[DE] Bayern kritisiert Schienenausbaupläne

Der Freistaat Bayern hat seine Kritik an der Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes noch einmal bekräftigt und am 22.03.2024 im Bundesrat für eine Einberufung des Vermittlungsausschusses gestimmt. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter kritisierte unter anderem, dass sich der Bund beim Ausbau und der Sanierung von Bahnstrecken künftig vor allem auf Hochleistungskorridore konzentrieren will. Dabei bestünde die Gefahr, dass andere wichtige Projekte, wie etwa die Franken-Sachsen-Magistrale, der Brenner-Nordzulauf, die Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing, die Strecke Ulm – Augsburg oder die Elektrifizierung der Strecke Regensburg – Hof „hinten runterfallen“. Zudem forderte er gangbare Lösungen für Bauarbeiten bedingte Schienenersatzverkehre (SEV) sowie Umleiterverkehre.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter am 22.03.2024 während der Plenarsitzung des Bundesrates. Foto: Bayerische Staatskanzlei / Henning Schacht

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