NL fördert Gleisanschluss- und Rangierkosten

Die Europäische Kommission hat nach den EU-Beihilfevorschriften eine niederländische Regelung in Höhe von 28 Mio. EUR genehmigt, mit der der Güterverkehr von der Straße auf die umweltfreundlichere Schiene verlagert werden soll. Im Rahmen der Regelung, die bis zum 01.01.2026 läuft, werden die Beihilfen in Form von direkten Zuschüssen an Eisenbahnunternehmen gewährt, um einen Teil der Kosten für die Nutzung der öffentlichen Eisenbahninfrastruktur zu decken.

Ab dem 01.01.2023 wird der niederländische Infrastrukturbetreiber ProRail eine neue Methode zur Berechnung der Infrastrukturgebühren anwenden. Insbesondere werden die Entgelte für Gleisanschlüsse und Rangierfahrten (d. h. für die Nutzung der Gleise und die für die Zugbildung erforderlichen Vorgänge, die insbesondere im Güterverkehr üblich sind) erhöht. Dies wiederum wird die Kosten für den Schienengüterverkehr erhöhen. Die Regelung sieht vor, dass die Eisenbahnunternehmen für 25 % der im Güterverkehr anfallenden Gleisanschluss- und Rangierkosten entschädigt werden.

Mit der Maßnahme soll sichergestellt werden, dass die Eisenbahnunternehmen gegenüber dem Straßengüterverkehr wettbewerbsfähig bleiben und somit zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene beitragen.

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