Auf Grundlage der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ wurde die Taskforce zuverlässige Bahn damit beauftragt, Maßnahmen für mehr Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit auf der Schiene zu erarbeiten. Ihr Fokus lag auf konkreten und möglichst unmittelbar – das heißt bereits in den Jahren 2026 und 2027 – umsetzbaren Maßnahmen.
An der Arbeit der Taskforce seit November 2025 beteiligten sich Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern, Eisenbahn-Bundesamt (EBA), Bundesnetzagentur (BNetzA), Eisenbahnverkehrsunternehmen, Aufgabenträgern, Verbänden, Gewerkschaften und der DB InfraGO.
Am 20.03.2026 hat die Taskforce einen Bericht mit 22 Maßnahmenempfehlungen beschlossen. Mit dem Bericht endet die Arbeit der Taskforce, sie hat ihren Auftrag erfüllt.
Der Abschlussbericht bleibt „deutlich hinter den Erwartungen“ der GÜTERBAHNEN zurück, deren Vertreter sich enthielt. Der Verband hatte die Einberufung mit großen Hoffnungen verbunden und die Taskforce-Gruppen durch die Expertise zahlreicher Mitgliedsunternehmen unterstützt. Besonders alarmierend sei, dass der Schienengüterverkehr über drei Monate Taskforce im Glauben gelassen wurde, die zwischenzeitlich gestartete Diskussion über die Herausnahme von Zügen in sieben großen Städten werde auf den Personenverkehr beschränkt. Erst mit Vorlage des Endberichtes wurde von DB InfraGO-Chef Dr. Philipp Nagl auf Nachfrage dann eine Einbeziehung auch der Güterzüge bestätigt.

