Captrain Polska vermeldet die Übernahme der Traktion der Züge Wrocław Swojczyce (Terminal Morado) – Gdańsk (Baltic Hub) für Loconi Intermodal mit fünf Rundläufen pro Woche. Vorgänger war LTG Cargo Polska.

Captrain Polska vermeldet die Übernahme der Traktion der Züge Wrocław Swojczyce (Terminal Morado) – Gdańsk (Baltic Hub) für Loconi Intermodal mit fünf Rundläufen pro Woche. Vorgänger war LTG Cargo Polska.

Die Daugavpils Lokomotīvju Remonta Rūpnīca (DLRR) in Lettland hat zwei Hauptuntersuchungen (HU) an Loks des Typs TE109 / Baureihe 232 für den polnischen Markt abgeschlossen: 232 512 kommt bei Skinest Rail und 232 568 bei CTL Logistics zum Einsatz. Beide Loks waren von DB Cargo erworben worden.


Der polnische Schienengüterverkehr erreichte 2025 den niedrigsten Stand seit 2012, während der Personenverkehr einen 30-Jahres-Höchststand erreichte. Nach den Daten der polnischen Eisenbahnaufsichtsbehörde (Urząd Transportu Kolejowego; UTK) lag das Güterverkehrsvolumen in Polen 2025 bei 217,8 Mio. t, ein Rückgang von 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Verkehrsleistung sank auf 56,2 Mrd. Tonnenkm (-3,5 %), während die Zugkilometer um den gleichen Betrag zurückgingen. Die durchschnittliche Wegstrecke verkürzte sich ebenfalls leicht auf 258 km.
Die Aufsichtsbehörde erklärte, dass der gesamte Frachtmarkt sich noch an neue wirtschaftliche Bedingungen anpasse, ab September gab es jedoch Anzeichen einer Stabilisierung. Die Beförderung von Baumaterialien, Zuschlagstoffen und sekundären Rohstoffen nahm zu, während der intermodale Verkehr widerstandsfähig blieb und in den ersten drei Quartalen ein Volumenwachstum verzeichnete.
Die PKP CARGO in Umstrukturierung erhält ab 02.02.2026 einen neuen Vorstandsvorsitzenden / CEO. Der Aufsichtsrat der angeschlagenen polnischen Güterbahn ernannte am 28.01. Zbigniew Prus, der sich im Rahmen eines Qualifikationsverfahrens beworben hatte,
Prus ist seit 30 Jahren in leitenden Positionen im Unternehmen. Er war direkt an zahlreichen Umstrukturierungs- und Optimierungsprozessen von PKP CARGO-Unternehmen beteiligt und erwarb nach eigener Aussage umfassende Kenntnisse im Bereich Betrieb und Wartung von Rollmaterial, Implementierung moderner Betriebsprogramme und Verbesserung der Transportprozesse.

Die von Forwardis organisierten Propangasverkehre Antwerpen (ATPC) – Sławków / Sosnowiec werden seit 2026 in neuer Konstellation produziert: Captrain Polska ist neuer exklusiver Partner des Bahnspediteurs unter Nutzung von MS-Loks gemeinsam mit den Schwestergesellschaften ITL Eisenbahn in Deutschland sowie Railtraxx in Belgien. Zuvor verantwortete Captrain nur den polnischen Abschnitt, nach Sichtungen waren Loks der BLS Cargo Nord in Belgien und Deutschland vor dem Zug.

Neben der bereits laufenden Elektrifizierung von 1.000 km bis 2030 erarbeitet PKP Polskie Linie Kolejowe SA (PKP PLK) derzeit gemeinsam mit dem polnischen Infrastrukturministerium eine Liste der Eisenbahnstrecken, die in den kommenden Jahren elektrifiziert werden sollen, sowie an der Definition der Prioritäten und Phasen in diesem Bereich.
Derzeit sind über 60 % des Netzes elektrifiziert und aktuell wird es im Rahmen größerer Modernisierungsmaßnahmen wie z. B. an der Strecke 201 Nowa Wieś Wlk. – Gdynia Port erweitert. Künftig soll es – ähnlich wie bei den „einfachen Elektrifizierungen“ in der Tschechischen Republik – auch ohne größere Beeinträchtigung der Gleis- und Signalanlagen geschehen. Solche Maßnahmen werden auch zunehmend von den Woiwodschaftsverwaltungen gefordert, z. B. kürzlich von den Woiwodschaften Oppeln und Kujawien-Pommern für die Strecken Opole – Kluczbork und Poznań – Wągrowiec, um diese mit geräumigeren elektrischen Triebfahrzeugen befahren zu können und da die Herausforderungen beim Kauf von Triebfahrzeugen mit Verbrennungsmotor, Batterie- oder Wasserstoffantrieb immer größer werden.
Der Engpass, der das heutige Tempo für die Elektrifizierung in Polen bestimmt, sind die administrativen Prozesse beim Bau von Umspannwerken und der Energieversorgung, nicht die Eisenbahnarbeiten (Fundamentgründung, Mastaufstellung, Leitungsaufhängung), da die für die Stromversorgung verantwortlichen Energieunternehmen die vereinfachten Verfahren nicht anwenden können, die PKP PLK haben, z. B. Entscheidungen über den Standort einer Eisenbahnstrecke. Infolgedessen dauert die Einrichtung eines solchen Anschlusses oft mehrere Jahre. Es werden daher sogar vorübergehende Lösungen mit begrenzter Stromversorgung erwogen, wenn der vollständige Energieanschluss noch nicht fertig ist.
Offenbar möchte PKP PLK v. a. kurze Netzlücken schließen, z. B. Zgorzelec – Lubań, sowie weitere Abschnitte in Metropol- und Agglomerationsgebieten elektrifizieren, wo Potenzial für die Entwicklung des regionalen Verkehrs besteht, z. B. Nasielsk – Płońsk, Poznań – Wągrowiec, Rogoźno Wlkp. – Wągrowiec. Um Wągrowiec sind die Dieseltriebzüge aktuell nicht in der Lage, den wachsenden Fahrgaststrom zu bewältigen. Die Elektrifizierung würde zusammen mit der kürzlich unterzeichneten Elektrifizierung der Verbindungen Wągrowiec – Kcynia – Nakło und Kcynia – Szubin – Bydgoszcz den Einsatz von elektrischer Traktion auf der Strecke Poznań – Wągrowiec – Nakło – Bydgoszcz ermöglichen und zusätzlich eine alternative Strecke für Güterzüge nachts in Richtung Häfen schaffen, eine Alternative zum heutigen Korridor durch Gniezno und Inowrocław.
Bisher nicht genannt wurde allerdings Kostrzyn – Krzyż – Piła (der Abschnitt Czersk – Tczew soll bis 2035 unter Strom stehen), obwohl dort eine vergleichbare Situation besteht und Gorzów Wlkp. die einzige Provinzhauptstadt ohne Elektrifizierung ist. Laut einer Ankündigung von PKP PLK wird dies frühestens in zehn Jahren geschehen (https://www.asta24.pl/2026/01/08/elektryfikacja-waznej-linii-kolejowej-najszybciej-za-10-lat).
Bereits in den Jahren 2025–2030 werden über 4 Mrd. PLN (950 Mio. EUR) für die Elektrifizierung von über 1000 km Eisenbahnstrecken investiert. Dazu gehören z. B. die Strecken Podłęże – Piekiełko, Nowa Wieś Wlk. – Gdynia, Strecken zum geplanten Kernkraftwerk Kopalino, Kępno – Oleśnica, Szczecin – Tantow (Gr), Tunneldurchmesser Łódź, Flughafenstrecke Modlin, Hafenbahn Police. Zusätzlich sind Elektrifizierungen auch im Kolej Plus-Programm enthalten, z. B. bei den Strecken Śrem – Czempiń, Piotrków Tryb. – Bełchatów – Bogumiłowo, Legnica – Złotoryja, Ostrów Maz. – Małkinia.
Es soll demnächst eine Rahmenvereinbarung zur Analyse der Stromversorgung und Elektrifizierung von über 1000 Kilometern des Netzes geben. Der nächste Schritt wird auch die Suche nach Finanzierungsquellen sein. Investitionsprogramme, die aus dem Staatshaushalt finanziert werden, werden in der Regel im Zeitraum von 18 bis 24 Monaten festgelegt.
Die Kosten für die Elektrifizierung von einem Kilometer Eisenbahnstrecke liegen derzeit bei 4 Mio. PLN (0,95 Mio. EUR) für eine eingleisige bzw. 5,2 Mio. PLN (1,24 Mio. EUR) für eine zweigleisige Strecke, wobei PKP PLK nur maximal 62,5 % der Anschlusskosten tragen, der Rest fällt auf PGE Energetyka Kolejowa.
Der jüngst aus dem Insolvenzverfahren entlassene Zugbetreiber Helrom hat sein überarbeitetes Netzwerk präsentiert:
Entfallen sind somit die Initialverbindung Düsseldorf – Wien sowie die Züge Köln – Budapest sowie Regensburg – Lébény.

Seit Dezember 2025 absolviert die Bahnbetrieb Gera (BBG) Spotverkehre im Mineralölsektor zwischen der PCK-Raffinerie in Stendell und dem grenznahen Stettin / Szczecin Gumience. Von dort aus gehen die Züge weiter in die Ukraine – polnischer Partner ist CTL Logistics. Parallel ist auf diesem Abschnitt unverändert die Leipziger Eisenbahnverkehrsgesellschaft (LEG) aktiv.
Beim Transport von VW Craftern zwischen dem Werk in Września nach Emden nutzt BLG AutoRail nun einen dritten Traktionär: Neben DB Cargo Polska+DeltaRail und PKP CARGO kommt seit Jahresbeginn 2026 neu auch CTL Logistics zum Zuge. Ein Foto findet sich auf drehscheibe-online.de.
Anfang 2026 wurde die Auslieferung von Siemens Vectron MS an Cargounit fortgesetzt. Am 22.01.2026 trafen knapp 14 Tage nach der vorherigen Lieferung in Poznań ein:
* SPOL = Siemens Polska