Ende Oktober 2024 hat die achte Lokomotive der Baureihe 1004 / D 75 BB für LogServ das Gmeinder-Werk in Mosbach verlassen. Zwei weitere Loks folgen bis Ende 2025.

Ende Oktober 2024 hat die achte Lokomotive der Baureihe 1004 / D 75 BB für LogServ das Gmeinder-Werk in Mosbach verlassen. Zwei weitere Loks folgen bis Ende 2025.

Der Intermodaloperateur TFG Transfracht senkt ab 01.11.2024 den Zuschlag für Import- und Exportsendungen über Wien von bisher 27 EUR / TEU auf einen reinen Infrastrukturzuschlag von 7 EUR / TEU. Durch die Nutzung der alten Westbahnstrecke zum Terminal Wien werden die bisherigen Umleitungskosten nach den Unwetterschäden deutlich reduziert.
2024 feiert LogServ ihr silbernes Vertragsjubiläum mit dem Chemiepark Linz. Seit 25 Jahren managt LogServ für den gesamten Park die Verschubabwicklung in der Anschlussbahn sowie die Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an der Infrastruktur. Der Grundstein der Zusammenarbeit wurde bereits gelegt bevor die LogServ per 01.04.2001 aus der damaligen Steel Division der voestalpine AG als selbstständiges Unternehmen ausgegründet wurde.
Rund 11.000 Waggons pro Jahr wickelt die Werksbahn der LogServ mit zwei Loks im Zweischichtbetrieb für fünf Standortfirmen im Chemiepark ab.

Die wöchentlichen Züge des Entsorgers Bernegger mit kontaminierten Erdreich zwischen der Fabrik Visp der Lonza AG und Linz haben seit 19.07.2024 einen neuen Partner in der Schweiz: Dort hat die UTL Umwelt + Transportlogistik die Traktion bis zur Grenze von der SBB Cargo übernommen. Ab Buchs ist unverändert Rail Cargo Austria (RCA) am Zug.
Die Bahnlogistiker DanuRail GmbH und DanuPlus GmbH mit Sitz in Wien haben Insolvenz angemeldet. Das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurde am 11.10.2024 eröffnet, als Verwalter wurden Dr. Matthias Schmidt (DanuRail) bzw. Mag. Beate Holper (DanuPlus) bestellt. Die Anmeldefrist läuft bis 21.11.2024 (DanuRail) bzw. 26.11.2024 (DanuPlus).
Für das Geschäftsjahr 2023 hatte die 2002 als Danu-Transport GmbH gegründete DanuRail einen Bilanzverlust von 470.577,18 EUR (Vorjahr: 60.866,27 EUR Gewinn) ausgewiesen. Geschäftsführer sind Walter Ron und Klaus Lippert.
Die 2020 gegründete DanuPlus hatte bereits 2022 rote Zahlen geschrieben (1.491.974,62 EUR Bilanzverlust), im Folgejahr war es knapp 1 Mio. EUR mehr (2.353.275,68 EUR Bilanzverlust). Geschäftsführer ist Walter Ron.
Die DPB Rail Infra Service hat die Bestellung bei Siemens Mobility für Vectron-Loks ausgeweitet. Darüber berichtet die Kleine Zeitung am 21.10.2024.
Von der originären Bestellung über sechs Vectron MS sind bereits drei Maschinen ausgeliefert, die mit zwei Loks der ELL sowie zukünftig vier Railpool-Maschinen ergänzt werden.
Auf der Innotrans 2024 wurde ein Vertrag über bis zu neun weitere Vectron mit Siemens Mobility geschlossen. Fix abgerufen wurden zwei Vectron Dual Mode und ein Vectron MS. Somit wird DPB sechs Neubauloks im Jahr 2026 erhalten.

Die private Güterbahn DPB Rail Infra Service will nach Süd- und Osteuropa expandieren. Nach dem Heimatmarkt Österreich und neuerdings auch Deutschland bereitet sich das Unternehmen auf den Markteintritt in der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Kroatien vor. Darüber berichtet die Kleine Zeitung am 21.10.2024. Jüngst hatte das Unternehmen weitere Vectron bei Siemens Mobility geordert.
Die Rail Cargo Group (RCG) setzt die finalen Schritte auf dem Weg zurück zum Vollbetrieb nach der Hochwasserkatastrophe Mitte September. Seit dem 15.10.2024 fährt die Güterverkehrstochter der ÖBB jeweils von Dienstag bis Freitag mindestens 85 % des Regelvolumens. Montags, samstags und sonntags sowie im Nachtbetrieb von 23:00 bis 05:00 Uhr sind es bereits bis zu 100 %.
Ab dem 4. November erreicht die RCG dank zusätzlicher Kapazitäten auf der „neuen“ Weststrecke von Meidling bis Tullnerfeld annähernd 100 % des Regelvolumens. Auf derselben Strecke geht es dann ab dem 15. Dezember in den uneingeschränkten Vollbetrieb.
Beispiele für Umleitungen
ÖBB Rail Cargo Group vermarktet die jüngst gestartete Verbindung Wels – Lübeck der European Cargo Logistics (ECL) als TransFER Wels–Lübeck–Kiel und ergänzt die Intermodalfrachten des Zuges mit konventionellen Waggonladungen. Von Lübeck aus bindet die Nordic Rail Service (NRS) 3 x pro Woche Kiel-Meimersdorf an – die Umfuhren im Hafen Kiel sowie zum Seelandkai in Lübeck übernimmt DB Cargo.
Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) verbindet ab der Kalenderwoche 43/2024 mit einem neuen TransFER wichtige Drehscheiben in Ungarn und Belgien für intermodale Warenströme. Bedient werden im wöchentliche Takt die Terminals Budapest BILK und Zeebrügge P&O als A-C-Verbindung. Der Start der Verbindung musste wegen dem Hochwasser in Österreich verlegt werden. Die Traktion übernimmt RTB CARGO.
Vom Hafen Zeebrügge aus gibt es Schiffsverbindungen nach Tilbury, Hull, Teesport, London und zu anderen Zielen in Großbritannien. Darüber hinaus bietet der TransFER ab BILK Antennenverbindungen von und in die Türkei.
