[AT/CH] Feldkirch – Buchs gesperrt

Vom 14. Juni bis 14. Oktober 2026 wird die rund 18 Kilometer lange eingleisige Strecke zwischen Feldkirch (Österreich) und Buchs SG (Schweiz) vollständig gesperrt, um eine Sanierung zu ermöglichen.

Im Zentrum der Bauarbeiten steht die umfassende Sanierung der Brückenkette entlang der Strecke. Gleichzeitig wird der mittlerweile in die Jahre gekommene Bahnhof Nendeln barrierefrei umgebaut und modernisiert. Ergänzend dazu werden entlang der Strecke Gleise und Oberleitungen erneuert und moderne Stellwerkstechnik installiert, um den Bahnbetrieb künftig effizienter und zuverlässiger zu gestalten.

Im SPNV kommt es zu SEV, Fernverkehr und Güterverkehr wird umgeleitet. Im Güterverkehr sind unter anderem die Züge für Red Bull betroffen, die temporär via St. Magreten geführt werden.

[DE] Zugunfall im Hamburger Hafen

Im Hamburger Hafen kam es am Morgen des 26.06.2026 gegen 07:30 Uhr zu einer Flankenfahrt der METRANS 383 414 mit einem Bauzug. Die E-Lok entgleiste, verletzt wurde niemand. Das Container Terminal Altenwerder (CTA) und der Hansaport sind seitdem per Bahn nicht erreichbar.

Die Ursache des Unfalls ist noch unklar, erklärte eine Sprecherin der Hamburg Port Authority (HPA). Ein Video zum Thema findet sich auf ndr.de.

[DE] Bauarbeiten auf der Nord-Süd-Strecke

Aufgrund der Aufrechterhaltung des sicheren Zugbetriebs ist der Austausch mehrerer Weichen mit einer Teilsperrung (Eingleisigkeit) im Bereich Fulda Bronnzell vom 10. bis 30. Juli 2026 erforderlich. Bei Nichtdurchführung der Baumaßnahme drohen La-Stellen bzw. bei weiterer Verschlechterung des Anlagenzustands auch Sperrungen in Q3 bzw. Q4/2026.

Zur Aufrechterhaltung der überregionalen Verkehre (speziell des Schienengüterverkehrs) führt DB InfraGO die ursprünglich geplante Erneuerung von mehreren Weichen in mehreren Etappen durch. Zwischen den einzelnen Erneuerungen stehen die Kapazitäten regulär zur Verfügung und können über den Gelegenheitsfahrplan genutzt werden.

Es ist nun vorgesehen, vsl. vom 16. Juli bis 20. Juli 2026 sowie vom 23. Juli bis 27. Juli 2026 zwei Phasen der Weichenerneuerungen durchzuführen. Vorarbeiten finden vsl. nächtlich vom 11. Juli bis 13. Juli 2026 statt. Die Nacharbeiten finden vsl. im Rahmen von regulären Instandhaltungscontainern statt und haben vsl. keine weiteren Auswirkungen auf den Zugbetrieb. Aller Voraussicht nach bedarf es dann nochmals eine 4-tägige Sperrung im Oktober für die Instandhaltungsüberbrückung einer weiteren Weiche. Der eigentliche Tausch dieser und einer zweiten Weiche soll 2027 möglichst unter Deckung des Invest-Containers Fulda – Bebra erfolgen.

Der überarbeitete Plan ist in Bezug auf die Gesamtdauer der Sperrpause vergleichbar zum ursprünglichen Plan. Er bietet aber den Vorteil, dass der überregionale Schienengüterverkehr zwischen den max. 5-tägigen Sperrpausen abfließen kann (ggü. ursprünglich vorgesehen: 13,5 Tage Sperrung am Stück). Auch bietet er die Möglichkeit, dass für die 3. Sperrung im Oktober nur eines von vier Gleisen gesperrt werden muss.

[DE] Unfall: Ruhr-Sieg-Strecke gesperrt

Seit dem frühen Morgen des 19.05.2026 ist die Ruhr-Sieg-Strecke zwischen Werdohl und Plettenberg gesperrt. Bei einem Coilzug Richtung Hagen (Zuglok 185 077 „Stahl auf Stahl“) war zunächst ein Wagen entgleist. An einem Bahnübergang hat es ihn dann ausgehoben und eine Achse landete im Gegengleis – der Zug kam dann aufgrund von Luftverlust zum Stehen. Dem Vernehmen nach war der Grund zunächst unklar – der entgegenkommende Coilzug (bespannt mit der RBH Logistics 145 015) fuhr auf Sicht und erfasste mit niedriger Geschwindigkeit den Radsatz. Dies geschah an der denkbar ungünstigsten Stelle – mitten im 306 Meter langen Baukloher Tunnel.

Foto: Alex Talash / dpa

[DE] Baumarathon am Niederrhein beendet

DB InfraGO hat einen 80-wöchigen Baumarathon auf der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen erfolgreich zum Abschluss gebracht. Zwischen Voerde und Dinslaken rollen die Züge nun erstmals auf drei Gleisen. Die Züge des Fern- und Güterverkehrs rollen seit dem Morgen des 18.05.2026 wieder über die Strecke am Niederrhein. Die Züge des Nahverkehrs werden schrittweise wieder anrollen und zum Betriebsstart am Dienstag, 19. Mai wieder vollständig zwischen Oberhausen und Arnhem (NL) verkehren.

Seit dem Spatenstich im Jahr 2017 hat die DB 52 Kilometer Gleise neu bzw. umgebaut. Außerdem stehen bereits knapp zwölf Kilometer der neuen Schallschutzwände und 38 Kilometer der neuen Oberleitungsanlage. Zusätzlich haben die Teams auch insgesamt 62 Weichen erneuert und 45 Brücken entlang der Strecke erweitert bzw. neu gebaut.

Auch nach dem Ende der intensiven Bauphase laufen die Arbeiten für den dreigleisigen Ausbau weiter. Im November 2026 werden während einer einwöchigen Sperrpause u.a. den neuen Brückenträger über die Weierstraße in Oberhausen eingehoben, die Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung an der Lippe abgeschlossen und die Bahnübergänge Kerstenstraße und Schwarzer Weg in Emmerich zurückgebaut. 

Ab 2027 werden die Bauarbeiten vorerst unter rollendem Rad weitergeführt. Dazu zählen beispielsweise die Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes in Voerde-Friedrichsfeld, der Neubau des dritten Gleises zwischen Grenzstraße und dem Weseler Bahnhof sowie der Abschluss der Arbeiten an der Straßenüberführung Weierstraße und der „HOAG-Brücke“ in Oberhausen. Die sperrpausenrelevanten Arbeiten werden aktuell neu eingetaktet.

[DE] Lokbergung in Karow mit Hindernissen

Die Bergung der in Karow in Mecklenburg entgleisten Lokomotive erwies sich als schwierig. Da aufgrund der Lage keine Straßenkräne zum Einsatz kommen konnten, wurden in der Nacht zum 16.05.2026 durch Neo Lox zwei Eisenbahndrehkräne aus Fulda nach Waren an der Müritz überführt. Dort übernahm die Anhaltinisch-Brandenburgische Eisenbahngesellschaft (ABEG) einen Teil der Notfalltechnik zur Überführung über die Infrastruktur der Regio Infra Nord-Ost (RIN) nach Malchow an der Nebenbahn nach Karow. Die letzten 12 km bis zum Unfallort absolvierte der KRC Multi Tasker 1200 „Zeus“ dabei mit eigener Kraft. Den zweiten Teil der Notfalltechnik beförderte die ABEG zunächst wieder zurück nach Löwenberg (Mark) und dann über RIN-Infrastruktur via Pritzwalk nach Plau am See, von wo aus der zweite Kran („Herkules“; KRC Multi Tasker 910) aus Süden an die Unfallstelle herangeführt wurde.

Beim den ersten Aufgleisversuchen der 123 t schweren Lok am Abend des 16. Mai erwies sich einer der Kräne als zu schwach. Aus diesem Grund wurde am folgenden Tag mit KRC Multi Tasker 1200 „Mammut“ ein stärkerer Kran aus Leipzig-Engelsdorf durch die DB bzw. die ABEG zugeführt, mit dessen Hilfe die Bergung der entgleisten Lok am Abend erfolgte.

Warum der Güterzug entgleist ist, ist noch nicht bekannt. Ein Gutachter soll das jetzt herausfinden.

Im Internet finden sich Bilder zu den Bergungsarbeiten:

[DE] Entgleisung im Bahnhof Karow (Meckl)

Am Abend des 13.05.2026 ist am Südkopf des Bahnhofes Karow (Meckl.) auf der Infrastruktur der Regio Infra Nordost (RIN) ein von Raildox bespannter Holzzug bei der Ausfahrt Richtung Plau am See entgleist. Bilder finden sich auf facebook.com.

In der Folge sind Zugfahrten aus/in Richtung Süden (Meyenburg – Pritzwalk) und Osten (Malchow – Waren/Müritz) von und nach Bf Karow nicht möglich. Hiervon betroffen ist u.a. auch der saisonale Personenverkehr auf der Südbahn.

An der schnellen Beseitigung der Unfallfolgen wird gearbeitet. Die noch bestehende HLK-Sperrung der DB InfraGO sowie die Sperrung der Nebelbrücke bei Hoppenrade erschweren die Zuführung von Notfalltechnik.

In Abstimmung mit DB InfraGO wird versucht, Möglichkeiten zur Durchführung von Zugfahrten durch den noch gesperrten Bahnhof Neustadt (Dosse) zu finden, um u. a. auch die Erreichbarkeit der Gleisanschlüsse in Falkenhagen (Prign) außerhalb der kurzen, nächtlichen Zeitfenster auf der DB-Strecke Neuruppin – Wittstock zu gewährleisten.

[DE] Totalsperrung in Oldenburg

Zur Beseitigung eines im März 2026 festgestellten Schadens an einem Längsträger an der Hunte-Klappbrücke in Oldenburg sind kurzfristig umfangreiche Instandhaltungsarbeiten notwendig. Derzeit kann die Brücke nicht mehr geöffnet werden und behindert maßgeblich den Schiffsverkehr auf der Hunte. Des Weiteren muss eine ungeplante Sperrung der Brücke für den Bahnverkehr aufgrund einer Verschlechterung des aktuellen Zustandes verhindert werden. 

Für die Instandhaltungsmaßnahmen ist eine Totalsperrung der Strecke 1500 zwischen Oldenburg Hauptbahnhof und Abzweig Hemmelsberg bzw. Strecke 1502 zum Abzweig Oldenburg-Osternburg für 78 Stunden im Zeitraum 17. Mai, 23 Uhr bis 21. Mai 2026, 5 Uhr erforderlich. 

Durch die genannten Sperrzustände kommt es im Schienenpersonenfernverkehr zu Umleitungen und Ausfällen, im Schienenpersonennahverkehr zu Ausfällen und Teilausfällen und im Schienengüterverkehr zu Umleitungen über Osnabrück – Rheine.

[DE] Ostern: Totalsperrung in Hamburg

Zur Fertigstellung der Instandhaltungsarbeiten am Bauwerk Eisenbahnüberführung Billhorner Brückenstraße ist eine kurzfristige durchgehende Totalsperrung der Strecke 1280 zwischen Hamburg-Rothenburgsort und Abzweig Oberhafen im Zeitraum 3. April 6 Uhr bis 6. April 2026 11 Uhr zwingend erforderlich. Nur mit dieser Sperrung können die Arbeiten – beide Streckengleise betreffend – durchgeführt werden, sodass bis zum Ende der Generalsanierung Hamburg – Berlin eine zweigleisige Betriebsführung wieder ermöglicht werden kann. 

Diese Sperrung liegt zeitlich parallel zu weiteren Totalsperrungen auf dem ScanMed-Korridor zwischen Neumünster und Rendsburg, sowie in Dänemark, sodass die internationalen Schienengüterverkehre (SGV) nicht zusätzlich betroffen sind. 

Aufgrund der Kurzfristigkeit erfolgen die notwendigen Umleitungen über Hamburg Hauptbahnhof im SGV durch den Unterjährigen Fahrplan. 

[DE] Entgleisung in Duisburg-Ruhrort Hafen

Der Bahnhof Duisburg-Ruhrort Hafen war nach einer Entgleisung am Abend des 23.03.2026 zeitweise nicht erreichbar. De Vernehmen nach hatte eine an KombiRail Europe (KRE) vermietete Voith Gravita des Vermieters Northrail einen Hemmschuh überfahren und war entgleist. Dabei wurde auch die Oberleitung beschädigt. Die Reparaturarbeiten werden noch mindestens bis zum 28.03. / Tagesende andauern. Zugfahrten mit Dieseltraktion sind schon seit dem 24. März wieder möglich.