Neuer TrailerPort für Dresden

In Vertretung für Verkehrsminister Martin Dulig hat Stephan Berger, Leiter Abteilung Mobilität im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA), am 07.11.2023 gemeinsam mitHeiko Loroff (Geschäftsführer Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO)) in Anwesenheit von rund 70 Gästen aus Politik und Wirtschaft den symbolischen ersten Spatenstich für den Bau des neuen TrailerPorts im Alberthafen Dresden durchgeführt.

Bis Juni 2024 soll der neue TrailerPort auf der Südseite des Hafens entstehen. Die Investitionskosten für das Projekt betragen rund 5 Mio. EUR, wovon rund 2 Mio. EUR durch die KV-Förderrichtlinie des Bundes (Richtlinie zur Förderung von Umschlaganlagen des Kombinierten Verkehrs) gefördert werden.

Foto: SBO


Seit 2021 gehört der TrailerPort zum Portfolio der SBO im Alberthafen Dresden. Hier werden jährlich etwa 25.000 Trailer (Sattelauflieger) mit einem Volumen von rund 600.000 Tonnen von der Straße auf die Schiene verladen, um Waren aus Sachsen, Böhmen und Südosteuropa Richtung Skandinavien zu transportieren. Um die steigende Nachfrage nach Bahntransporten im kombinierten Verkehr und nach Verkehrsverlagerungen bewältigen zu können, wird nun der neue TrailerPort errichtet, in dem zukünftig bis zu 50.000 Trailer und Container pro Jahr verladen werden können.

Die Bauleistungen für den neuen TrailerPort werden von der Richard Schulz Tiefbau GmbH aus Schwarzheide durchgeführt. Auf einer Fläche von insgesamt 18.000 m² entsteht sowohl eine Be- und Entladezone, die als sogenannte AwSV-Fläche (Dichtfläche für den Umschlag wassergefährdender Stoffe) errichtet wird, als auch eine Abstellzone für etwa 100 Trailer. Im neuen TrailerPort sollen zukünftig bis zu 20 Ganzzüge pro Woche im 3-Schicht-System abgefertigt werden. Derzeit sind es bis zu 10 Ganzzüge pro Woche im 2-Schicht-System. Für das Handling der Trailer und Container sind im Rahmen des Investitionsprojektes noch die Beschaffung eines Reachstackers, einer Terminalzugmaschine und eines Rangierfahrzeuges vom Typ ROTRAC geplant.

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