudem sollen weitere Kapazitäten ab Singen Richtung Italien durch Zusatzzüge für Entlastung sorgen.

Grafik: Hupac
Foto: Hupac

[NL/IT] Venlo – Novara verdichtet

Die seit 29.04.2024 verkehrenden Züge Venlo – Novara von Move Intermodal und Hupac verkehren seit 17.06.2024 mit sechs statt zuvor drei Rundläufen pro Woche. Die Traktion übernehmen DB Cargo (NL) sowie SBB Cargo International (DE, CH, IT).

SBBC 193 659 + 193 110 | 04-06-2024 | Wiesental

[IT] Akiem vermietet an Hupac

Akiem und Hupac haben jüngst Mietverträge für drei Loks gezeichnet. Diese sollen bis Januar 2025 eintreffen und sind für den Rangierbetrieb in Busto und in Piacenza sowie für den Terminal-Terminal-Verkehr in Nord-Italien vorgesehen:

  • 1 x Vossloh G 1000 BB
  • 2 x Bombardier TRAXX F140 DC

D 100 105 sowie 483 309 sind schon eingetroffen, ersetzt wurde die bislang angemietete Alpha Trains 483 007.

Foto: Hupac

[EU] 2023: -11,7 % für Hupac und rote Zahlen

Der europaweite Rückgang der Transportnachfrage und weitere herausfordernde Rahmenbedingungen führten im vergangenen Jahr zu einem Rückgang des Transportvolumens der Hupac Gruppe von 11,7% und zu einem negativen Geschäftsergebnis. Dennoch setzte Hupac die strategischen Investitionen in neue Terminals und Digitalisierungsprojekte fort mit dem Ziel, die Leistungen für die Kunden noch effizienter, wettbewerbsfähiger und nachhaltiger zu erbringen.  

Die Hupac Gruppe beförderte im vergangenen Jahr rund 975.000 Strassensendungen bzw. 1.866.000 TEU im Kombinierten Verkehr Strasse/Schiene und im Seehafenhinterlandverkehr. Das entspricht einem Rückgang von rund 130.000 Sendungen oder 11,7% gegenüber dem Vorjahr. Im Kernmarkt des alpenquerenden Verkehrs durch die Schweiz verzeichnete Hupac einen vergleichsweise moderaten Rückgang von 7,6% auf 540.000 Straßensendungen. Auch der nicht-transalpine Verkehr, das zweitwichtigste Verkehrssegment der Hupac Gruppe, entwickelte sich mit einem Minus von 14,9% rückläufig. Der maritime Hinterlandverkehr ab den Seehäfen Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven und Rotterdam erreichte rund 156.000 Straßensendungen oder 295.000 TEU, was einem Rückgang von 13,2% entspricht.

Diese negative Entwicklung ist vor allem auf den konjunkturbedingten Einbruch der Transportnachfrage in Europa zurückzuführen. Der rezessive Trend setzte bereits im Herbst 2022 im Zusammenhang mit der Ukraine- und Energiekrise ein und erfasste im Laufe des Jahres 2023 weite Teile der Weltwirtschaft. Als Sonderfaktor kam im August 2023 der schwere Unfall im Gotthard-Basistunnel hinzu. Die Bauarbeiten zur Wiederherstellung des Tunnels schränken die Trassenkapazität bis September 2024 erheblich ein.

Verschiedene weitere Faktoren belasteten das System Schiene. Dazu zählen die zum Teil massiv gestiegenen Kosten für Energie und Traktion, aber auch die mangelnde Qualität insbesondere des deutschen Schienennetzes aufgrund vernachlässigter Instandhaltung und unzureichender Baustellenplanung. Dies führte auf vielen Korridoren zu Kapazitätsengpässen, Verspätungen und Zugausfällen.

Im ressourcenintensiven Geschäft des Kombinierten Verkehrs ist nach Hupac-Einschätzung eine rasche Reaktion auf Marktschwankungen entscheidend. Mit verschiedenen Maßnahmen wie der Anpassung der Wagenflotte an die Nachfrage, der punktuellen Konsolidierung des Netzwerks und dem konsequenten Kapazitätsmanagement gelang es Hupac, die Verluste im Laufe des Jahres aufzufangen und das Geschäft zu stabilisieren. Vor dem Hintergrund der herausfordernden Bedingungen im Geschäftsjahr 2023 kann das Gruppenergebnis von CHF -6,2 Mio. als akzeptabel bezeichnet werden. Dies umso mehr, als Hupac die strategischen Investitionen in Terminals und IT-Projekte mit einem Gesamtaufwand von CHF 36 Mio. weiterführen konnte.

Für das laufende Jahr rechnet Hupac mit einem stabilen Verkehrsaufkommen in ihren kontinentalen und maritimen Netzwerken. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit stehen weiterhin ein gezieltes Kapazitätsmanagement und punktuelle, marktorientierte Angebotserweiterungen.

Bei der Netzwerkentwicklung konzentriert sich Hupac auf den Ausbau des Angebots ab dem Terminal Köln Nord, dessen Betrieb die Hupac Gruppe Anfang 2023 übernommen hat, sowie auf die Stärkung des Angebots auf dem Korridor Benelux-Italien. Für den Herbst des laufenden Jahres sind eine Frequenzerhöhung der Verbindung Zeebrugge – Piacenza und die Anbindung der Verbindung Rotterdam-Brescia an den Terminal Rotterdam CLdN mit direkten Fährverbindungen nach Großbritannien geplant. Ebenfalls in der Pipeline ist die Anbindung des Hafens Lübeck an das Hupac Netzwerk via Ludwigshafen als Hub.

[DK/IT] Hector statt DB Taulov – Busto

Die 4-5 x pro Woche verkehrenden Intermodalzüge Taulov – Busto Arsizio-Gallaratevon Hupac haben seit Jahresbeginn 2024 neue Traktionäre. Statt DB Cargo ist Hector Rail nun Hauptauftragnehmer und beauftragt die SBB Cargo International für die Leitungen in der Schweiz und Italien.

DB Cargo fährt weiterhin die Antenne Høje-Taastrup – Taulov für Hupac.

HR 182 504 | Niddatal-Kaichen | 11.05.2024