Um duisport-Kunden auch kurzfristige Schienengüterverkehre zu ermöglichen, bieten die ERR European Rail Rent und die duisport agency am Standort Duisburger Hafen zukünftig „EasyTrain“ an. Spotverkehre, Zugverspätungen oder -Ausfälle sind damit nach Aussage der Anbieter kein Grund mehr, Transporte auf den LKW zu verlagern. 22 Wagen (Sgns und Sggmrs 90′) stehen dauerhaft zur kurzfristigen Anmietung bereit. Registrierte Kunden können die Garnitur telefonisch abrufen. Kurzzeit-Mieten sind flexibel möglich.
Verschiedene deutsche Schienengüterverkehrsunternehmen wollen ab sofort enger und abgestimmter zusammenarbeiten, um den Einzelwagenverkehr in Deutschland voranzubringen. Dafür haben sie gemeinsam das „Netzwerk Zukunft Einzelwagenverkehr“ gegründet.
Zu den Gründungsmitgliedern zählen insgesamt zwölf Güterbahnen: Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), Bentheimer Eisenbahn (BE), Chemion Logistik, DB Cargo, duisport rail, Flex Bahndienstleistungen, Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW), Mindener Kreisbahnen (mkb), RheinCargo, Rheinhafen Krefeld, SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG und Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE). Die Koordination des Netzwerks läuft federführend über den Branchenverband VDV und wird vom Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (NEE) unterstützt.
Folgende konkrete Ziele verfolgen die Mitglieder im Rahmen des Netzwerks Zukunft Einzelwagenverkehr:
Die Partner bekennen sich dazu, im Einzelwagenverkehr ein gemeinsames Netzwerk zu betreiben.
Das Netzwerk und seine vielfältigen Möglichkeiten werden
mit einem starken Marketing eine breitere Wahrnehmung im Markt erhalten
und so das Ziel einer gemeinsamen Verkehrsverlagerung zu ermöglichen.
Alleinstellungsmerkmale sind zentraler
Bestandteil der Kommunikation.
Neben dem Bekenntnis aller Produktions-Partner, sich im
Netzwerk gegenseitig den Einkauf von Einzelwagentransporten zu
ermöglichen, werden Angebotsprozesse und somit auch die
Wettbewerbsfähigkeit im intermodalen Wettbewerb Straße – Schiene
und somit auch der Wettbewerb insgesamt verbessert.
Die Partner werden eine zuverlässige Übersicht über die
bestehenden klassischen und multimodalen Verlademöglichkeiten im
Einzelwagenverkehr veröffentlichen und sicherstellen, dass die neue
Gleisanschlussförderung in der verladenen Wirtschaft
bekannt ist. Damit wollen wir neue Zugangspunkte und neue, multimodale
Verkehre im Einzelwagenverkehr entstehen lassen.
Es wird sichergestellt, dass die Partner im Netzwerk
rechtzeitig über technische Innovationen in der Wagenflotte informiert
sind, um diese neuen Möglichkeiten in echte Vorteile für Kunden und
Nutzer umzuwandeln.
Die Partner arbeiten gemeinsam an der Digitalisierung der
operativen Transportprozesse und streben einen standardisierten
Datenaustausch an. Damit schaffen wir neben der Optimierung der
betrieblichen Zusammenarbeitsmodelle die Voraussetzungen
für ein zukunftsfähiges und qualitativ hochwertiges Netzwerk
Die Partner beachten bei allen kooperativen Handlungen die Bestimmungen des Kartellrechtes.
Neben den Güterbahnen, die von Beginn an dieses Netzwerk maßgeblich tragen, sollen sich möglichst bald viele weitere Partnerunternehmen aus der Branche anschließen, um das Netzwerk breit aufzustellen. Zusätzlich zu den Güterbahnen können weitere Verbände oder Unternehmen, auch aus anderen Branchen, dem Netzwerk Zukunft Einzelwagenverkehr als sogenannte Unterstützer beitreten.
PKP Cargo Connect und Duisport Agency haben jüngst die neue Intermodallinie Gliwice – Duisburg samt Durchbindung nach Großbritannien mit zwei wöchentlichen Rundläufen bekannt gegeben. Weiterer Partner bei diesem Projekt ist der Logistiker Samskip, der u.a. in Duisburg ein multimodales Terminal betreibt.
Bei der duisport agency GmbH ergab sich im Januar 2021 eine Veränderung bei der Geschäftsführung. Der seit Januar 2018 amtierende Peter Plewa schied aus – Nachfolger neben Peter van Ling ist Kevin Gründer.
Gründer war zuvor seit 1999 im Neska-Konzern tätig. Nach einem dreijährigen Traineeship war er in unterschiedlichen Funktionen bei den neska-Töchtern CTS, RRT sowie seit Februar 2016 auch als Geschäftsführer der neska Intermodal GmbH tätig. im September 2020 wechselte er als Managing Director Containerterminals and Projects zu duisport.
Der Duisburger Hafen (duisport) setzt sich gemeinsam mit dem DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und dem ZBT (Zentrum für Brennstoffzellen-Technik) für die Entwicklung und Inbetriebnahme einer Wasserstoffrangierlokomotive ein. Mit dieser sollen Treibhausgase vermieden werden.
Die Gesamtprojektkosten für die Vorstudie betragen 185.000 EUR. Jetzt ist die Förderzusage über 50 Prozent der Kosten des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen offiziell erteilt. Neben einer grundsätzlichen Prüfung der Machbarkeit soll konkret analysiert werden, welche Anforderungen und Lösungsansätze für eine Umrüstung bzw. einen Neubau bestehen.
duisport agency hat nach Ausschreibung über seinen polnischen Ableger 45 Intermodalwagen geordert (2021/S 023-055044), die von der EU gefördert werden:
17 Sggrs(s) von Tabor Dębica für 9,18 Mio. PLN brutto
28 Sdggmrs(s) von Tatravagónka für 17,78 Mio. PLN brutto
Die Duisburger Hafen AG (duisport) hat sich am Leipziger Bahntechnologie-Unternehmen CargoBeamer AG beteiligt. Über die genaue Beteiligung wurde Stillschweigen vereinbart. Beide Unternehmen verbindet eine bereits länger existierende Kooperation.
Die Containerverkehre der Duisburger Hafen AG (duisport) liegen leicht über dem Vorjahr. Zum Halbjahresabschluss lag duisport noch knapp unter den Vorjahreswerten. Aufgrund der Entwicklungen im dritten Quartal konnten Rückgänge in der ersten Jahreshälfte kompensiert werden. duisports Warenverkehr liegt im sogenannten TEU-Bereich nun zwei Prozent über dem Vorjahreswert. Das war aufgrund der Pandemie nicht zu erwarten.
Zugenommen haben vor allem die Verkehre über die neue Seidenstraße: Noch nie verkehrten mehr Güterzüge zwischen duisport und chinesischen Destinationen als in diesem Jahr. Inzwischen läuft rund ein Drittel des gesamten Handelsvolumens per Güterzug zwischen Europa und China über das Logistik-Drehkreuz Duisburg. Das Verkehrsaufkommen über die Neue Seidenstraße hat sich gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt und definiert bereits knapp acht Prozent des gesamten Containerumschlags der duisport-Gruppe.
Der Gesamtgüterumschlag im laufenden Jahr wird, aufgrund der stark rückläufigen Kohleverkehre und einem schwachen Stahlgeschäft, etwa vier bis fünf Prozent unter dem Vorjahreswert abschließen.
Es ist einer von vielen Verträgen, die durch ein Unterstützungsprogramm unterstützt werden, bei dem 50% der förderfähigen Kosten vom EU-Kohäsionsfonds durch ein sehr großzügiges polnisches Programm zur Unterstützung des kombinierten Verkehrs gedeckt werden.