[FR] DB entwickelt Hub in Valenton

Im Spätsommer 2024 kündigte DB Cargo France an, Anfang 2025 zwei neue intermodale Dienste von Valenton (südöstlich von Paris) nach Daventry in Großbritannien und nach Nancy und Metz im Nordosten Frankreichs einzuführen. Der Zug nach Daventry wird zunächst 3 x pro Woche verkehren und auf 5 x verdichtet, sobald zusätzliche Waggons zur Verfügung stehen. Der Zug Metz/Nancy wird von Anfang an fünfmal wöchentlich verkehren.

Mit Blick auf die Wiedereröffnung der Maurienne-Strecke im ersten Quartal 2025 spricht DB Cargo France auch mit Partnern über die mögliche Einführung eines Dienstes Valenton – Pomezia (Rom). Das endgültige Ziel besteht darin, weitere Strecken hinzuzufügen und Valenton als Hub für intermodale Dienste auszubauen, mit dem Ziel, Großbritannien zu bedienen.

[AT/DE] ECL reaktiviert Wels – Lübeck

European Cargo Logistics (ECL) reaktiviert den „Austria Shuttle“ Lübeck-Skandinavienkai – Wels CCT am 15.10.2024. Die vier Rundläufe pro Woche traktioniert die Rail Cargo Group (RCG).

Das Ganze ist keine Neuerfindung: Die RCG fuhr einen solchen Zug bereits 2 x pro Woche vom 10.02. bis 30.06.2019. Mangels Volumen waren die Frachten vor und nach dem ersten Versuch als Umsteigeverbindung über Ludwigshafen transportiert worden.

Grafik: ECL

[NL] Erster RCG-Zug in Eigentraktion

Die neue niederländische Carrier-Tochter der ÖBB Rail Cargo Group (RCG) hat ihren ersten internationalen Zug innerhalb der RCG abgewickelt. Dabei handelt es sich um den seit Januar 2024 bis Rotterdam verlängerten Zug Linz – Duisburg mit vier wöchentlichen Umläufen.

Bislang übernahm KombiRail Europe (KRE) den Zuglauf westlich von Duisburg. Neu fährt Rail Cargo Carrier – Benelux über die deutsche Grenze hinaus bis Rheinhausen. Ab dort übernimmt der deutsche Carrier der RCG bis Passau. CargoServ wickelt im Auftrag der RCG die restliche Strecke nach Linz ab.

ÖBB 1293 192 "Linz shuttle" - Rotterdam

[PL] EU genehmigt Intermodalförderung

Die Europäische Kommission hat ein polnisches Beihilfeprogramm in Höhe von 234 Mio. EUR zur Förderung des intermodalen Verkehrs in Polen nach den EU-Beihilfevorschriften genehmigt. Das Programm wird aus dem nationalen Programm „Europäische Fonds für Infrastruktur, Klima und Umwelt 2021–2027“ finanziert, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Kohäsionsfonds der EU unterstützt wird.

Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2029 und steht Unternehmen offen, die bestimmte intermodale Verkehrsprojekte in Polen umsetzen möchten. Die Beihilfe wird in Form von Direktzuschüssen gewährt und kann bis zu 50 % der förderfähigen Kosten abdecken.

Die Regelung ergänzt eine frühere, von der Kommission im März 2024 genehmigte Regelung, mit der intermodale Projekte auf polnischen TEN-V-Korridoren unterstützt werden. Mit der heute genehmigten Regelung wird die Unterstützung auf intermodale Projekte im gesamten polnischen Schienennetz (TEN-V-Korridore und reguläre Gleise) ausgeweitet.

[AT] TFG senkt Infrastrukturzuschlag

Der Operateur TFG Transfracht senkt den Zuschlag wegen unwetterbedingter Umleitungen in Österreich. Da nun ein Großteil der Züge über die alte Westbahnstrecke zum Terminal Wien verkehrt sinkt der temporäre Infrastrukturzuschlag von 150 EUR / TEU (leer/voll) für Import- und Exportsendungen via Wien rückwirkend zum 25.09.2024 auf 27 EUR / TEU.

[DE] e.g.o.o. im Spot ab Frankfurt / Oder

Die e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg stellt Partnern und Kunden in Frankfurt / Oder ab sofort eine moderne Hybridlok (BR 248) für Langstreckenverkehre in Richtung Nordwestdeutschland zur Verfügung. Durch den Einsatz der modernen Hybridtechnik kombiniert die Güterbahn den Langlauf direkt mit anschließenden Rangiertätigkeiten.

Neben Getreideverkehren werden u.a. auch Containertransporte in Kooperation mit polnischen Partnern durchgeführt.

248 007-7 EGOO Hemsdorf 05.09.2024