Der durch die EU kofinanzierte Neubau des Rangierbahnhofes Valu lui Traian schreitet voran: 12 von 36 Gleisen sind fertig gestellt.
Die Maßnahme ist Teil der Ertüchtigung der Eisenbahninfrastruktur am Hafen Constanța.

Der durch die EU kofinanzierte Neubau des Rangierbahnhofes Valu lui Traian schreitet voran: 12 von 36 Gleisen sind fertig gestellt.
Die Maßnahme ist Teil der Ertüchtigung der Eisenbahninfrastruktur am Hafen Constanța.

Nachdem am 18.06.2025 nach über dreijähriger Modernisierung der Streckenabschnitt zwischen Ełk/Lyck und Giżycko/Lötzen (PLK-Strecke 38 Białystok – Głomno) wieder in Betrieb ging, wurde am 03.09.2025 nun auch der elektrische Zugverkehr unter der neu gebauten Oberleitung auf diesem Abschnitt aufgenommen. Der erste elektrische Zug war der von EP07-391 gezogene IC 15113 „Hańcza“, der um 12.15 Uhr am Bahnhof Giżycko ankam.
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Auf dem anschließenden Abschnitt zwischen Giżycko/Lötzen und Korsze/Korschen, der ebenfalls saniert und elektrifiziert wird, sind die Arbeiten allerdings noch nicht abgeschlossen, hier verkehren noch keine Züge.
Das Datum der Wiederaufnahme des Verkehrs ist noch ungewiss, wobei laut PKP PLK die Arbeiten aber gut voranschreiten und vielleicht noch 2025 abgeschlossen werden können. Noch aus steht v. a. der Bau der Gleise am Bahnhof Kętrzyn/Rastenburg, Arbeiten an der Leit- und Sicherheitstechnik und Abschlussarbeiten an Ingenieurbauwerken. Zudem müssen noch 15 von 31 Bahnübergängen neu gebaut werden.
Die vollständige Fertigstellung des Abschnitts Giżycko – Korsze ist derzeit für Juni 2026 geplant, der Zugverkehr soll jedoch spätestens im März 2026 wieder aufgenommen werden. Die Woiwodschaft Ermland-Masuren hofft sogar, dort bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres wieder Züge starten zu können, die zunächst mit Dieselantrieb betrieben werden.
Durch die Modernisierung des 99 km langen Abschnitts Ełk – Giżycko – Korsze können die Personenzüge künftig mit vmax 160 km/h statt 80 km/h doppelt so schnell fahren wie bisher, wodurch sich die Fahrzeit in Richtung Olsztyn/Allenstein um ca. 50 Minuten verkürzt.
Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits im Jahr 2023 abgeschlossen sein, diverse Probleme wie die COVID-19-Pandemie, ein außerordentlicher Preisanstieg und bei der Verfügbarkeit von Baumaterialien führten zu mehrjährigen Verzögerungen.
Mit dem Abschluss der Elektrifizierung wird eine seit 35 Jahren klaffende Lücke im elektrischen Netz der PKP geschlossen: Die Arbeiten an der nördlichsten der drei Querverbindungen durch Masuren wurden in der Ära der politischen Transformation abgesagt, nur die Abschnitte Olsztyn – Korsze und Białystok – Ełk wurden 1990 fertiggestellt.
Historisch ist die Strecke Teil der „Ostpreußischen Südbahn“, einer 195 km langen Verbindung von Königsberg über Lyck zur damaligen preußisch-russischen Grenze bei Prostken. Der nach 1945 bei Głomno/Glommen neu entstandene Grenzübergang diente bis 2001 dem Güterverkehr, der vor allem aus Getreidelieferungen in die russische Oblast Kaliningrad bestand. Gegenwärtig steht die Strecke eher für den Güterverkehr des Militärs im Fokus. Zudem wird sie wieder mehr Bedeutung erlangen, wenn die Strecke Białystok – Ełk als Teil der „Rail Baltica“ ab Mitte 2026 zweigleisig ausgebaut wird.
Die ÖBB bauen das Güterzentrum Wien Süd aus. Dieses wurde 2013 bis 2016 im Süden der Hauptstadt Östereichs an der Schnittstelle der Pottendorfer Linie und der Wiener Außenring Schnellstraße S1 errichtet.
Aufgrund der steigenden Nachfrage und hohen Auslastung starten nun Anfang September 2025 die Bauarbeiten für die letzte Ausbaustufe „Phase 2“ durch die ÖBB-Infastruktur. Dadurch kann die Terminalkapazität Ende 2026 von 380.000 um 44 % auf 547.000 TEU erhöht werden. Dann stehen den Kunden 8 x 700 Meter Ladegleise zur Verfügung. Eine zusätzliche, in weiterer Folge automatisierte Portalkrananlage erhöht die Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus werden die zwei bestehenden Portalkrane umgerüstet, sodass in einem nächsten Schritt ein automatisierter Betrieb möglich ist.

Montenegros Eisenbahninfrastrukturunternehmen Željeznička infrastruktura Crne Gore plant die Modernisierung des Mittelmeer-Eisenbahnkorridors auf dem Abschnitt zwischen Podgorica und der Grenze zu Albanien. Der 25 km lange Abschnitt der Gesamtstrecke von Podgorica (ME) nach Vlorë (AL) ist Teil der indikativen Ausweitung des TEN-V-Kernkorridors auf die Nachbarländer.
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Dies geht aus der Entscheidung der Umweltschutzbehörde an dieses Unternehmen hervor, in der es heißt, dass es nicht erforderlich ist, eine Umweltverträglichkeitsprüfung dafür zu erstellen.
Der 1986 eröffnete Abschnitt ist eingleisig, nicht elektrifiziert und für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt. Es ist für den Transport von Personen und Gütern vorgesehen, wird jedoch seit seiner Eröffnung nur für den Güterverkehr genutzt (maximal 300.000 Bruttotonnen Güter pro Jahr in den letzten zehn Jahren). Er befindet sich derzeit an vielen Stellen in einem schlechten Zustand, und die zulässige Höchstgeschwindigkeit musste auf einigen Teilabschnitten deutlich reduziert werden (jetzt 30 km/h). Darüber hinaus erfüllt der Abschnitt nicht die Mindeststandards in Bezug auf das TEN-V-Netz (Länge der Weichen und Signalisierung).
Um diese Situation zu verbessern, ist es notwendig, die Eisenbahnstrecke zu modernisieren und zu elektrifizieren, um eine weitgehende Angleichung an die TEN-V- und TSI-Normen mit minimalen Abweichungen von der bestehenden Strecke zu erreichen. Zusammen mit der Modernisierung der Eisenbahnstrecke in Albanien wird durch das Projekt ein durchgehender Schienenverkehr zwischen Montenegro und Albanien geschaffen.
Folgende Modernisierungsarbeiten sind vorgesehen:
Das Projekt sieht auch den Abriss des bestehenden und den Bau eines neuen Bahnhofsgebäudes am Bahnhof Tuzi mit einer Gesamtfläche von 1.400 m² vor, um alle notwendigen Einrichtungen für Personen- und Güterverkehr sowie für Pass- (und Zoll-) Kontrolle zu schaffen.
Im Oktober 2025 wird Správa železnic (SŽCZ) mit der Sanierung der für den Güterverkehr wichtigen Korridorstrecke zwischen Pardubice und Choceň beginnen. Die umfassende Instandsetzung geschieht in zwei Blöcken mit einer Einschränkung des Betriebs auf ein Gleis bis Juni nächsten Jahres.
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Hierbei werden 35 km Strecke für 424 Mio. CZK (17 Mio. EUR; ohne MwSt.) wieder in einen normalen Zustand gebracht. Eine Modernisierung, die beispielsweise eine Geschwindigkeitssteigerung mit sich bringen würde, wird es nicht geben. Der Abschnitt von Pardubice nach Choceň wird zwar seit langem als einer der möglichen Abschnitte für die Einführung einer Geschwindigkeit von 200 km/h gehandelt, aber dafür müsste die Beseitigung der Bahnübergänge erfolgen.
Die Arbeiten sind in zwei Etappen geplant: im Oktober und November im Bahnhof Choceň und den angrenzenden Bahnhofsabschnitten, der zweite Block findet von Februar bis Juni 2026 statt. Sie werden im eingleisigen Betrieb durchgeführt, immer in einem betroffenen Abschnitt zwischen den Bahnhöfen und im angrenzenden Bahnhof. Lediglich beim Schweißen von Schienenstößen wird es zu einer kurzfristigen Unterbrechung des Betriebs kommen, aber dies wird in den Nachtstunden erfolgen.
Es werden Schwellen, Schienen und Weichen ausgetauscht und die geometrische Lage des Gleises verändert. Es umfasst auch die Modifikation der Signaltechnik und den Einbau von Achszählern. Außerdem werden sechs Bahnübergänge instandgesetzt. Den Zuschlag erhielten die Unternehmen Chládek a Tintěra Pardubice, AŽD Praha und Strabag Rail.
Die Preise bei den Ausschreibungen für die Reparatur und Instandhaltung der Eisenbahnstrecken der SŽCZ sind in den letzten Monaten deutlich gesunken und ziehen mehr Unternehmen an als in der Vergangenheit. Da bei diesem Projekt jedoch Arbeiten an Bahnübergängen und Sicherheitstechnik in einen Vertrag aufgenommen wurden, fiel der Preis nur um weniger als 15 % im Vergleich zur Schätzung.
Am 05.09.2025 wurde in der Ukraine ein 24 Kilometer langer Abschnitt in der europäischen Normalspur (1.435 mm) eröffnet – von Čop nach Užhorod (deutsch: Ungwar), die Hauptstadt der Oblast Transkarpatien. Züge von/nach der EU können Užhorod nun direkt ohne Radsatzwechsel erreichen.
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Ab dem 12. September verkehren darauf von Užhorod aus direkte Personenzüge nach Wien, Budapest und Bratislava/Preßburg. Außerdem wird ab diesem Zeitpunkt die bereits vorhandene Normalspur auf dem Vierschienengleis im Theißtal von einem Zugpaar Záhony – Boržava genutzt.
Die Gesamtbaukosten für ein 22 km parallel gebautes 1.435-mm-Gleis sowie fast 2 km kombinierte Strecke (Vierschienengleis) beliefen sich auf 1,3 Mrd. UAH (26,8 Mio. EUR), die je zur Hälfte durch einen EU-Zuschuss im Rahmen des Programms „Connecting Europe Facility“ (CEF) und durch ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank finanziert wurden.
An der Veranstaltung nahmen der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, und der stellvertretende Ministerpräsident für den Wiederaufbau der Ukraine – Minister für die Entwicklung der Gemeinden und Gebiete der Ukraine, Oleksiy Kuleba, zusammen mit der Staatsführung, Vertretern der Europäischen Union, der Europäischen Investitionsbank und ausländischer Eisenbahngesellschaften teil.
Der neue Abschnitt war die erste Etappe der Integration der ukrainischen Eisenbahnen in das europäische Netz. Zukünftig geplant ist auch den Bau eines Normalspurgleises zwischen Mostys’ka und L’viv/Lemberg sowie die Renovierung der bereits existierenden Normalspur auf den Abschnitten Kovel‘ – Ljuboml‘, Užhorod – Pavlove 2 und Boržava – Vynohradiv – Djakove. Ferner sollen die Breitspurstrecken Užhorod – Sjanky – L’viv und L’viv – Černivci – Vadul-Siret für beide Spurweiten (1435/1520 mm) umgebaut werden.
Die nächsten Städte, die auf Normalspur erreicht werden sollen, sind L’viv/Lemberg, Černivci/Czernowitz und Luc’k. Oleksandr Pertsovskyi, Vorstandsvorsitzender von Ukrzaliznycja, betonte jedoch, sie werden keine „Schmalspurbahn“ in der ganzen Ukraine verlegen – sie ist zu teuer und unrentabel für den Güterverkehr: „Wir haben sehr schwere Züge – 6.000 Tonnen pro Zug. So etwas gibt es sonst in Europa nicht.“
Die Eröffnung fand auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico statt. Wahrscheinlich kam bei dem Treffen zur Sprache, dass es auch eine kürzere Eisenbahnstrecke in die Slowakei gibt und es ist möglich sei, die 8 km Normalspur von Užhorod bis zum Grenzübergang Pavlove – Mat‘ovce wiederherzustellen, aber ab August 2025 weigerte sich die Slowakei, ukrainische Güterzüge auf der Breitspur durch diesen Kontrollpunkt passieren zu lassen.
Ein riesiger Steinblock mit einem Gewicht von ca. 100 t versperrt den Zugverkehr auf der Ofotbanan, dem norwegischen Teil der Erzlinie Luleå [SE] – Narvik [NO]. Am Abend des 02.09.2025 um 23.30 Uhr fiel ein riesiger Felsbrocken auf die Gleise zwischen Katterat und Bjørnfjell.
Die Lawinenwarnsysteme an mehreren Stellen entlang der Ofot-Linie schlugen kurz vor Mitternacht wegen des Felssturzes an. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen großen Felsbrocken von mindestens 10 Kubikmetern handelt, der auf den Gleisen landete.
Der Stein muss in Stücke gesprengt werden, und es ist unklar, welchen Schaden die Schienen erlitten haben. Die neueste Verkehrsprognose besagt, dass der Verkehr frühestens am Donnerstag um 18 Uhr wieder beginnen kann.

DB Cargo hat in Rumänien die seit 2012 genutzte Werkstatt in Turceni erweitert. Neu ist eine Halle mit zwei Gleisen für die Wartung von bis zu vier Loks.

Nach einer erneuten Begutachtung des Zustandes der Brücken im Pegnitztal zwischen Hersbruck und Pegnitz ist eine Neubewertung erfolgt. Um die Lebensdauer der Pegnitzbrücken bis zu einer Erneuerung zu verlängern und die Sicherheit zu gewährleisten, wurde auf der Strecke bereits am 05.08.2025 eine 70 km/h-Langsamfahrstelle errichtet und ab 01.09.2025 ein Verbot der Benutzung durch Güterzüge erlassen.
Die DPB Rail Technical Service verfügt nun am Standort Krieglach über eine moderne Hegenscheidt-Unterflurdrehbank für Normalspur-Triebfahrzeuge.