[DE] Bauarbeiten auf der Nord-Süd-Strecke

Aufgrund der Aufrechterhaltung des sicheren Zugbetriebs ist der Austausch mehrerer Weichen mit einer Teilsperrung (Eingleisigkeit) im Bereich Fulda Bronnzell vom 10. bis 30. Juli 2026 erforderlich. Bei Nichtdurchführung der Baumaßnahme drohen La-Stellen bzw. bei weiterer Verschlechterung des Anlagenzustands auch Sperrungen in Q3 bzw. Q4/2026.

Zur Aufrechterhaltung der überregionalen Verkehre (speziell des Schienengüterverkehrs) führt DB InfraGO die ursprünglich geplante Erneuerung von mehreren Weichen in mehreren Etappen durch. Zwischen den einzelnen Erneuerungen stehen die Kapazitäten regulär zur Verfügung und können über den Gelegenheitsfahrplan genutzt werden.

Es ist nun vorgesehen, vsl. vom 16. Juli bis 20. Juli 2026 sowie vom 23. Juli bis 27. Juli 2026 zwei Phasen der Weichenerneuerungen durchzuführen. Vorarbeiten finden vsl. nächtlich vom 11. Juli bis 13. Juli 2026 statt. Die Nacharbeiten finden vsl. im Rahmen von regulären Instandhaltungscontainern statt und haben vsl. keine weiteren Auswirkungen auf den Zugbetrieb. Aller Voraussicht nach bedarf es dann nochmals eine 4-tägige Sperrung im Oktober für die Instandhaltungsüberbrückung einer weiteren Weiche. Der eigentliche Tausch dieser und einer zweiten Weiche soll 2027 möglichst unter Deckung des Invest-Containers Fulda – Bebra erfolgen.

Der überarbeitete Plan ist in Bezug auf die Gesamtdauer der Sperrpause vergleichbar zum ursprünglichen Plan. Er bietet aber den Vorteil, dass der überregionale Schienengüterverkehr zwischen den max. 5-tägigen Sperrpausen abfließen kann (ggü. ursprünglich vorgesehen: 13,5 Tage Sperrung am Stück). Auch bietet er die Möglichkeit, dass für die 3. Sperrung im Oktober nur eines von vier Gleisen gesperrt werden muss.

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