[PL/HR] Baltic Rail startet Polen – Rijeka

Der Intermodalanbieter Baltic Rail startet in Kalenderwoche 18 / 2026 eine neue Verbindung zwischen den beiden eigenen Terminals nahe Katowice (Terminal Kontenerowy Włosienica) und Wrocław (Terminal Kontenerowy Oleśnica-Cieśle) sowie Paskov in Tschechien und dem Mittelmeerhafen Rijeka. Geplant sind 1-2 Umläufe pro Woche als Ergänzung des bisherigen Services Polen – Koper. Rijeka – Polen war erstmals im April 2022 angeboten worden.

Grafik: Baltic Rail

[HR/SI] EuroDual kann Balkan

Die Loks des Typs Stadler EuroDual haben die Zulassung für den Einsatz im Balkanraum erhalten. Dies teilte European Loc Pool (ELP) als Vermieter dieses Typs am 13.04.2026 mit. Konkret umfasst dies die Homologationen in Kroatien und Slowenien, nachdem Serbien bereits im Jahr 2023 abgehakt werden konnte.

[HR/DE] DPB mit Premierenleistung in Kroatien

DPB Rail Infra Service hat am 16.02.2026 erstmals eine Leistung in Kroatien erbracht. Befördert wurden fabrikneue Slnps für GATX aus Fertigung der Đuro Đaković in Slavonski Brod. Die DPB Rail Infra Hrvatska übernahm Produktion und Transportorganisation bis Rostock-Seehafen.

Foto: DPB

[SI] Traxx MS3 der SŽ wieder in Slowenien

Die für die slowenische Güterbahn SŽ-Tovorni promet bestimmte 542-001 (Alstom Traxx MS3) ist für einen kurze Erprobungsphase am 12.11.2025 nach Slowenien eingereist. Folgen soll eine Rückkehr zum Testgelände in Velim, wo erneut Tests durchgeführt werden.

Basierend auf der vorläufigen Betriebsgenehmigung sind Fahrten auf dem öffentlichen Eisenbahnnetz für die zweite Hälfte des Dezembers geplant. Sie dauern etwa eine Woche. Für 2026 sind Testfahrten in Kroatien und Serbien sowie im März in Slowenien angedacht.

Alstom plant eine Auslieferung der 30 bestellten Loks zwischen März 2027 und Oktober 2028.

Foto: SŽ

[SI] ETCS-Ausrüstung für zwei Strecken

In diesem Jahr wurde die ETCS-Einführung auf den Eisenbahnstrecken Dobova – Zidani Most und Pragersko – Maribor – Šentilj mit einer Gesamtlänge von etwa 90 km abgeschlossen. Das Projekt wurde in mehreren Phasen ab 2017 durchgeführt. Der Gesamtwert der durchgeführten Arbeiten beläuft sich auf 22,5 Mio. EUR, davon wurden 6 Mio. EUR aus europäischen Mitteln im Rahmen des Instruments für die Integration Europas finanziert.

Foto: Direkcija Republike Slovenije za infrastrukturo