Der Intermodalshuttle Moerdijk [NL] – Kąty Wrocławskie [PL] der Schavemaker Transport & Logistics verkehrt neu 5 x pro Woche. Die Traktion organisiert Raillogix gemeinsam mit der Schwestern Rail Force One (RFO), Rail Force One Germany sowie der Captrain Polska.
Seit 19.09.2024 verkehrt nunmehr der dritte Container-Ganzzug aus Italien über die Umschlaganlage der Rail&Sea Terminal in Limburg an der Lahn. Die Spezial-Container bringen Stahl, Schüttgüter, palettierte Fliesen und Abfall wöchentlich aus Nord-Italien. Von Limburg nach Italien wird Ton als Rohstoff für die Fliesen-Industrie rund um das italienischen Sassuolo über das Terminal Dinazzano gefahren.
Die ersten beiden Ganzzüge traktionieren die verbundenen Unternehmen Captrain Italia, BLS Cargo und Crossrail Benelux. Den jetzt gestarteten Zug fährt Hector Rail bis Basel, in der Schweiz und Italien übernimmt SBB Cargo International.
Mit Spot-Zügen kommen auch die Lokomotiven der Rail&Sea Logistics zum Terminal der Tochtergesellschaft in Limburg. Foto: Rail&Sea
Kombiverkehr hat eine neue Intermodalverbindung zwischen München-Riem (DUSS) und Triest (HHLA PLT) mit zwei wöchentlichen Rundläufen gestartet. Traktionspartner sind Lokomotion und Rail Traction Company (RTC).
Mit diesem Zugprodukt reagiert der Zugoperateur auf das neue Angebot der Reederei Grimaldi: Ab sofort setzt das Unternehmen zwei RoRo-Schiffe im neuen Liniendienst zwischen Triest und Ambarli ein, die jeweils zweimal wöchentlich abfahren. Der Hafen von Ambarli befindet sich auf der europäischen Seite von Istanbul und ergänzt den aktuellen Schienenfährdienst von Kombiverkehr mit DFDS von und nach Pendik, Cesme und Mersin.
Am 16.09.2024 war der Baubeginn eines multimodalen Fracht- und Treibstoffumschlagplatzes für den Internationalen Flughafen Kattowitz (Międzynarodowy Port Lotniczy Katowice). Im südöstlichen Teil des Flughafens wird dafür ein bereits existierender Gleisanschluss ausgebaut, der den Flughafen an der Station Pyrzowice Lotnisko mit der PLK-Strecke 182 Tarnowskie Góry – Zawiercie verbindet. Die 1943 eröffnete Strecke wurde bis ca. 2010 im Güterverkehr zur Belieferung des Flughafens mit Treibstoff genutzt und 2023 auch im Personenverkehr reaktiviert.
Kernstück dessen wird eine Entladefront mit drei jeweils 300 m langen Gleisen sein, die für die Verladung von Gütern und Treibstoffen genutzt werden. Es schließen daran vier Tanks mit einem Fassungsvermögen von 1000 cbm und Entladestationen für Straßentanklaster sowie eine Rampe zum Entladen von Containern und militärischer Ausrüstung an.
Der Auftragnehmer ist ein Konsortium aus Mostostal Kraków SA und Budimex SA. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 117,3 Mio. PLN (27,44 Mio. EUR) netto, wovon 10,09 Mio. EUR aus Mitteln der Europäischen Union im Rahmen der Fazilität „Connecting Europe“ (CEF) 2021-2027 Militärische Mobilität stammen.
Der Bau des multimodalen Fracht- und Treibstoffumschlagplatzes wird den Umschlag verschiedener Arten von Fracht, einschließlich Flugbenzin, und die Versorgung aller Flugzeuge, die auf dem Flughafen verkehren, mit Treibstoff ermöglichen. Er wird auch an die doppelte zivil-militärische Nutzung angepasst, was die Versorgungssicherheit und die Kontinuität der laufenden militärischen Operationen ermöglicht. Die neue Infrastruktur ist interoperabel für die Nutzung durch alle interessierten Stellen bestimmt, welche die Dienstleistungen des Flughafens in Anspruch nehmen.
Das Projekt soll spätestens am 30.06.2026 abgeschlossen sein.
Die IT-Störung des Systems transPORT rail der Hamburg Port Authority (hpa) konnte behoben werden. Die durch die Störung verursachte Rangiersperre wurde am 17.09. um 18:00 Uhr aufgehoben. Unabhängig davon sind die Rangierbewegungen im östlichen Hafen aktuell unterbrochen und das Container Terminal Tollerort (CTT) ist nicht erreichbar.
Die Container Terminals fertigen aufgrund der Störung die Züge verzögert ab:
Das Container Terminal Altenwerder (CTA) meldet einen Verzug von 30 Stunden, das Container Terminal Burchardkai (CTB) arbeitet aktuell mit einem Verzug von 18 Stunden, das EUROGATE Container Terminal (EKOM) mit bis zu 7 Stunden.
Zudem wurde für Hamburg-Waltershof aufgrund ausgelasteter Hafeninfrastruktur die dispositive Zulaufsteuerung eingeführt, so dass die Exportzüge aus dem Inland nur nach Freigabe am Startbahnhof abfahren können.
Procter & Gamble feierte am 17.09.2024 die offizielle Eröffnung des reaktivierten Gleisanschlusses auf dem Betriebsgelände in Crailsheim. Investiert wurden 6 Mio. EUR in die Reaktivierung der Gleise sowie die Anschaffung einer Umschlaganlage und einer Rangierlok. Die Bauzeit betrug neun Monate.
In Crailsheim werden nicht nur Damen-Hygieneprodukte der P&G Marken Always, Always Discreet und Haushaltstücher der Marke Swiffer produziert, sondern der Standort spielt auch eine zentrale Rolle als logistischer Knotenpunkt im europäischen Distributionsnetzwerk von P&G. Es besteht eine intermodale Anbindung an den Hafen Zeebrugge mit dem Partner ECS sowie dem Traktionär Lineas.
Der 600 m lange Gleisanschluss wurde bereits während des Baus des Werks vor über 40 Jahren angelegt, war jedoch zwischenzeitlich stillgelegt.
Von links: Ingo Schimmelpfennig (Geschäftsführer Produktion & Logistik P&G DACH), Anil Kübel (Erste Landesbeamtin für den Landkreis Schwäbisch Hall), Angelique Terrien (Leiterin Transportation & Logistik P&G Europa), Astrid Teckentrup (Vorsitzende der Geschäftsführung P&G DACH), Ilkay Ormandy (Standortleiterin P&G Crailsheim) & Dr. Christoph Grimmer (Oberbürgermeister der Stadt Crailsheim). Foto: PP PicturePartners GmbH / Procter & Gamble Germany GmbH & Co Operations oHG
Tailwind Intermodal hat im September 2024 das Operating von Intermodalzügen zwischen dem slowenischen Adriahafen Koper und dem Cargo Center Graz (CCG) aufgenommen. Pro Woche absolviert der in Anlehnung an das steirische Landeswappen „Panther Shuttle“ getaufte Zug fünf Rundläufe, Traktionspartner sind die LTE Group / Adria Transport. Der erste Zug traf am 03.09.2024 in der Steiermark ein. Die Leistungen substituieren die seit 2011 vom CCG mit LTE / Adria Transport gefahrenen Zug „AdriaSTAR“.
Das Tochterunternehmen der Lidl Stiftung agiert als unabhängiger Bahn-Operator auf dieser Strecke und bietet am Güterterminal Graz mit eigenen Zugmaschinen und Chassis auch das Terminal-Trucking an. Es ist Schwesterunternehmen der Reederei Tailwind Shipping Lines, die den Adriahafen Koper anläuft.
Das inzwischen zur METRANS-Gruppe zählende Intermodalterminal in Inđija nahe Belgrad expandiert: Am 16.09.2024 starteten die Bauarbeiten für eine 13.300 Quadratmeter umfassende Erweiterung. Neu sind auch die erweiterten Öffnungszeiten von 0-24 Uhr Mo-Fr und 8-16 Uhr an Sa.
Am 16.09.2024 ist das Duisburg Gateway Terminal (DGT) auf der ehemaligen Kohleninsel feierlich eröffnet worden. Um 12 Uhr drückten Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Vertreter der vier DGT-Gesellschafter duisport, HTS, Hupac und PSA sowie des Forschungsinstituts Fraunhofer UMSICHT im Beisein von rund 250 geladenen Gästen den symbolischen Startknopf.
Das DGT ist nicht nur das zehnte Containerterminal im Duisburger Hafen, es wird im Endausbau zugleich das größte im gesamten europäischen Binnenland sein.
Zahlen, Daten & Fakten zum Duisburg Gateway Terminal (DGT)
6 Liegeplätze für Binnenschiffe
Gesellschafter: duisport, HTS, Hupac und PSA
Geschäftsführer: Christoph Kahlert, Sven Zölle
Baukosten (1. Bauabschnitt inkl. Projekt enerPort II und Brücke): rund 120 Mio. Euro, davon rund 50 Mio. Euro Förderung
Bauzeit: 2 Jahre
Terminalfläche: 235.000 qm
In Betrieb genommene Fläche (1. Bauabschnitt): 150.000 qm