[DE/CH] Hüttensand Zizers neu mit RTI

Bei den seit 2016 bestehenden Hüttensandtransporten Salzgitter – Zizers (Holcim) arbeitet die den schweizer Part absolvierende BLS Cargo mit einem neuen Partner in Deutschland zusammen: Nach der HSL Logistik folgte im Oktober 2022 die Hector Rail, ehe am 02.12.2025 Railtrans International (RTI) die 1-2 Umläufe pro Woche nördlich von Basel übernahm.

RTI 193 989 | Melsungen-Schwarzenberg

[FR/RO] RTI mit neuen Coilszügen

Ende 2025 hat Railtrans International (RTI) den Transport von Stahlcoils zwischen Frankreich und Rumänien aufgenommen. Die RTI-Gruppe übernimmt dabei den Zuglauf ab der französischen Grenze. Zuvor wurden die Coils auf der Straße befördert.

Foto: RTI

[HR] Nur noch SŽ und RTI bieten für HŽ Cargo

Nach Berichten in der kroatischen Presse sind von den ursprünglich fünf nur noch zwei Bieter für den aktuellen Versuch der Privatisierung der HŽ Cargo verblieben:

Die SŽ EP Logistika bietet jedoch nur 10 % des geschätzten Wertes der staatlichen privaten Güterbahn und verlangt unter anderem die Beilegung aller laufenden Rechtsstreitigkeiten vor der Übenahme, die Bezuschussung des Güterverkehres auf der „Lika-Bahn“ Oštarije / Ogulin – Knin – Split / Šibenik / Zadar sowie Zahlungen für Ausfälle während Bauarbeiten.

Der Mitbewerber Railtrans International (RTI) schlägt hingegen die Gründung eines 50-50-Joint Ventures für die Bearbeitung von ausländischen Märkten bei Beibehaltung einer kroatischen Eigentümerschaft im Heimatland vor.

Ein erster Versuch zur Restrukturierung des Unternehmens mit nachfolgender Übernahme von 75 % der Gesellschafteranteile durch die rumänischen Güterbahn Grup Feroviar Român (GFR) wurde Anfang 2014 abgebrochen, da die Rumänen keine gültigen Darlehensgarantien vorlegten und der von ihnen vorgeschlagene Vertrag nicht den Vorgaben der Ausschreibung gerecht wurde. Einen wiederholt drohenden Konkurs seiner Güterbahn konnte der Eigentümer nur mittels außerplanmäßigen finanziellen Engagements abwenden. Privatisierungsansätze mit PKP CARGO und OT Logistics blieben ebenfalls erfolglos.

[RO] RTI steigt bei E-P Rail ein

Die slowakische Güterbahn Railtrans International (RTI) will vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen 50 % von E-P Rail übernehmen. Das 2013 gegründete rumänische Bahnunternehmen befindet sich aktuell noch komplett in der Hand der Familie Gheorghiu. Beide Unternehmen arbeiten schon länger zusammen – RTI und Radu Gabriel Gheorghiu sind zwei von vier Gesellschafter des Joint Ventures CENTRAL RAILWAYS (CRW) mit Sitz in Bratislava.

RTI hat aktuell Präsenzen in Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Österreich und Deutschland. Seit 2021 ist RTI auch Gesellschafter der ungarischen Privatbahn MMV Magyar Magánvasút, 2023 wurde gemeinsam mit METRANS und Milšped die serbische Güterbahn M-Rail gegründet. Mit 23 eigenen Loks und 2.500 Waggons transportiert das Unternehmen 8 Mio. t pro Jahr. Es gehört zu Richardi Transport, die wiederum zur slowakischen AZC-Gruppe gehört – einem Konglomerat mit einem Umsatz von über 2,7 Mrd. EUR (2023), das in verschiedenen Bereichen tätig ist: Schienen- und Straßenverkehr, Waggonproduktion, Logistik, Energie, Immobilien, Biokraftstoffe, IT und Industriedienstleistungen.

E-P Rail transportiert 15 Mio. t und verzeichnete im Jahr 2024 rund 110 Mio. EUR Umsatz. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen auch in Neubauloks investiert und sieben Siemens Smartron sowie acht Softronic Transmontana beschafft, die über die EVU-Tochter CER-Fersped eingesetzt werden. zudem verfügt man über 2.100 Waggons – knapp die Hälfte davon sind Kesselwagen. Ausgehend von Mineralöltransporten für Rompetrol hat E-P Rail in den vergangenen Jahren das Portfolio erweitert, unter anderem um Holz- und Getreidetransporte. Es bestehen Niederlassungen in Österreich, der Slowakei und Bulgarien.

Foto: E-P Rail
Grafik: E-P Rail

[DE] RTI will in Deutschland wachsen

Die slowakische Spedition Railtrans International (RTI) will in Deutschland wachsen. Dies gab das Unternehmen fünf Jahre nach Erteilung des Sicherheitszertifikates für Deutschland im April 2022 bekannt. Man habe bereits „deutliches Wachstum“ verzeichnet – zu genauen Kennzahlen wollte man sich aber nicht äußern.

Der angedachte weitere Wachstumsansatz wird im Management abgebildet: Der bislang mit der Führung der Oberhausener Niederlassung betraute Daniel Hadhazy konzentriert sich seit Mai 2025 als Chief Commercial Officer für den Ländermarkt hauptsächlich auf das Business Development. Das Management („CEO“) für die Ländermärkte Deutschland und Österreich übernimmt seitdem Michal Gajdos, zuvor langjähriger Chef der tschechischen Güterbahn IDS Cargo.

Grafik: RTI

[DE] RTI: Volmer neuer COO

Bei Railtrans International (RTI) ist Marco Volmer seit Oktober 2024 neuer COO für Deutschland und somit Nachfolger von Katrin Kröger. Das Management von RTI „freut sich, diese für den Betrieb so wichtige Position intern besetzen zu können“.

Volmer ist seit Oktober 2020 im Unternehmen und bekleidet seit Januar 2024 die Position des Teamleiter Planung. Vorherige Stationen waren DB und Hector Rail Deutschland.