Im Jahr 2022 wurden von der Hafen Wien-Gruppe Umsätze von 55,4 Mio. Euro (+ 7,9 %) und ein Betriebsergebnis von 6,2 Mio. Euro (- 5,8 %) erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis 2022 wurde durch Sondereffekte, insbesondere Grundbucheintragungsgebühren, spezifisch beeinflusst. Ohne diese Sondereffekte wäre das Betriebsergebnis 2022 höher ausgefallen als jenes aus dem Jahr 2021. Gute Geschäftsentwicklungen konnten in den Kern-Bereichen Immobilienmanagement, Lagerlogistik sowie Containerlogistik verzeichnet werden.
Die in den drei Frachthäfen Albern, Freudenau und Lobau über Wasser umgeschlagene Menge liegt 2022 bei 713.047 Tonnen (Vorjahr 1.119.662 Tonnen). Verglichen mit 2021 ist die Gesamtmenge im zugehörigen Bereich Hafenbetrieb der Business Unit damit um rund 36 % gesunken, dies ist vor allem auf geringere Umschlagstätigkeiten im Ölhafen Lobau zurückzuführen. Die unvorhersehbaren Schwankungen der Wasserstände auf der Donau erschwerten auch die Planbarkeit der Schiffsladungen.
Der Hafen Wien ist als Tochter der Wien Holding ein Unternehmen der Stadt Wien. Mit den Häfen Freudenau, Albern und dem Ölhafen Lobau ist er das größte Güterverkehrszentrum in Ostösterreich.


