Im Mai 2020 starteten vier neue Intermodalrelationen zwischen Europa und der Türkei:
Halkalı – Curtici (Rail Port Arad) [RO]; wöchentlich für H. Essers, Ekol Logistics und Rail Cargo Group (RCG)
Bozüyük – Duisburg [DE]; zweiwöchentlich seit 15.05.2020 für Mars Logistics
Arifiye – Sopron [HU]; company train für Reysas unter Verantwortung der Rail Cargo Group (RCG) mit Automobilersetzteilen einer terminalnahen Toyota-Fabrik
Köseköy – Budapest (BILK Terminal) [HU]; wöchentlich seit 22.05.2020 für die Rail Cargo Group (RCG)
Thomas Busche ist seit Juni 2019 Key-Account-Manager bei der Rail Cargo Logistics – Germany in Frankfurt am Main. Vorherige Station waren ähnliche Funktionen bei der SNCF-Tochter Forwardis (09.2017-05.2019), VTG Rail Logistics (01.2014-08.2017) sowie Kühne & Nagel (01.2006-12.2013).
Der Automobillogistiker ARS Altmann wechselte auf zwei Relationen das traktionierende EVU. Die ehemalige Konzerntochter und heutige ÖBB-Beteiligung PCT verliert einen Teil ihrer Leistungen. Die Hintergründe sind nicht bekannt.
die 3-4 x pro Tag laufenden Züge Dingolfing – Bremerhaven-Kaiserhafen zum 01.04.2019 an RTB CARGO
die Züge München – Bremerhaven an die EGP, die dafür drei neue Siemens Smartron geordert hat
Beide Unternehmen sind bereits ARS Altmann-Kunden: So fährt RTB CARGO aktuell außerdem Züge Regensburg Ost – Bremerhaven-Kaiserhafen, die EGP Mosel / Glauchau – München sowie Ingolstadt – Bremerhaven-Kaiserhafen.
Innerhalb von 10 Tagen ist der erste Zug aus China über den Umschlagsbahnhof Záhony-Eperjeske im Rail Cargo Terminal – BILK angekommen. Nach über 7.000 km wurde der mit Konsumgütern beladene Containerzug in Budapest begrüßt. Start des Containertransports auf der Schiene war die Stadt Xi’an, eine Metropole mit 13 Millionen Einwohnern.
Zwischen
dem Rail Cargo Terminal – BILK und Xi’an ist die Rail Cargo Group die
erste Güterbahn, die einen Zug auf dieser Route abgewickelt hat. Der
erste Probezug auf der alternativen Strecke über den
chinesisch-kasachischen Grenzübergang Alashankou/Dostyk und ukrainische
Grenze via Batjevo/Eperjeske wurde von der RCG abgewickelt.
Das Fahrzeugwerk Bernard Krone hat gemeinsam mit der e.g.o.o. Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg den Transport von Lkw-Sattelaufliegern auf der Bahn getestet. Die Bahngesellschaft mit Sitz in Aurich auch die komplette Logistikkette inklusive aller notwendigen Zollformalitäten für den Kunden abgewickelt. Auf der ersten bzw. letzten Meile unterstützte dabei die Emsländische Eisenbahn (EEB), die Langstreckentraktion übernahm Rail Cargo Carrier.
Am 05.04.2019 erreichte der Testzug Werlte unter Nutzung der 2014-2017 sanierten Bahnstrecke über den Hümmeling. Die Entladung der in Dreierbündeln verladenen Auflieger-Fahrgestelle erfolgte auf der temporär gesperrten Kasernenstraße nahe des Werkes an einem Bahnübergang mit einem aus Dörpen entliehenen Reach Stacker.
Die Ladung stammt aus dem türkischen Krone-Werk in Tire und wurde in Triest auf die Bahn gebracht. Die Besonderheit an dem Transport war, dass die Trailerchassis mit Hilfe des ISU-Systems (Innovativer Sattelanhänger Umschlag) transportoptimiert verladen wurden, da die Ware an sich keine Bahnzulassung hat. Im Gegenzug transportierte der 32 Waggons lange Zug fertige Trailer nach Wels.
Die Reederei CMA-CGM verbindet den Adriahafen Rijeka mit dem Budapester Bilk-Terminal der Rail Cargo Group (RCG). Die Produktion des am 20.03.2019 gestarteten, wöchentlichen Zugproduktes übernehmen HŽ Cargo und Rail Cargo Hungaria (RCH).
Die Transporte mit containerisierten KIA-Pkw zwischen Žilina und Russland haben eine Konstellation bei den Traktionären. Die seit dem Start der Verkehre im April 2017 praktizierte Traktion (der Regelmengen) durch Rail Cargo Carrier – Slovakia s.r.o. (RCC SK) bis zum Grenzbahnhof Čadca und mit PKP Cargo weiter via Tschechien und Polen nach Tschernjachowsk, Russland, endete im Februar 2019. Neu zeichnen RCC SK und Rail Cargo Carrier – Czech Republic s.r.o. (RCC CZ) unter Einsatz der neuen Siemens Vectron MS (Baureihe 1293) bis zum tschechisch-polnischen Grenzbahnhof Petrovice u Karviné verantwortlich, wo LOTOS Kolej übernimmt. Aktuell handelt es sich dabei um ca. einen Zug pro Woche, zusätzliche Leistungen im Umfang von bsp. zehn Zügen im März 2019, fährt weiterhin PKP Cargo.
Die kroatische Produktionsgesellschaft der Rail Cargo Group reagiert auf den Mangel an Diesellokomotiven des Typs 2016 im Konzern und plant die Anmietung von drei Sechsachsern der Baureihe 2062. Diese Entscheidung der Rail Cargo Carrier-Croatia d.o.o. überrascht, denn die Maschinen des Typs EMD G26 gelten in Eisenbahnerkreisen als „Spritfresser“.
Die Loks der staatlichen HŽ Cargo wurden vom regionalen Ableger des US-amerikanischen Unternehmens National Railway Equipment (NRE) erworben und TŽV Gredelj zur Modernisierung zugeführt. Diese umfasst auch eine Umstellung der Elektrikvon DC-DC auf AC-DC mit einem Wechselstromgenerator des Typs AR 10 sowie einem Hilfsgerantor des Typs D14. Die Lokomotive wird seitdem auch – bis auf den Motor – von einem Computer gesteuert, die elektische Zugheizung wurde wegen einer Beschränkung auf Güterverkehre demontiert.
Mit 2 062 050 absolvierte die erste Lok kurz nach dem Jahreswechsel erste Gehversuche.
Das Sicherheitszertifikat Teil A (Güterverkehr) der Rail Cargo Carrier România S.R.L. (RCC-RO) für Rumänien wurde verlängert. Neu ist dies vom 21.06.2018 bis 21.06.2020 gültig.