BAV bewilligt Ausbau der NEAT-Zulaufstrecke

Das schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV) hat den Vierspur-Ausbau der Bahnstrecke vom nördlichen Rheinufer in Basel über den Badischen Bahnhof zur Landesgrenze bewilligt. Damit kann ein weiteres wichtiges Projekt für die Verbesserung der NEAT-Zulaufstrecken realisiert werden.

Deutschland hat sich 1996 in einem Staatsvertrag verpflichtet, die Bahnstrecke zwischen Karlsruhe und Basel auf vier Spuren auszubauen. Damit werden die nötigen Kapazitäten für die Zufahrt zu den Tunnels der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) geschaffen.

Der Ausbau auf vier Spuren ist insgesamt in Verzug. Verschiedene Teilabschnitte zwischen Karlsruhe und Basel sind inzwischen aber ausgebaut. Und nun liegt auch die Baubewilligung für das südlichste Teilstück vor: den 3,1 Kilometer langen Streckenabschnitt, welcher vom nördlichen Rheinufer in Basel über den Badischen Bahnhof zur Landesgrenze führt. Dieser Streckenabschnitt ist im Besitz des Bundeseisenbahnvermögens Deutschland, liegt aber auf Schweizer Territorium. Entsprechend ist das BAV für die Baubewilligung («Plangenehmigung») zuständig. Es hat diese am 30.10.2020 erteilt. Vorgesehen sind der durchgehende Ausbau von zwei auf vier Gleise sowie verschiedene weitere Massnahmen zur Kapazitätssteigerung und Modernisierung. Für die Kosten von rund 260 Millionen Franken kommt grösstenteils Deutschland auf. Die EU trägt mit Zuschüssen zur Finanzierung bei und die Deutsche Bahn (DB) mit Eigenmitteln.

Gegen das Projekt waren 36 Einsprachen eingegangen. Die DB musste das Projekt in verschiedener Hinsicht anpassen, damit Anwohner und Umwelt angemessen vor negativen Auswirkungen geschützt werden können. So werden rund zehn Ersatzflächen geschaffen, um den Eingriff in den Trockenwiesen-Standort am ehemaligen badischen Rangierbahnhof zu kompensieren. Gemäss einer vom Bund anerkannten Bewertungsmethodik führt dies dazu, dass der Eingriff in das Biotop vollständig kompensiert werden kann.

Auch beim Schutz vor allfälligen Gefahrgutunfällen wird die DB weitergehen als ursprünglich vorgesehen. Entgleisungsvorrichtungen, verschiedene Brandschutzmaßnahmen und Geschwindigkeitsreduktionen gewährleisten die Sicherheit von Anwohnern und Umwelt im Hinblick auf das erwartete Verkehrswachstum mit dem Vollbetrieb der NEAT. Mit Lärmschutzwänden und Schallschutzfenstern werden die Anwohner zudem vor dem Bahnlärm geschützt.
Die Inbetriebnahme des Vierspurabschnitts im Raum Basel ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Bis die gesamte Strecke zwischen Karlsruhe und Basel ausgebaut ist, dauert es laut Angaben der DB voraussichtlich bis 2040.

Deutschland wird aber mit verschiedenen Übergangsmaßnahmen dafür sorgen, dass bereits mittelfristig mehr Güterzüge über die Strecke fahren können und die Nachfrage nach Fahrmöglichkeiten damit abgedeckt wird. Das hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga im Mai 2019 mit ihrem Amtskollegen in einer Ministererklärung zwischen der Schweiz und Deutschland vereinbart. Zu den Massnahmen gehören kleinere Ausbauten der Infrastruktur (z.B. Knoten Offenburg) sowie Verbesserungen beim Fahrplan und der Abwicklung des Güterverkehrs. Zudem wird die Strecke Stuttgart-Zürich ausgebaut, damit dort bei Störungen auf der Rheintalstrecke auch Güterzüge mit grossprofiligen Behältern, Containern und Sattelaufliegern verkehren können.

CargoBeamer verdichtet nach Domodossola

Ab nächster Woche bietet CargoBeamer zwei zusätzliche Zugpaare und somit acht wöchentliche Rundläufe zwischen Kaldenkirchen [DE] und Domodossola [IT] an. Diese verlassen das Terminal an Kaldenkirchen dienstags und donnerstags sowie in Gegenrichtung mittwochs und freitags.

Zuckerzüge ab Neuoffstein angelaufen

Am 10.10.2020 verkehrte nach einer Pause im Jahr 2019 wieder ein Zuckerzug ab der Südzucker-Fabrik in Offstein. Die Zuführung der ersten Wagengruppe erfolgte am 9. Oktober – wie auch 2018 zeichnet Rhenus Rail St. Ingbert (RRI) auf der ersten Meile bis Worms verantwortlich – DB Cargo bringt die Züge dann zum Intermodalterminal in Novara [IT]. Pro Woche verkehrt ein Ganzzug mit intermodalen Ladeeinheiten der Intermodaltrasporti aus Ferentino, Italien.

Offstein Zuckerfabrik
Zuckerfabrik Offstein. Quelle: https://www.flickr.com/photos/eric_mit_c/41348928570/

Zuckerrübenverkehr Schweiz 2020

Traditionell beginnen im September die Rübentransporte zu den schweizer Zuckerfabriken in Aarberg und Frauenfeld, wobei die Bahn noch immer rund 50 % der Mengen transportiert [zu den Biorübentransporten siehe separaten Beitrag]. Wetterbedingt müssen auch in dieser Saison wieder zusätzliche Rüben aus Norddeutschland importiert werden.

An der Tagesordnung sind auch Veränderungen an Verladung und Transport, um diese Bereiche effizienter und billiger werden zu lassen. Der enorme Preisdruck bei den Rüben – beispielsweise durch Überproduktion in der EU – schlägt dabei auch auf die Logistik durch. Der aktuelle Dreijahresvertrag der Zuckerfabriken mit den Bahngesellschaften TR Trans Rail und Sersa läuft in diesem Jahr aus – für 2021 kann somit mit Veränderungen nach Ausschreibung eines neuen Vertrages gerechnet werden. Die Staatsbahn SBB Cargo hatte den die Rübenverkehre 2018 verloren, vermietet aber erfreulich freizügig Rangier- und Streckenloks an die Mitbewerber.

TR Trans Rail und Sersa (Bild) übernahmen die Zuckerrübenverkehre 2018 von SBB Cargo. Die von der BLS gemieteten Loks 425 179 und 185 bespannen bei Aigle einen Rübenzug aus St. Triphon. Foto: Roland Korving

Auch in dieser Saison wurde die Anzahl der Ladeplätze reduziert: Ab Domdidier-Avenches fährt seit 2019 als Reaktion auf einen Rangierunfall der Lkw – eine Umstellung auf die Bahn scheint trotz einer erst 2013 erbauten Umladeanlage unwahrscheinlich. Nicht mehr bedient wird das zuvor einige Ladetage pro Kampagne angefahrene Salez-Sennwald – die Rüben werden nun in Buchs SG verladen (zwei statt vorher einen Tag). Statt Wildegg wurde die bis 2017 genutzte Umladung in Birrfeld/Lupfig reaktiviert. Bauarbeiten in Uetendorf bedingen einen Umzug nach Steffisburg, wo es bisher kein Verlad gab. Kurzfristig wurde zudem die Verladung von Sins nach Oberrüti umgelegt.

Neuenburg am Rhein im deutschem „Markgräflerland“ ist neu hinzugekommen. Die an der dortigen Ladestraße auf die Bahn umgeschlagenen Rüben gehen nach Frauenfeld. Jene aus Alle, Boncourt, Delémont, Herzogenbuchsee und Langenthal werden nun wieder nach Aarberg transportiert statt zuvor mehrjährig Frauenfeld.

Ein weiterer Trend ist das Auflassen von festen Anlagen und die Verlagerung auf Hochrampen und „Bahnratten“ – umgebaute so genannte „Rübenmäuse“, selbstfahrende Reinigungslader für Zuckerrüben, die auch beim Feldumschlag genutzt werden. Schweizweit sind nur noch acht Ladeinstallationen im Einsatz.

Zunehmend kommen selbstfahrende Reinigungslader für Zuckerrüben zum Einsatz. Foto: Roland Korving
Chargement de betteraves @ Yverdon-les-Bains
Auslaufmodell sind stationäre Umschlaganlagen. Quelle: https://www.flickr.com/photos/44293295@N02/49189674663/

In Aarberg begann am 24.09.2020 die Verarbeitung der Zuckerrüben, Sersa setzt dazu neben eigenen Rangierloks und der Re 420 503 auch wieder Mietloks ein: Ein Pärchen BLS Re 425, ein Pärchen SBB Personenverkehr Re 420 und zwei Railpool BR 187. In Chavornay übernimmt Travys wieder die Rangierarbeit, in Cossonay WRS Widmer Rail Service und in St. Triphon Tamoil. Von 19. bis 21. Oktober fuhr Sersa in Zusammenarbeit mit ALSTOM Rubenzüge zwischen Aarberg und Cugy mit der SBB Aem 940 015 (Typ ALSTOM PRIMA H4). Dem Vernehmen nach ist Sersa an Dual-Mode Lokomotiven interessiert.

Sersa mietet zwei TRAXX mit last-mile-Diesel. Foto: Roland Korving

In Frauenfeld startete die Verarbeitung der konventionellen Zuckerrüben am 5. Oktober. TR Trans Rail übernimmt gemeinsam mit der Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr IGE unter Nutzung von Re 482 der SBB Cargo die Importzüge aus Wismar, wo die Anschlussbahn-Servicegesellschaft Pressnitztalbahn (ASP) die erste Meile realisiert. Zuvor hatte die EBS Erfurter Bahnservice Gesellschaft den deutschen Streckenabschnitt im Auftrag der dort dieses Jahr nicht tätigen ChemOil Logistics traktioniert. Züge aus Lalendorf gelangen auch dieses Jahr mit Bombardier TRAXX der LTE Netherlands nach Basel, wo die TRAXX als Schiebelok an das Zugende wechselt und ein Pärchen Re 446 der EDG Eisenbahndienstleister an die Spitze wechselt.

Aus Lalendorf in Mecklenburg-Vorpommern bringen LTE und EDG Importrüben in die Schweiz. HIer ein Zug mit Re 446 015 und 017 am Zielort Frauenfeld. Foto: Roland Korving

Innerschweizerisch nutzt TR Trans Rail die beiden Re 421 der Schwester International Rolling Stock Investment (IRSI) und mietet eine Re 620 der SBB Cargo. Angemietete Rangierloks sind unter anderem Am 843 von SBB Cargo, Tm 232 von Stauffer und Gmeinder D 100 BB von Müller Gleisbau.

Über die Schwester IRSI greift TR Trans Rail auf zwei im TEE-Farbschema lackierte Re 4/4 zurück, hier Re 421 387 mit Leerzug von Frauenfeld nach Aarberg. Foto: Roland Korving

Da die Zuckerrübencontainer wie im Vorjahr nicht ausreichen werden zusätzliche E-Wagen gemietet. Dabei diesmal unter anderem (ehemalige SBB-) Eaos von AX-Benet, braune Eaos von ZSSK Cargo und graue Eas von PKP Cargo International.

Weiterhin unentbehrlich sind E-Wagen, hier ein Zug der CJ mit SBB Re 420 130 und Biorüben aus Boncourt. Foto: Roland Korving

Swiss GigaWood auf Schiene

Der GigaWood-Waggon von Innofreight kommt seit September 2020 auch in der Schweiz zum Einsatz. Swiss Krono mietet 14 Sggmrrs 90′, die auf innerschweizer Relationen zum Sägewerk in Menznau nahe Luzern von der WRS Widmer Rail Services traktioniert werden.

Re 421 381 & Re 430 112, Willisau (CH)
Quelle: https://www.flickr.com/photos/alexandre-zanello/50338075016/

Neue Begleitwagen für RAlpin

Der Umbau von fünf ehemaligen ÖBB-Schlafwagen WLABmz 61 zu Begleitwagen für die Rollende Autobahn Freiburg im Breisgau (DE) – Lötschberg/Simplon – Novara (IT) für die Firma RAlpin wurde Ende September 2020 abgeschlossen:

  • Wagen 61 81 75-71 452-5 und 451-7: Am 14./15. Juli 2020 Extrafahrt Wien Inzersdorf – Buchs(SG) – Spiez, am 16./17. Juli fanden Testfahrten Spiez – Lötschbergbasistunnel – Brig – Lötschbergbergstrecke – Spiez und umgehend die Überführung nach Freiburg (Brsg) statt.
  • Wagen 61 81 75-71 450-9, 453-3 und 454-1: Am 29./30. September 2020 Extrafahrt von Wien Inzersdorf – Buchs (SG) – Basel SBB RB und am 1. Oktober Überführung mit einem Rola-Zug nach Freiburg.
Re 4/4 II 11125 schleppt am 30.09.2020 drei Umgebaute T2S- Schlafwagen, ex ÖBB, für die ROLA durch den Bahnhof Pratteln.
Überführung von drei neuen Waggons am 30.09.2020. Quelle: https://www.flickr.com/photos/112648581@N02/50503145921/
Umgebauter T2S-Schlafwagen ex ÖBB 61 81 75-71 450-9 für die ROLA fährt am 30.09.2020 durch den Bahnhof Pratteln.
Überführung von drei neuen Waggons am 30.09.2020. Quelle: https://www.flickr.com/photos/112648581@N02/50503299067/

RAlpin kaufte die Wagen im November 2018  von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Durch den Umbau in der ehemaligen Werkstätte Inzersdorf der Rail Services International Austria (RSI) mit Fremdpersonal entstanden moderne und zeitgemäße Begleitwagen für die Rollende Autobahn.

Gerber Consulting leitete das Umbauprojekt und hatte bereits im Jahr 2011 die Projektleitung beim Umbau von 20 ehemaligen SBB-Liegewagen Bcm 61 zu Rola-Begleitwagen inne.

Ein ehemaliger ÖBB Schlafwagen WLABmz 61 befindet sich im November 2019 in Umbau zu einem Ralpin-Begleitwagen. Quelle: Gerber Consulting

Die Schlafwagen waren ursprünglich seit 1975 als Teil einer 63 Fahrzeuge von neun europäischen Staatsbahnen umfassenden RIC-Wagenbeschaffung des Typs T2s im Besitz der SBB und kamen via City Night Line – DB zu den ÖBB, die für sie keinen weiteren Einsatzbedarf mehr hatte. Die Wagen wurden damals bei der Wagonfabrik in Schlieren gebaut.

Biozuckerrübensaison 2020

Traditionell der Anlieferung von konventionell angebauten Rüben vorgelagert ist der Transport von Biozuckerrüben. Das Werk der Schweizer Zucker AG in Frauenfeld vermeldete jüngst das Ende der am 18.09.2020 angelaufenen Kampagne 2020. Wie in den vergangenen Jahren stammte ein Großteil der angelieferten Rüben vor allem aus Bayern und trotz der wesentlich größeren Anbauflächen nur 8 % aus der Schweiz selbst. Von den bis 04.10. angelieferten 81.000 t wurden 57.000 t mit der Bahn befördert, davon erstaunlicherweise nur 1,8 t aus der Schweiz.

Die erste Meile sowie die Traktion in Deutschland übernahm die Bayernbahn. Foto: Roland Korving

Landesintern erfolgte die Verladung in Genève La Praille, Delémont sowie Boncourt. In Bayern wurde in Bobingen, Dürenzimmern, Ingolstadt, Schweinfurt, Straubing, Würzburg-Zell und entlang der Strecke Eggmühl – Langquaid auf die Bahn umgeschlagen. Bobingen im Landkreis Ausburg wurde dabei erstmalig von zwei Zügen angefahren. Das erneuerte Ladegleis in Dürrenzimmern ersetzt den bisherigen Umschlagplatz in Nördlingen, der durch Neubauten nicht mehr verfügbar ist. Starker Regen ließ zudem die Umschlagsmenge an der Ladestrasse in Langquaid ansteigen, da die angedachte Verladung entlang der Strecke Eggmühl – Langquaid teils nicht möglich war.

Neu war in Würzburg DB Cargo anzutreffen, zum Rangieren kamen teilweise Streckenloks der Baureihe 233 zum Einsatz. Foto: Roland Korving

Transport und Rangierdienst wurden neu geordnet:

  • Die Bayernbahn war für ChemOil Logistics wieder ab Nördlingen mit eigenen E-Loks aktiv und übernahm auch die erste Meile ab Dürrenzimmern. In der Schweiz kam TR Trans Rail zum Einsatz.
  • DB Cargo war erstmals und in direkter Auftragnehmerschaft verantwortlich für Augsburg, Ingolstadt, Schweinfurt sowie Würzburg und traktionierte grenzüberschreitend mit Bombardier TRAXX-E-Loks. Den Rangierdienst bei der Beladung übernahmen Dieselloks des Typs V 90, in Würzburg teilweise auch Streckenloks der Baureihe 233.
  • Für Straubing und Eggmühl-Langquaid war die Kooperation Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr IGE  mit TR Trans Rail verantwortlich. Die Langstreckentraktion erfolgte grenzüberschreitend mit Bombardier TRAXX-E-Loks (ex SBB Cargo Re 482). Den Rangierdienst in Straubing übernahmen wie im vergangenen Jahr die Passauer Eisenbahn Freunde (PEF) mit einer V 90, ab Eggmühl setzte die IGE die unternehmenseigene 215 001 beim Streckenverlad und dem Pendelverkehr nach Langquaid ein. Dort rangierte an der Ladestraße die Laabertalbahn mit ihrer V2, einer ehemaligen Bundeswehrlokomotive.
Die Verladung in Dürrenzimmern ersetzte den nicht mehr verfügbaren Umschlagpunkt Nördlingen. Foto: Roland Korving
Beladung mit einer „Rübenmaus“ an der Laabertalbahn – die Traktion übernahm die IGE. Foto: Roland Korving

Die Zuckerrüben kamen 2020 erstmals nicht nur aus Bayern, sondern neu auch aus den Kreis Düren. Auf der Strecke Düren – Euskirchen wurden zwischen Binsfeld und Rommelsheim zwei Züge nachts nach Ende des Reisezugverkehres beladen. Der Lieferant hatte in diesem Jahr statt einem sogar 40 ha Biozuckerrüben auf seinen Feldern angebaut. RTB CARGO absolvierte die erste Meile bis Düren, LTE Netherlands war für den Transport nach Basel zuständig und Eisenbahndienstleister (EDG) in der Schweiz.

Erstmals wurden Biozuckerrüben aus dem Kreis Düren exportiert, hier ein Zug mit RTB CARGO-Traktion bei der nächtlichen Beladung. Foto: Roland Korving


LTE fährt wieder Rüben ab Lalendorf

Die LTE Group befördert wie im vergangenen Jahr wieder Zuckerrüben vom Anschluss der ATR Landhandel in Lalendorf, Mecklenburg-Vorpommern, nach Frauenfeld. Im Auftrag der Schweizer Zucker verkehrt bis 23. Dezember alle vier Tage ein Rundlauf mit der Eisenbahndienstleister GmbH (EDG) als Partner in der Schweiz.

Zuckerrüben am Mittelrhein in Oberwesel
Quelle: https://www.flickr.com/photos/189452481@N07/50459694451/
185 596 . LTE . 95455 . Bad Honnef . 10.10.2020.
Quelle: https://www.flickr.com/photos/145812442@N05/50454896762/

Vom Piloten zum Lokführer?

Können in der Luftfahrt überzählige Piloten den Personalmangel bei den Bahnen lindern? Die Pilotengewerkschaft AEROPERS hat mit dem Verband Schweizer Lokomotivführer und Anwärter (VSLF) Kontakt aufgenommen um die Möglichkeiten von Lokführerausbildungen für Piloten abzuklären. Der Verband sieht keine grundsätzlichen Probleme, sondern nach eigener Aussage im Gegenteil viele Chancen. Ob die Luftfahrt und die Bahn-Unternehmen die Kapazitäten haben, um diese Chance zu nutzen, ist nach VSLF-Einschätzung noch offen.