CFR Marfă will wieder RoLa anbieten

Nachdem 2018 die letzten von CFR Marfă durchgeführten Lkw-Transporte mit der Bahn stattfanden, will man diese Transporte in Kürze wieder aufnehmen.

In seiner ersten Pressekonferenz seit seinem Amtsantritt als CEO von CFR Marfă präsentierte Daniel Apostolache neben ermutigenden Bilanzzahlen für das Unternehmen auch Pläne für eine Vorwärts-Strategie, um weitere vom Unternehmen selbst verursachten Kosten loszuwerden. So zahle CFR Marfă gegenwärtig an die CNCF CFR SA für abgestellte Wagen 2,3 RON pro Tag je Wagen. Hinzu kommen noch Kosten für die Bewachung von Wagen und Lokomotiven.

Derzeit verfügt man über 160 RoLa-Wagen, sämtlich mit abgelaufenen Revisionen, die nach einer Untersuchung bzw. Reparatur für den Lkw-Transport mit dem Zug wieder verwendet werden können. Die letzten derartigen Transporte fanden 2018 auf den Relationen Vicșani – Giurgiu – Ruse (Transit Ukraine – Bulgarien) und Curtici – Craiova statt. Von den Lkw-Fahrern wurden diese jedoch nicht angenommen, weil die Straßentransportkosten niedriger waren. Der rumänische Staat sei angesichts der Umweltkosten, z. B. verglichen mit dem ungarischen oder österreichischen Modell, der die Fahrer zwingt, an bestimmten Tagen auf die RoLa umzusteigen, viel zu freizügig.

Laut Apostolache könnten die Transporte bis Ende dieses Jahres wieder aufgenommen werden. Hierfür werden bereits zwei Züge mit insgesamt 44 Wagen vorbereitet. Es besteht die Kapazität, einen Zug, d. h. 20 Wagen, pro Monat zu revisionieren. Man sei derzeit auch in Gesprächen mit Unternehmen, die an RoLa-Transporten interessiert wären.

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