In einem Gespräch haben sich die Landesregierungen der drei Stahl-Länder Saarland, Niedersachsen und Brandenburg mit der DB-Vorstandsvorsitzenden Evelyn Palla sowie den Spitzen von DB InfraGO und DB Cargo über die aktuelle Lage der Schienenlogistik und die Versorgung der Stahl-Industrie mit Rohstoffen ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Lieferketten zentraler industrieller Grundstoffe künftig verlässlicher abgesichert werden können.
Die Initiative zu dem Gespräch ging von den drei Länder-Regierungschefs aus, nachdem kurzfristige Versorgungsengpässe bei den betroffenen Stahlunternehmen durch die Schienenlogistik entstanden waren. Die Bahn hat nach eigener Aussage umgehend Maßnahmen eingeleitet, um diese kritische Situation zu bewältigen. So wurden Lieferverkehre priorisiert und Material und Personal zu diesem Zweck kurzfristig aufgestockt.
Aus dem Gespräch heraus entstand die Initiative, über die kurzfristige Abhilfe hinaus eine von der DB InfraGO organisierte Ad-hoc-Fach-Runde zu operativen Themen mit der betroffenen Industrie und der Logistikbranche einzuberufen. Dort sollen konkrete Maßnahmen identifiziert werden, mit denen die Versorgung der Industrie mit hochkritischen Rohstoffen auf der Schiene kurzfristig stabilisiert und die Lieferketten zentraler industrieller Grundstoffe langfristig abgesichert werden können.

