740-Meter-Gleise für Wustermark

Infrastrukturminister Guido Beermann hat an der feierlichen Inbetriebnahme der ersten 740-Meter-Gleise am Rangierbahnhof Wustermark teilgenommen. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung fördert den Ausbau der Schieneninfrastruktur mit rund 3,5 Mio. EUR aus dem Programm für Zuwendungen des Landes Brandenburg zur Verbesserung der Schienengüterinfrastruktur.

Am Rangierbahnhof Wustermark (Landkreis Havelland) werden sechs Gleise verlängert. Die ersten drei sind jetzt fertiggestellt und konnten durch eine Zugfahrt mit Minister Beermann in Betrieb genommen werden. Der dritte und letzte Bauabschnitt mit der Fertigstellung von 3 weiteren 740 Meter-Gleisen ist für das Jahr 2024 geplant. Die Gesamtkosten des Baus liegen bei fast 3,7 Mio. EUR.

Von den rund 2,9 Mio. EUR Fördermitteln für den Bau und der zusätzlichen Planungsförderung in Höhe von rund 656.000 EUR wurden 2,2 Mio. EUR für die ersten beiden Baustufen ausgezahlt, ebenso wie rund 500.000 EUR für die Planung. Das Bauvorhaben wird aus dem Förderprogramm des Landes zur Verbesserung der Schienengüterinfrastruktur finanziert.

Auf der Strecke Berlin – Hamburg ist die Abfertigung von Zügen europäischer Standardzuglänge bereits heute möglich, für die Strecke Berlin – Hannover ist das ab dem Jahr 2026 geplant. Europäische Dimension gewinnt das Vorhaben dadurch, dass der Rangierbahnhof Wustermark mit seiner unmittelbaren Nähe zum Berliner Außenring an drei der neun transeuropäischen Kernnetz-Korridore (Nordsee – Ostsee (North Sea – Baltic), Orient / Östliches Mittelmeer (Orient / East-Mediterranean) und Skandinavien – Mittelmeer (Scandinavian – Mediterranean) angebunden ist.

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